Die Uhr tickt! Sie tickt für die deutschen Damen, die sich seit gestern in Wolfenbüttel auf den Abschluss der Qualifikation zur FIBA Women’s EuroBasket 2023 (15.-25. Juni, Israel, Slowenien) vorbereiten. Sie tickt lauter und lauter, denn die Vorfreude auf die anstehenden Partien ist riesengroß. Und: Die Spannung steigt. Erstmals seit zwölf Jahren (Polen 2011) ist die Qualifikation für eine EM-Endrunde zum Greifen nah!
Die DBB-Auswahl spielt am Donnerstag, 9. Februar 2022, um 19.00 Uhr, in der Wolfenbütteler Lindenhalle gegen Belgien (live auf SPONTENT), am Sonntag, 12. Februar 2023, dann um 20.00 Uhr in Sarajevo gegen Bosnien und Herzegowina (Extra-Link für dieses Spiel).
Es war ein freudiges Wiedersehen am gestrigen Tag. Es herrschte gute Stimmung bei den DBB-Damen, allen Beteiligten war anzumerken, dass sie sich schon länger auf dieses Fenster freuen. Beim Mittagessen dauerte es daher nicht sehr lange, bis der allgemeine Austausch über die vergangenen Wochen verstummte und dem Thema Belgien und wie man sie schlagen möchte wich.
Im Team-Meeting stellte sich zunächst der neue sportliche Leiter Adam Ligocki dem Team vor. Anschließend betonte Bundestrainer Walt Hopkins, eines der Ziele sei, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Der Head Coach stellte auch heraus, wie wichtig „Player Leadership“ ist und warum sich die Spielerinnen untereinander motivieren und pushen müssen, um Erfolg zu haben.
Alle Spielerinnen und Coaches kamen im Meeting zu Wort, es war ein sehr interaktiver Austausch auf Augenhöhe. Als weiteren Fokus formulierte Hopkins: „Dominate the things that are controllable.“
Abends ging es dann noch in die Halle zu einem lockeren Shootaround ohne Kontakt. Es standen eher Mobilisation und „Individual Workouts“ im Vordergrund. Heute wird die Trainingsintensität im Laufe des Tages gesteigert, das Abendtraining wird dann in „Live Action“ durchgeführt.
Fotos: DBB/Kröger