Women’s Series Finale in Shanghai/CHN
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Women’s Series Finale in Shanghai/CHN
Die deutschen 3×3-Damen absolvierten das Finale der Women´s Series 2026 in Shanghai/CHN. Dabei trafen sie in der Gruppenphase zunächst auf die Niederlande und mussten sich mit 14:17 geschlagen geben. Auch in den weiteren zwei Gruppenspielen konnten sie keine Partie für sich entscheiden: Gegen Frankreich verlor man mit 13:21 und gegen Neftchi SOCAR reichte es nur für ein 11:16. Dadurch schied das Team von Disziplintrainer Hanno Stein nach der Gruppenphase aus und verpasste die K.O.-Phase.
Deutschland startete mit einem 0:2-Rückstand in das erste Gruppenspiel (2.), fand in den nächsten Minuten allerdings zunehmend besser ins Spiel und stellte durch Treffer von Laura Zolper und Sarah Polleros auf 4:4 (3.). Durch einen weiteren Korberfolg von Ama Degbeon gingen die deutschen 3×3-Damen sogar in Führung, mussten aber in den weiteren Minuten einen 5:1-Run der Niederländerinnen hinnehmen (6:9, 6.). Obwohl Deutschland durch weitere Treffer von Zolper und Reichert dranblieb (11:13, 8.), gelang es den Spielerinnen nicht mehr die Führung erneut an sich zu reißen. Letztendlich verteidigte die Niederlande ihre Führung souverän, baute diese zwischenzeitlich auf plus fünf aus und gewann mit 14:17 gegen Deutschland.
Im zweiten Gruppenspiel trafen die deutschen 3×3-Damen auf Frankreich. In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in welchem keins der beiden Teams mit mehr als einem Punkt davon ziehen konnte. Dabei gelang es Deutschland durch Treffer von Polleros und Degbeon zwischenzeitlich in Führung zu gehen (4:3, 3.). Nach fünf gespielten Minuten ging Frankreich erstmals mit drei Punkten (5:8) in Führung und schaffte es diesen Vorsprung im weiteren Spielverlauf weiter auszubauen (10:15, 7.). Marie Reichert setzte durch einen verwandelten Zweipunktetreffer noch einmal Akzente für Deutschland, die 13:21-Niederlage gegen zu starke Französinnen ließ sich allerdings nicht mehr verhindern.
Gegen Neftchi SOCAR fand die deutsche Mannschaft gut ins Spiel. Durch Treffer von Reichert, Zolper und Degbeon erarbeitete man sich eine Zwei-Punkte-Führung, welche man die ersten drei Minuten des Spiels halten konnte. Durch zwei aufeinanderfolgende Zweipunktetreffer von Neftchi SOCAR geriet das deutsche Team allerdings in Rückstand. Treffer von Reichert und Degbeon sorgten dafür, dass Deutschland über den gesamten Spielverlauf hinweg in Schlagweite blieb, doch für eine erneute Führung reichte es nicht. Letztendlich verlor man mit 11:16.
3×3-Disziplintrainer Hanno Stein: „Für uns ist es bereits ein großer Erfolg, dass wir es in das Finale der Women´s Series geschafft haben. Zu den besten acht zu gehören und dann den Champion unter sich auszuspielen ist ein sehr guter Rahmen und auch im Kontext der EM, die für uns jetzt ansteht, eine Vorbereitung, die besser nicht sein könnte. Unsere Gruppe hatte es mit der Niederlande, Frankreich und Neftchi SOCAR richtig in sich. Die Niederlande hatte bis zu unserem Spiel 25 Spiele in Folge gewonnen und wir haben es leider nicht geschafft diese Serie zu stoppen, sind aber mit einem guten Spiel gut ins Turnier gestartet. Dann ging es weiter gegen Frankreich, die einfach in Sachen Größe und Athletik gepaart mit Aggressivität unheimlich stark sind. Wir konnten mithalten, aber keinen Überraschungssieg mitnehmen und standen dementsprechend unter unheimlich großen Druck gegen Neftchi SOCAR.“
Für Deutschland spielten: Laura Zolper (5 Punkte, 2, 2), Marie Reichert (3, 5, 3), Sarah Polleros (3, 2, 1), Ama Degbeon (3, 4, 5)