Alle Spiele des zweiten Spieltag im Überblick
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Alle Spiele des zweiten Spieltag im Überblick
Der zweite Spieltag der WNBL-Saison liegt hinter uns. Alle vier Nachzügler (Hagen, ALBA, Nürnberg, Freiburg) konnten ihre Saisonpremiere erfolgreich gestalten. BASS Berlin, Bonn und die TS Jahn München bleiben zudem ungeschlagen und stellen auf 2:0. In den Fokus spielte sich zudem Nürnbergs Emilie Dropuljic, die mit 43 Punkten bereits erste Ansprüche auf den Saisonbestwert stellt.
Junior-Team Osnabrück/Artland (0/2) – Capitol Bascats Düsseldorf (1/1) 52:59
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der das Junior-Team mit drei Punkten in Führung lag, drehten die Bascats das Spiel nach der Pause. Im Schlussabschnitt fehlte den Gastgebern dann der letzte Punch. Für Düsseldorf lieferten diesen Laura Füßlein (13 PTS) und Anna Uhden (10 PTS). Osnabrück unterliegt damit erneut, während Düsseldorf seinen ersten Saisonsieg holt.
Phoenix-TSV Hagen (1/0) – AHB Rising Stars Bochum (1/1) 71:59
Bochum hielt über weite Strecken Schritt mit den Gastgebern. Letztlich erspielte sich Hagen aber über das erste und dritte Viertel eine Führung, für die Bochum offensiv zu wenig Gegenwehr parat hatte. Überragende Akteurin war wenig überraschend Darina Zraychenko, die die Phoenix-Offensive mit 32 Punkten und sieben Assists leitete. Katharina Welzel (15 PTS) und Emma Huppertz (13 PTS, 12 REB) waren ebenfalls wertvolle Aktivposten.
SC Rist Wedel (1/1) – TSVE Bielefeld Dolphins (1/1) 39:95
Bielefeld dominiert in Wedel. Vom Start weg lief die Dolphins-Offensive heiß. Nina Oberländer (18 PTS) und Emilia Atsür (15 PTS, 6 STL) führten den TSVE dabei an. Wedel fand erst im letzten Viertel seinen Rhythmus, musste aber seinen vielen Ballverlusten Tribut zollen. Hanna Gozemba bliebt mit ihrem Double-Double (12 PTS, 13 REB) ein einzelner Lichtblick.
Mitteldeutsche Basketball Academy (0/2) – BASS Berlin (2/0) 32:64
Die MBA bekam seine Offensive nur im zweiten Viertel auf den Court. Abseits dessen hatte BASS die Gastgeber fest im Griff. Mit insgesamt 32 Steals machten sich die Hallenser das Leben zusätzlich schwer. Bei den Berlinern bestachen besonders Topscorerin Clara Rink (15 PTS), sowie Maxine Eloi-Adolphe (14 PTS), Olivia Ihssen (11 REB) und Lenya Blome (7 STL) hervor. Mit zwei Siegen zum Start unterstreicht Berlin seine Ambitionen.
ALBA Berlin (1/0) – ChemCats Chemnitz (1/1) 102:50
Auch ohne Mia Wiegand überrollte ALBA die Gäste aus Chemnitz. 30 Punkte im ersten Viertel waren bereits ein Vorgeschmack auf den weiteren Spielverlauf. 48 Steals und über die doppelte Anzahl an Rebounds verdeutlichten die Berliner Dominanz zusätzlich. Neben Topscorerin Mathilda Haensch (20 PTS), überzeugte besonders Finals-MVP Carolina Heymann (17 PTS, 10 REB, 6 STL).

SG Saar/Mosel (1/1) – WINGS Basketball Academy (1/1) 72:71
Einen zumindest für uns überraschenden Heimsieg landete die SG Saar/Mosel gegen die WINGS. Der Aufsteiger zeigte sich klar verbessert und führte schon zur Pause. Die Academy konnte im dritten Viertel verkürzen, lag dann aber mit noch sieben Minuten auf der Uhr wieder mit zehn Punkten hinten. Jedoch vollendete Leverkusens Josephine Gils‘ Treffer kurz vor Schluss das Comeback und stellte auf 70:71. Nach zwei Ballverlusten der WINGS, verwertete Pia Thielen einen Offensivrebound zum Endstand. Lana Försters (21 PTS) und Alma Schiffers (19 PTS) blieben dabei ohne Erfolg. Bei der SG schulterte Leni Sittmann (21 PTS) die meiste Last.
Basket-Girls Rhein-Neckar (0/2) – Talents BonnRhöndorf (2/0) 64:72
Bonn setzte seine Erfolgsserie fort. In einer weitgehend ausgeglichenen Partie, bauten die Talents ihren Vorsprung peu à peu aus. Bonn bleibt damit ungeschlagen, während die Heidelbergerinnen erneut leer ausgehen. Ein insgesamt starkes Bonner Kollektiv wurde von Lina Thimm mit 13 Zählern angeführt. Laila Bagagnan steuerte ein Double-Double bei.
USC Freiburg (1/0) – Junior Falcons Homburg (1/1) 73:52
Auch ohne Lara Gierlich und Frederike Askamp hatte der USC leichtes Spiel gegen die Junior Falcons. Besonders in der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber auch dank 25 Punkte von der überragenden Karla Paradzik davon. Lola Hadzidedic (17 PTS, 6 AST) hatte ebenfalls oft ihre Finger im Spiel. Das Team von Malte Kaiser unterstrich damit klar seine Favoritenrolle und fügte den Gästen die erste Saisonniederlage zu.
Post SV Nürnberg (1/0) – MTV München (0/2) 116:67
Mit einer offensiven Glanzleistung startet der SV in seine neue Spielzeit. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, erzielten die Nürnbergerinnen in den drei Folgeabschnitten jeweils mindestens 30 Punkte. Neben den sehr aktiven Karlotta Niklaus (14 PTS, 12 REB) und Laura Münsterer (20 PTS), drückte in erster Linie Emilie Dropuljic dem Spiel ihren Stempel auf. 43 Punkte – 18/30 Feldwürfen – standen bei der Guard-Spielerin am Ende zu Buche. Der MTV kassiert damit auch im zweiten Spiel über 100 Punkte.
Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart (1/1) – MTV Stuttgart (1/1) 57:62
In einer wilden Partie kommt die Aufholjagd des Gastgebers zu spät und den MTV gewinnt das Stuttgarter Derby. Dabei verspielte man fast einen 15-Punkte-Vorsprung im letzten Viertel. Ein Dämpfer für BBA x RegioTeam, die nach starkem Auftakt nun bei einem Sieg und einer Niederlage. Der MTV um Feryel Grosko (17 PTS) meldet sich indes nach Niederlage zum Auftakt zurück.
TS Jahn München (2/0) – SB DJK Rosenheim (0/2) 62:61
Am Ende wurden die Rebounds der DJK zum Verhängnis. Nach einer bereits ordentlich Vorstellung gegen Würzburg, war Rosenheim erneut nicht weit von einem Sieg entfernt. Den Rückstand, dem man über weite Strecken des Spiels hinterlief, bekam man aber nicht mehr ausgeglichen. Während für Rosenheim Allegra Weymer (24 PTS) viele offensive Verantwortung übernahm, war es bei den Müncherinnen das Kollektiv um Fanny Kirchhoff (16 PTS), welches den zweiten Saisonsieg sicherte.