Rückblick auf den vierten Spieltag
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Rückblick auf den vierten Spieltag
Wir blicken zurück auf den vierten Spieltag der WNBL-Saison 26/27. Hagen und die Towers setzen sich langsam an der Spitze der Gruppe 1 ab. Die Berliner Duelle gehen an ALBA und BBN, während Freiburg ungeschlagen bleibt und die Basket-Girls Rhein-Neckar ihren ersten Saisonsieg feiern.
AHB Rising Stars Bochum (2/1) – Capitol Bascats Düsseldorf (1/3) 93:41
Eine vom Start weg dominante Performance der Gastgeber, die gegen Düsseldorf den zweiten Sieg einfahren und auf einen Hauptrundenplatz springen. Neben einer starken Dreierquote, dominierten die Rising Stars das Rebound-Duell und erspielten sich somit viele zusätzliche Ballbesitze. Lena Haverland führte das Bochumer Team mit 20 Punkten an. Amelie Friedrich erzielte mit 13 Punkten und zwölf Rebounds ihr zweites Double-Double.
Phoenix-TSV Hagen (3/0) – TSVE Bielefeld Dolphins (2/2) 77:40
Ähnlich chancenlos präsentierten sich die Dolphins in Hagen. Nachdem Phoenix die ersten beiden Viertel komplett dominierte und Bielefeld bei 15 Punkten zur Pause hielt, blieb die große Steigerung auch nach dem Seitenwechsel aus. Wieder einmal bestach die Heim-Defense mit ihrem Druck und ihrer Aggressivität. Hervorzuheben war dabei Rookie Lucy Melchior, die neben 17 Punkten auch zehn Rebounds und acht Steals beisteuerte. Die Gäste fallen nach der zweiten Niederlage auf die Relegationsplätze.
Junior-Team Osnabrück/Artland (0/4) – Hamburg Towers (2/0) 41:82
Ohne große Mühen bezwangen die Towers Osnabrück und beförderten die Niedersachsen mit großer Sicherheit in die Relegationsrunde. Phasenweise konnten die Gastgeber Schritt halten, bekamen allerdings die Turnover nicht den Griff und gingen im dritten Viertel mit 6:30 regelrecht unter. Imani-Lou Nyassi führte den siegreichen Hamburger Tross mit 19 Punkten an.
ChemCats Chemnitz (2/1) – Girls Baskets Regio (0/4) 81:55
Chemnitz bleibt mit seinem zweiten Sieg im Rennen um die Hauptrunde. Für die Braunschweigerinnen bleibt es die vierte Woche ohne Sieg. Obwohl man das Rebound-Duell für sich entscheiden konnte, tat man sich mit 34 Turnovern und nur knapp über 50% Freiwurfquote (bei 38 Versuchen) keinen großen Gefallen. Die ChemCats lösten die Aufgabe indes über ein starkes Kollektiv, bei dem Mila Kubisch Zambrano mit 14 Punkten den Bestwert lieferte.
TuSLi City Berlin (1/2) – SG Bernau-Berlin-Nord (2/1) 65:74
Nachdem die Gastgeber mit einem Sieg in die Saison starteten, fällt der TuSLi mit einer bitteren Heimniederlage gegen BBN im Rennen um die Hauptrundenplätze zurück. Der Aufsteiger hingegen bestätigt seine Form aus der letzten Wochen und siegt dank Paula Weinhold (16 PTS) und Lori Schlizio (14 PTS). Bei den Gastgebern blieben Emily Petkos 21 Punkte unbelohnt.
ALBA Berlin (3/0) – BASS Berlin (2/1) 56:38
In einer sehr zähen Begegnung, entscheidet ALBA das Spiel nach der Pause. BASS hielt mit dem – bis auf Mia Wiegand – vollbesetzten ALBA-Kader über die ersten zwei Viertel gut mit und ging mit einem 27:27 in die Kabinen. In Halbzeit zwei zeigte die Defense der Hausdamen aber ein anderes Gesicht. Lediglich elf weitere Punkte ließ ALBA zu. Den Sieg in trockene Tücher brachten Carolina Heymann (15 PTS) und Carlotta Kreinsen (10 PTS).

Basket-Girls Rhein-Neckar (1/3) – Rhein-Main Baskets (1/2) 72:70
Nach drei Niederlagen, beenden die Gastgeber ihre Misere und ringen die Baskets dank eines starken Schlussviertels nieder. Über die ersten drei Viertel gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Auf gute Basket-Girls-Phasen, folgten gute Baskets-Phasen. In der Schlussminute war es erst Soala Depe Tchatchu die Rhein-Neckar mit 71:70 in Führung brachte. Hannah Pfanzelts (16 PTS) Freiwürfe sorgten dann für die Entscheidung und den umjubelten Heimsieg. Zur Matchwinnerin avancierte Leni Schramm-Bünning mit 24 Punkten und elf Rebounds. Auf der Gegenseite dominierte Moescha Bakam mit 25 Punkten und 21 Rebounds.
USC Freiburg (3/0) – WINGS Basketball Academy (2/2) 71:60
Beim Saisondebüt von Frederike Askamp und Lara Gierlich sicherte dem USC eine starke erste Halbzeit den dritten Sieg in Serie. Karla Paradzik war dabei mit 24 Punkten erneut spielentscheidend. Während Freiburg damit an der Tabellenspitze bleibt, fallen die WINGS um Topscorerin Alma Schiffer (18 PTS) auf Platz drei zurück.
Junior Falcons Homburg (1/2) – Talents BonnRhöndorf (3/1) 47:96
Mit einer sehr dominanten Vorstellung melden sich die Talents zurück. Die Falcons bekamen die Gäste-Offensive nur selten eingefangen und gerieten besonders im Schlussabschnitt unter die Räder. Laila Bagagnan (19 PTS) und Rebecca Maria Trusca (18 PTS, 17 REB) lieferten die ausschlaggebenden Akzente in einem insgesamt hervorragend funktionierenden Bonner Kollektiv.
MTV München (0/3) – MTV Stuttgart (3/1) 56:116
Eine Gala-Vorstellung der Gäste, die mit 28 Assists und 45 Steals ihren dritten Sieg einfahren. Nicht zu stoppen waren Feryel Grosko (30 PTS, 9 REB, 4 STL) und Selin Bandirma (29 PTS, 14 REB, 5 STL), die somit Platz zwei sichern. Der MTV München wartet weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg und kassiert zum dritten Mal über 100 Punkte.
Post SV Nürnberg (2/1) – SB DJK Rosenheim (0/4) 91:81
Für die Gäste geht die Ergebniskrise weiter. Dabei erspielte man sich bereits nach dem ersten Viertel eine 13-Punkte-Führung. Bis zur Pause war der SV aber bereits zurück im Geschehen. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber dann klar am Drücker und zogen im weiteren Verlauf davon. Rosenheim fehlte zum Ende der Partie der letzte Punch. DJK-Spielerin Klara März mit 17 Punkten, sowie Nürnbergs Julie Richter (25 PTS) und Amy Grasser (23 PTS) waren die Aktivposten.
Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart (3/1) – Main Sharks Würzburg (1/2) 64:61
Dank eines starken ersten Viertel, bleibt BBA x RegioTeam in der Erfolgsspur und bezwingt die Würzburgerinnen vor heimischem Publikum. Dabei kamen die Gäste noch bis auf zwei Punkte heran, konnten in den letzten Ballbesitzen aber keinen Ertrag erspielen. Das Trio Eléa Anthoine (14 PST), Rika Windgasse (14 PTS) und Jamie Zentgraf (14 PTS, 14 REB, 5 AST & STL) zog abermals die Fäden. Würzburg rangiert nun bereits zwei Siege hinter den Hauptrundenplätzen.