Nach dem gestrigen Dämpfer gegen die Türkei ging es für die U20-Herren bei der FIBA U20 EuroBasket 2026 in Ljubljana/SLO im letzten Gruppenspiel gegen das bis dato ungeschlagene Frankreich. Obgleich das deutsche Team gut startete, entglitt ihnen das Spiel in der zweiten Halbzeit und man musste sich schlussendlich mit 66:95 (18:16, 11:27, 20:22, 17:30) geschlagen geben.
Beherzter Start
Mi Davi Remagen, Bruno Loll, Jordan Müller, Nicolas Kodjoe und Daniel Biel begann das deutsche Team die schwierige Aufgabe gegen Frankreich. Deutschland erwischte einen optimalen Start und lag nach Remagens Dunk und Kodjoes Treffer von draußen innerhalb der Anfangsminute mit 5:0 vorne. Frankreich ließ sich aber nicht lange bitten und antwortete mit einem 0:7-Run (3.). Es blieb ein munterer Schlagabtausch, bei dem zunächst wieder das DBB-Team die Oberhand gewann. Dreier von Remagen und Müller stellten auf 13:9. Auch die folgenden vier Punkte vielen in den französischen Korb. Deutschland bislang hellwach (17:9, 6.)! In der Folge machte sich die Physis der Franzosen bemerkbar. Offensivrebounds und drei Blocks gegen das deutsche Team ließen den Vorsprung bis auf zwei Punkte dahinschmelzen (18:16).
Offensivrebounds killen deutsche Defensive
Frankreich setzte seinen Lauf fort und drehte die Partie nach lediglich einer Minute im zweiten Viertel (20:22). Der Killer für das deutsche Team blieben in dieser Phase die Offensivrebounds des Gegners, die zu vielen zweiten Chancen führten. On top trafen die Franzosen nun auch ihre Dreier, während die deutsche U20 sich offensiv schwer tat (22:30, 14.). Deutschland ging in der Folge in ein kleineres Lineup, um flexibler zu sein, konnte die französische Drangphase aber nur selten stoppen (24:36). Julis Baumers Dreier brachte etwas Entlastung, bevor es in die Schlussmomente der ersten Halbzeit ging. Doch auch dort dominierte Frankreich und ging mit einem 29:43 in die Pause.