Am 11./12. September 2026 trafen sich im Rahmen des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin 25 Vertreterinnen aus den Landesverbänden zum dritten Workshop „Frauen im Basketball“. Als Fortsetzung der Workshops in Hagen und Hamburg standen erneut Vernetzung, Austausch und die Weiterentwicklung des Frauen- und Mädchenbasketballs im Mittelpunkt.

Zum Auftakt besuchten die Teilnehmerinnen gemeinsam das FIBA Women in Basketball-Forum. Unter dem Leitgedanken, wie Frauenbasketball Wachstum, Führung, Investitionen und gesellschaftliche Wirkung im Sport mitgestaltet, bot das Forum zahlreiche Impulse und Podiumsgespräche mit internationalen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien. Zu den Gästen und Gesprächspartner gehörten unter anderem Dirk Nowitzki, Sue Bird, Robyn Denholm, Ellen Koch und Pau Gasol. Am Nachmittag konnten die Teilnehmerinnen in zwei Workshops die Themen Förderung und Stärkung von Mädchen im Coaching sowie Wege und Möglichkeiten für Frauen in Führungspositionen vertiefen.

Sichtbarkeit und Vorbilder im Fokus

Der zweite Workshoptag stand ganz im Zeichen des Austauschs und der gemeinsamen Weiterentwicklung im Frauenbasketball. Gemeinsam mit Lea Soltau, Vorsitzende der Mädchenkommission, moderierte und organisierte Astrid Bick, Mitarbeiterin im Bereich Verbandsentwicklung, den Tag. Eröffnet wurde der Workshop von Vizepräsident Joachim Spägele, der damit den Auftakt für einen Tag mit verschiedenen Impulsen und Arbeitsphasen gab.

Der erste Workshop zum Thema Sichtbarkeit im Frauenbasketball, geleitet von Leonie Laschke, bot Raum, bestehende Herausforderungen in den Landesverbänden zu beleuchten und konkrete Maßnahmen zu diskutieren, die vor Ort umgesetzt werden können, um die Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen im Basketball zu stärken. Einen weiteren Impuls gab Stephanie Gonçalves Norberto unter dem Titel „Fix the system, not the people“ zum Thema Empowerment im Frauensport. In der anschließenden Workshop-Phase mit Lea Soltau und Svenja Brunckhorst standen Vorbilder und Mädchenaktionstage im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen tauschten sich darüber aus, welche Bedeutung sichtbare weibliche Vorbilder für Mädchen haben und wie bestehende Aktionen weiterentwickelt werden können, um noch mehr Mädchen für den Basketball zu begeistern und langfristig im Sport zu halten.

Den Abschluss der beiden Tage bildete der gemeinsame Besuch der Halbfinalspiele des FIBA Women’s Basketball World Cup. Dank der starken Leistung der deutschen Nationalmannschaft konnten die Teilnehmerinnen dabei ein besonderes Highlight erleben: das Halbfinale Deutschland gegen Frankreich.

Wie bereits beim Workshop in Hamburg zeigte sich auch in Berlin, wie wertvoll der landesverbandsübergreifende Austausch für die Weiterentwicklung des Frauenbasketballs ist. Die Teilnehmerinnen brachten ihre Erfahrungen aus den Verbänden ein, diskutierten bestehende Herausforderungen und entwickelten gemeinsam neue Ansätze. Mit vielen neuen Eindrücken und Perspektiven ging es zurück in die Landesverbände – mit dem gemeinsamen Ziel, die Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen im Basketball zu stärken und ihre Förderung weiter voranzubringen.

Fotos: Emilia Laschke