Nachdem Aus im Viertelfinale gegen Spanien stand für die U20-Herren im Rahmen der FIBA U20 EuroBasket 2026 das erste Platzierungsspiel (Pl. 5-8) gegen Griechenland auf dem Programm. In einer allgemein schwachen Partie setzten sich die Griechen dank eines starken Schlussviertels mit 58:73 (11:16, 12:12, 21:18, 14:27). Deutschland verbleibt nun mit dem Spiel um Platz 7.
Viel Leerlauf
Mit Julis Baumer, Jordan Müller, Nicolas Kodjoe, Daniel Biel und Amon Dörries ging es in das vorletzte Spiel dieser U20-EM. In einer holprigen Anfangsphase eröffnete Müller das deutsche Punktekonto per Dreier (3:3, 4.). Beide Mannschaften hatten allerdings sichtlich Schwierigkeiten Rhythmus zu finden. Immerhin von draußen ging etwas. Nach Abra Dreier, direkt die griechische Antwort (6:6). Bei weiterhin wenig offensiven Highlights, lieferte Deutschland immerhin defensiv. Damian Jung mit starkem Block (7.). Trotzdem blieb der griechische Korb weiterhin versperrt, bis Lars Lenke per And-One die Punkte Sieben, Acht und Neun erzielte (9:14, 9.). Müllers Layup sorgte dann immerhin noch für das 11:16 aus DBB-Sicht.
Weiterhin sehr zäh
Auch im zweiten Viertel ging die offensive Flaute weiter. Jordan Müller, der neben Lenke der einzige Scorer des DBB-Teams war, stellte auf zehn persönliche Zähler (13:18, 13.). Kurz darauf wieder Müller, der zum Korb zog und mit Foul finishte (16:18). Dann fanden aber auch die Griechen zurück ins Spiel und bauten ihre Führung binnen weniger Angriffe auf 16:23 aus. Nach dem nächsten Dreier, der durch die DBB-Reuse rasselte, nahm Bundestrainer Dugandzic die dringend benötigte Auszeit (16:26, 15). In der Folge meldeten sich Abra und Isichei an und verkürzten. Der Halbzeitstand von 23:28 und die Feldwurfquoten beider Teams, die jeweils deutlich unter 30% lag sprachen Bände.