Im Finale des FIBA Women’s World Cup 2026 haben die US-Amerikanerinnen den Titel verteidigt. In der Berliner Berlin Arena gewann das Team von Kara Lawson mit 97:79 (17:20, 26:25, 30:12, 24:22) gegen Frankreich.

Frankreich fordert die USA

Im ersten Viertel kam die Partie bereits schnell in Fahrt. Frankreich konnte sich auf ihre MVP-Kandidatin Gabby Williams verlassen. Zudem trafen sie über Marine Johannes und Janelle Salaun den Dreier hochprozentig. Die USA suchten hingegen den Weg in die Zone und blieben dank Treffer von Chelsea Gray und Brenna Stewart auf Augenhöhe. Mit einer knappen Führung für die Französinnen ging es in die erste Pause (17:20). Das Momentum bestimmte auch die Anfangsphase des zweiten Viertels. Frankreich zog nach starker Defense und noch besserem Shotmaking auf eine zweistellige Führung davon (12.). Die USA schaffte es zwar die französische Drangphase zu schmälern, hatte aber weiterhin ihre Mühe Williams in den Griff zu kriegen, die nach 15 Minuten bereits bei 14 Punkten stand. Bis zum Ende der ersten Halbzeit kämpfte sich die USA zurück ins Spiel. Caitlin Clarks Dreier mit dem Buzzer stellte auf 43:45 zu Gunsten Frankreichs.

Der Favorit läuft heiß

Der Start in Halbzeit zwei ging aber klar an die Amerikanerinnen. Frankreichs Offensive stockte, während die USA anfing ihre Dreier zu treffen (54:47). Frankreich schaffte es aber wieder ins Geschehen und nutzte seine Missmatches über Ayayi und Malonga in der Zone aus (58:53). Das Viertel ging aber weiterhin klar an die USA, die Frankreich immer mehr in Unkonzentriertheiten zwang und wieder auf mehr als zehn Punkte Führung davon zog. In der Folge bekam die USA immer mehr Oberwasser und lagen Mitte des vierten Viertels mit über 20 Punkte vorne. Diesen Rückstand bekamen die Französinnen nicht mehr aufgeholt. Schlussendlich siegte die USA mit 97:79.