WNBL-Rückblick: Furioser Start ins Viertelfinale12. März 2018

Die Tage beziehungsweise Spiele der Entscheidung in der WNBL haben begonnen. Wer schafft es ins TopFour und wer kann sich noch den Klassenerhalt sichern? Antworten auf all diese Fragen werden derzeit auf dem Parkett ausgespielt. In unserem Rückblick schauen wir zuerst auf die Playoffs im Norden und Süden und wenden uns dann dem hochspannenden Kampf um den Klassenerhalt zu.

Playoffs Nord
TuS Lichterfelde – ALBA Berlin 70:56
Herner TC – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 66:63

Die Playoffs im Norden beginnen mit zwei Erfolgen für die Heimmannschaften. Im Lokalduell setzt sich die TuS Lichterfelde dank einer nicht aufzuhaltenden Nyara Sabally (Foto links), die 44 Punkte, 14 Rebounds, sechs Steals, und eine 53er Effizienz auflegte, durch. Da reichten auch ein gutes ersten Viertel von ALBA und die starken 16 Punkte (5 Dreier) von Clara Wilke nicht. Sabally traf insgesamt starke 18 ihrer 26 Würfe und erzielte somit deutlich mehr als die Hälfte aller Punkte der TuSLi. Deutlich knapper ging es im Spiel zwischen Herne (Teamfoto unten) und Braunschweig zu. Die beiden lieferten sich eine erste Halbzeit auf Augenhöhe, ehe Herne dann im dritten Viertel auf zehn Punkte davonziehen konnte. Doch der Titelverteidiger aus Braunschweig kam dank Nina Rosemeyer (17) und Rebecca Lagerpusch (16, 10 Rebounds) wieder heran. Das Spiel musst somit an der Freiwurflinie entschieden werden, wo beide Teams sich Fehler erlaubten. Somit hatte Lagerpusch mit einem Dreier in letzter Sekunde noch die Chance auf den Ausgleich, doch der verfehlte das Ziel. Bei Herne überragten vor allem Laura Zolper (23) und Sarah Polleros (15/13 Reb./26 EFF).

Playoffs Süd
TS Jahn München – Dragons Rhöndorf 67:46

Die Münchenerinnen starten mit einem deutlichen Sieg in die Playoff-Serie gegen die Dragons Rhöndorf. Vom Start weg hatten sie die Oberhand und konnten sich dank einer starken Emily Bessoir (19, 8 Reb.) bereits zur Pause bis auf 17 Punkte absetzen. Diese Führung wurde in der zweiten Halbzeit von Jojo Häckl (18), Jessica Langer (11 Reb.) & Co. nicht mehr hergegeben und so der sichere Heimsieg eingefahren. Die DJK Brose Bamberg und das Team Mittelhessen treffen erst in der nächsten Woche in Spiel Eins aufeinander.

Play-Downs Nord
TG Neuss Junior Tigers – ChemCats Chemnitz 57:63
BG74 Veilchen Girls – RheinStars Ladies Hürth 42:72

In den Play-Downs im Norden sind erste Entscheidungen gefallen. Die ChemCats Chemnitz haben den Klassenerhalt durch den Sieg in Neuss geschafft. Dafür verantwortlich war eine geschlossene Teamleistung aus der Anabal Neuber-Valdez (15, 12 Reb.), Tina Grundmann (13) und Lilli Frölich (13) als beste Werferinnen hervorgingen. Jana und Lea Schnelle besorgten auf der Gegenseite 25 der 57 Punkte. Im wichtigen Spiel zwischen Hürth und Göttingen konnten die RheinStars Ladies einen echten Kantersieg landen. Bereits zur Halbzeit waren Kristina Pellens (15), Lisa Krämer (11) & Co. bereits auf zehn Punkte weg und bauten diesen Vorsprung in der zweiten Hälfte kontinuierlich weiter aus. Auch Lea Nguyen, die mit 18 Punkten Topscorerin der Veilchen wurde, konnte die deutliche Niederlage am Ende nicht verhindern.

Play-Downs Süd
BSG Baket Ludwigsburg – Main Sharks 54:67
Baskets Girls Rhein Neckar – SG Weiterstadt 55:52

Bereits vor der Partie stand für die Main Sharks fest, dass sie die Klasse halten würden. Trotzdem blieben sie bei der BSG Basket Ludwigsburg über 40 Minuten konzentriert und zogen den Gastgeberinnen vor allem im zweiten Viertel (24:8) den Zahn. Angeführt wurden sie dabei wieder mal von Jessika Schiffer (23, 6 Ass.) und Danelle Arigbabu (14, 11 Reb.). Bei den Ludwigsburgerinnen reichten auch die 20 Punkte von Maria Konstantinidou nicht zum ersten Sieg in den Play-Downs. Deutlich spannender ging es da bei den Baskets Girls Rhein Neckar und der SG Weiterstadt zu. Die Heidelbergerinnen mussten mit vier oder mehr Punkten gewinnen, um die Klasse zu sichern, Weiterstadt würde ein einfacher Sieg reichen. Am Ende standen beide mit einem 55:52 und damit mit gefühlt leeren Händen dar.  Die Entscheidung wurde somit auf den nächsten Spieltag vertagt, wo beide Teams dann den Auftrag haben ihr Spiel zu gewinnen.  In der knappen Partie am Wochenende waren es für Heidelberg vor allem Eleah Steins (19) und Lise Spatzier (15) die für Punkte auf dem Scoreboard sorgten. Bei Weiterstadt verbuchten Carina Fricke (13, 11 Reb.) und Carolin Schmidt (12, 11 Reb.) beide ein Double-Double. Die SG muss nun ihr Spiel gegen Ludwigsburg gewinnen und gleichzeitig auf eine Heidelberger Niederlage bei den Main Sharks hoffen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

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