Die deutschen U20-Herren haben bei der FIBA U20 European Championship 2023 den zweiten Sieg in der Vorrunde gefeiert. In Heraklion/GRE bezwang das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic im abschließenden Vorrundenspiel gegen Slowenien mit 64:58 (19:17, 19:11, 14:12, 12:18). Das Achtelfinale wird am kommenden Mittwoch ausgetragen (12.30 Uhr gegen Kroatien).
Zu viele Ballverluste
Man durfte wieder einen Gegner erwarten, der seine Stärken im Distanzwurf hat. Beide Teams hatten anfangs offensiv so ihre Probleme (2:3, 4.) und waren von einem Rhythmus doch weit entfernt. Michael Rataj zeigte seine individuelle Klasse, Justin Onyejiaka schloss einen Fastbreak erfolgreich ab (8:5, 6.). Früh waren aber auch wieder einige ärgerliche Ballverluste zu beklagen. Die verhinderten, dass sich der deutsche Vorsprung vergrößerte. Im Gegenteil, nach sieben Minuten lag der Gegner vorne (10:11). Es blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Viertel eins lag Deutschland mit 19:17 vorne, musste aber besser auf den Ball aufpassen (7 Bv).
Besser im Spiel
Deutschland versuchte wann immer möglich ins Laufen zu kommen. Die Defense agierte stark und machte das einige Male möglich (23:17, 13.). Deutschland war jetzt auch durch die Reboundüberlegenheit besser im Spiel, brachte sich aber durch einfache Fehler immer mal wieder um den Lohn. So konnten die Slowenen in Schlagdistanz bleiben. Offensiv konnten sich die DBB-Korbjäger jetzt viel besser durchsetzen (34:25, 17.), sie waren in dieser Phase klar die bessere Mannschaft. Wenn die Ballverluste nicht gewesen wären, hätte man leicht deutlicher führen können als nur mit 36:28 (19.). Mit dem Spielstand von 38:28 ging es in die Kabinen.