Zweiter Spieltag in der WNBL. Mit Freiburg, ALBA Berlin, Phoenix-TSV Hagen und Nürnberg starten auch die letzten vier Mannschaften in die Saison. Besonders die Auftakte zwischen Hagen und den starken Bochumerinnen sowie ALBA gegen Chemnitz versprechen Spannung. Bielefeld hofft in Wedel den ersten Saisonsieg zu holen. Der MTV Stuttgart tritt das Schwabenderby gegen Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart an.

Gruppe 1

Junior-Team Osnabrück/Artland (0/1) – Capitol Bascats Düsseldorf (0/1)
Beide Mannschaften starteten mit einer Niederlage in die Saison. Während Düsseldorf knapp gegen Wedel unterlag, hatte das Junior-Team in Bochum deutlich das Nachsehen. Ob des großflächigen Kaderumbruchs wird Osnabrück noch Zeit brauchen um sich an das Niveau zu gewöhnen. Düsseldorf ist zumindest für das Wochenende unser Favorit.

Phoenix-TSV Hagen (0/0) – AHB Rising Stars Bochum (1/0)
Für Hagen startet die Saison nach zwei aufeinanderfolgenden TOP4-Teilnahmen mit einem Heimspiel gegen Bochum. Der altersbedingte Umbruch hat auch die Phoenixe nicht unerheblich getroffen. MVP Darina Zraychenko ist im Aufgebot von Marscha Owusu Gyamfi aber verblieben. Bochum startete mit einem überzeugenden Sieg gegen Osnabrück und wird sich auch Chancen auf den Auswärtserfolg in Hagen ausrechnen.

SC Rist Wedel (1/0) – TSVE Bielefeld Dolphins (0/1)
Wedel hätte den Auswärtssieg gegen Düsseldorf beinahe noch aus der Hand gegeben. Letztendlich startete man aber mit einem Erfolgserlebnis und wird nun mit breiter Brust Bielefeld empfangen. Die Dolphins mussten wiederum eine knappe Niederlage gegen die Hamburg Towers verarbeiten. Für die Partie in Schleswig-Holstein erwarten wir aber einen positiveren Ausgang für die Dolphins.

Gruppe 2

Mitteldeutsche Basketball Academy (1/0) – BASS Berlin (1/0)
Die MBA gewann einen echten Krimi auswärts bei den Girls Baskets. BASS Berlin machte ebenfalls seine Hausaufgaben und bezwang den Aufsteiger SG Berlin-Bernau-Nord. Besonders gespannt schauen wir auf das Duell zwischen Berlins Olivia Ihssen und MBA-Akteurin Ami Mörk. Wir sehen beide Teams auf Augenhöhe, rechnen aber mit einem Auswärtssieg der Berlinerinnen.

ALBA Berlin (0/0) – ChemCats Chemnitz (1/0)
Der Meister beginnt seine Spielzeit mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Chemnitz. Diese präsentierten sich am zurückliegenden Wochenende bereits in Bestform. Beim souveränen Heimsieg gegen TuSLi City stachen besonders die WNBL-Veterans Nele Jauch und Lilli Böhme hervor. Die Offensivpower Beider werden die ChemCats brauchen, um beim Titelträger zu bestehen. Chemnitz ist auf dem Papier der Underdog, aber je nach der Verfügbarkeit von Mia Wiegand nicht chancenlos.

Hanna Önder (Nr.9) und Bochum starteten gegen Osnabrück nach Maß.

Gruppe 3

SG Saar/Mosel (0/1) – WINGS Basketball Academy (1/0)
Für den Gastgeber ging die Ligapremiere gegen die Talents aus Bonn eindeutig nach hinten los. Offensiv konnte die SG noch Akzente setzen, bekam die Defensive aber über das gesamte Spiel nicht organisiert. Nun empfängt Saar/Mosel die WINGS Academy, die mit einem klaren Heimsieg gegen die Rhein-Main Baskets starteten. Auch offensiv bergen die Gäste mit Lana Förster, Josephine Gils und Alma Schiffer einige Gefahren für die SG. Wir gehen daher von einem erneut deutlichen Sieg der WINGS aus.

Basket-Girls Rhein-Neckar (0/1) – Talents BonnRhöndorf (1/0)
Bonn startete furios. 133 Punkte erzielte das Team von Nicola Happel gegen die SG Saar/Mosel und setzte damit früh ein Ausrufezeichen. Rhein-Neckar, das mit Carla Koch und Leonie Pfanzelt auf wichtige Schlüsselspielerinnen verzichten musste, hatte weniger Erfolg und zog zu hause gegen die Junior Falcons Homburg den Kürzeren. Unsere Tendenz geht Richtung Auswärtssieg Talents.

USC Freiburg (0/0) – Junior Falcons Homburg (1/0)
Die Erwartungen an den USC Freiburg könnten kaum größer sein. Mit einem Kader gespickt mit Nationalspielerinnen sind die Breisgauer klarer Favorit auf das TOP4. Zum Saisonstart empfangen die Freiburgerinnen die siegreichen Junior Falcons, die sich gegen die Basket-Girls durchsetzen konnten. Ella Schrader und Phebe Kramer überzeugten dabei am meisten. Für uns ist der USC jedoch klarer Favorit.

Gruppe 4

Post SV Nürnberg (0/0) – MTV München (0/1)
Auch Nürnberg pausierte in der Vorwoche und startet nun gegen den MTV München. Dieser verlor deutlich gegen Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart. Der personelle Aderlass traf beide Mannschaften im Sommer erheblich, daher tun wir uns bei einer Prognose schwer. Nürnberg schreiben wir aber aufgrund des Heimspiels leichte Vorteile zu.

Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart (1/0) – MTV Stuttgart (0/1)
Schon vor der Saison hatten wir Ludwigsburg x RegioTeam auf dem Zettel als „Dark Horse“ auf das TOP4. Mit einem 50-Punkte-Sieg gegen den MTV München erwischten die Gastgeber in jedem Fall einen optimalen Auftakt. Etwas schwieriger gestaltete sich der Start des MTV, der zu hause gegen die TS Jahn München unterlag. Das große Problem waren dabei die verworfenen Freiwürfe und die eigenen Fouls. Der Gastgeber ist für uns klar favorisiert.

TS Jahn München (1/0) – SB DJK Rosenheim (0/1)
Angesprochene TS Jahn gewann in seiner ersten Partie, tat sich aber besonders in der zweiten Halbzeit schwer. Nach den vielen Abgänge und dem Trainerwechsel wird München eine Eingewöhnungsphase brauchen. Ähnlich wird es auch Aufsteiger Rosenheim gehen. Gegen die Main Sharks schlug man sich aber wacker und konnte über weite Strecken Schritt halten. Wir sehen keinen klaren Favoriten am Sonntag, tendieren aber auf den Gastgeber.