Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat die erste Gruppenphase beim FIBA Basketball World Cup 2023 mit einem weiteren Sieg abgeschlossen und geht mit einer makellosen Weste aus drei Siegen in die zweite Gruppenphase (Spielplan und Gegner neben Slowenien stehen noch nicht fest). In Okinawa/JPN setzten sich die ING-Korbjäger gegen Finnland mit 101:75 (19:22, 28:17, 29:16, 25:20) durch. Am kommenden Freitag, 01. September 2023, geht es für das Team von Bundestrainer Gordon Herbert gegen eines der beiden erstplatzierten Teams aus Gruppe F weiter.
Aggressive Defense
Erneut stand Isaac Bonga für den verletzten Franz Wagner – Status weiterhin „day by day“ – in der Ersten Fünf. Das Spiel begann zerfahren. Beide Teams hatten gegen die jeweils aggressive Defense Probleme zu klaren Aktionen zu kommen (5:2, 4.). Johannes Voigtmann setzte sich stark gegen Finnlands NBA-Star Lauri Markkanen durch (8:5, 5.), kurz später brachte Markkanen sein Team an der Freiwurflinie in Front (8:9, 6.). Die Führung wechselte mehrfach hin und her, das Spiel nahm an Fahrt auf. Die Finnen hatten gute Szenen (12:16, 7.). Der Dreier von Johannes Thiemann tat sehr gut (17:18, 8.), aber das Momentum war auf Seiten ders Gegners (17:22, 9.), Auszeit Deutschland. Thiemann hielt sein Team in diesen Minuten im Spiel (19:22).
16:2-Lauf
Maodo Lo setzte Justus Hollatz zum Auftakt des zweiten Spielabschnitts gekonnt ein, der kam zum freien Lay-up. Los Dreier bedeutete das 24:25 (12.), Moritz Wagner rettete einen Ball aus dem Aus, Niels Giffey netzte einen Dreier (27:25, 13.). Hollatz spielte überzeugend und hatte vorne und hinten starke Szenen. Der unglaubliche Speed von Dennis Schröder führte zu einem „and one“ und zum 32:27 (14.). Daniel Theis legte nach und auch Andreas Obst war erfolgreich. Urplötzlich führten die Deutschen durch einen 16:2-Lauf zweistellig (37:27, 15.), Auszeit Finnland. Die Skandinavier versuchten es auch mit einer Zonenverteidigung, der Spielfluss des DBB-Teams kam etwas ins Stocken (39:33, 17.). Jetzt übernahm Schröder und führte sein Team zur 47:39-Halbzeitführung.
Fotos: DBB/Camera 4