Nach dem erfolgreichen EM-Auftakt gestern, ging es heute für die U16-Mädchen im zweiten Gruppenspiel weiter gegen Ungarn. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiko Czach konnte sich gegen die sehr starke ungarische Mannschaft nicht durchsetzen und verlor mit 55:82 (14:24, 8:22, 21:24, 12:12) . Im letzten Gruppenspiel wartet morgen um 17.00 Uhr Slowenien auf das deutsche Team.
Ungarn setzt sich früh ab
Deutschland startete mit schnellen Punkten von Prowaznik in die Partie, Ungarn glich an der Freiwurflinie jedoch direkt aus. In den ersten Minuten blieb die Begegnung ausgeglichen, Zentgraf traf zum 5:4. Nach einer punktarmen Phase fand Ungarn offensiv besser ins Spiel und setzte sich auf 5:8 ab. Nach den ersten Wechseln wuchs der Rückstand weiter, ehe Atsur nach knapp drei Minuten ohne deutsche Punkte zum 7:10 traf (5.). Ungarn punktete anschließend unter dem Korb und aus der Distanz, sodass Bundestrainer Heiko Czach beim 7:15 zur ersten Auszeit griff (6.). Doch auch danach blieb die deutsche Offensive zunächst ohne Ertrag, während Ungarn per Distanztreffer auf 7:18 erhöhte. Rink verkürzte zum 9:20, ehe Bajai nach einem Steal die nächsten deutschen Punkte folgen ließ (11:20). Defensiv bekam Deutschland den Gegner jedoch weiterhin nicht ausreichend gestoppt (11:22, 9.). Blanarik verkürzte kurz vor Viertelende noch einmal auf 14:22, Ungarn stellte zur ersten Pause aber auf 14:24.
Viele Turnover
Das zweite Viertel begann direkt intensiv. Auf einen ungarischen Dreier antwortete Blanarik ebenfalls aus der Distanz zum 17:27. Anschließend erhöhten die Ungarinnen den defensiven Druck und brachten Deutschland mit Full-Court-Pressure zunehmend in Schwierigkeiten (17:30, 14.). Ein weiterer Dreier ließ den Rückstand auf 16 Punkte anwachsen und führte zur nächsten deutschen Auszeit. Doch das DBB-Team fand weiterhin nicht richtig in die Partie und leistete sich mehrere Ballverluste. Ungarn nutzte diese Phase und setzte sich auf 17:38 ab (15.). Prowaznik punktete an der Freiwurflinie, doch die direkte Antwort aus der Distanz folgte zum 19:41. Kurzzeitig fand Ungarn unter dem Korb keine Lösungen, stellte seinen offensiven Rhythmus aber schnell wieder her und erhöhte auf 19:46 (19.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Prowaznik mit einem Reverse-Layup zum 22:46-Halbzeitstand.
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