Alle Spiele des ersten Spieltags im Überblick
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Alle Spiele des ersten Spieltags im Überblick
Erster Spieltag der neuen WNBL-Saison 26/27. Von großer Spannung bis zu echten Kantersiegen war alles dabei. In Gruppe 1 starteten die Newcomer Bochum und Hamburg mit einer erfolgreichen Premiere. Weniger Erfolg hatte die SG Saar-Mosel, die gegen Bonn unterging. Im Süden zeigten Würzburg und die BBA x RegioTeam starke Frühform.
AHB Rising Stars Bochum (1/0) – Junior-Team Osnabrück/Artland (0/1) 76:45
Bochum glückt der Heimsieg. Mit einer über weite Strecken sehr dominanten Vorstellung, bei der die Rising Stars schon zur Pause mit 36:21 in Führung lagen, bestrafte man die Osnabrücker Turnover konsequent. Diese taten sich offensiv schwer und verteilten im Vergleich zu den 22 Bochumer Assists lediglich sieben. Zu den Matchwinnerinnen avancierten Pia Lumma (17 PTS, 4 AST) und Amelie Friedrich (15 PTS, 14 REB).
TSVE Bielefeld (0/1) – Hamburg Towers (1/0) 71:73
Das Duell der Aufsteiger geht an die Gäste aus Hamburg. Die Partie gestaltete sich lange sehr ausgeglichen. Bielefeld erspielte sich dann aber mit noch knapp drei Minuten zu spielen eine Fünf-Punkte-Führung. Die Ex-Wedlerin Emilia Strahinjic (14 PTS) sorgte in der Folge mit fünf Punkten in Serie für den schnellen Ausgleich. Der Turnaround gelang den Towers in der Schlussminute nach dem insgesamt 16. Offensivrebound. Die Chance auf die Overtime vergab Bielefeld auf bittere Weise durch zwei verworfene Freiwürfe in den finalen Sekunden. Somit blieben die Mühen der Dolphins und Topscorerin Emilia Atsür (19 PTS, 7 STL) unbelohnt.
Capitol Bascats Düsseldorf (0/1) – SC Rist Wedel (1/0) 52:55
Eine ebenfalls spannende Partie bekamen die Zuschauer in Düsseldorf geboten. Nachdem die Gastgeber über drei Viertel mit 31:43 in Rückstand geraten waren, zogen die Bascats das Tempo im Schlussabschnitt noch einmal an. Mit einem spektakulären 14:3-Run drehte man das Spiel schließlich und ging mit 52:49 in die letzte Minute. In dieser fand Wedel über Jolie Krippahle (16 PTS) aber die richtigen Antworten und stellte den Spielstand erneut auf den Kopf. Düsseldorf fand darauf keine Antwort mehr und unterlag. Beste Werferin war Bascats Spielerin Laura Füßlein mit 20 Punkten.
Girls Baskets Regio (0/2) – Mitteldeutsche Basketball Academy (1/0) 61:62
Den besseren Start in das Spiel erwischten die Baskets. Satte 38 Punkte erzielte man in der ersten Halbzeit und wiegte sich auf der Siegesstraße. Die MBA schlug aber mit einem starken dritten Viertel zurück und schraubte seine Wurfquoten nach oben. Braunschweig wackelte hingegen, ging aber spät im Schlussviertel in Führung. Henriette Barth glich bei noch knapp vier Minuten zu spielen aus. In der Folge taten sich beide Mannschaften enorm schwer offensive Lösungen zu finden. Den letztendlichen Siegtreffer besorgte Halles Magdalena Zimmermann, die neben Elisabeth Böhlert (19 PTS), mit 18 Zählern gute Akzente lieferte. Auf Seiten der Baskets präsentierte sich besonders Ami Mörk (23 PTS, 13 REB, 4 STL) in Bestform.
ChemCats Chemnitz (1/0) – TuSLi City Berlin (1/1) 81:53
Nachdem dem souveränen Auftaktsieg gegen Braunschweig, setzte es für die Berliner eine deutliche Niederlage in Chemnitz. Vom Start weg hatten die Gastgeber das Heft in der Hand und entschieden die Partie spätestens nach 30 Punkten im dritten Viertel. Mit starken 28 Steals zwangen die ChemCats TuSLi zu Fehlern und feierten dank dem starken Duo Nele Jauch (23 PTS, 12 REB) und Lilli Böhme (20 PTS) einen verdienten Heimsieg.
BASS Berlin (1/0) – SG Bernau-Berlin-Nord (0/1) 66:57
Bernau schaffte es nicht an sein gutes erstes Viertel anzuknüpfen und musste sich am Ende dem Stadtrivalen BASS Berlin geschlagen geben. In einer insgesamt nicht besonders hochklassigen Partie waren es am Ende die vielen verworfenen Freiwürfe, die einen Debütsieg der Gäste verhinderten. Bei BASS zeigte Olivia Ihssen ihr ganzes Repertoire und legte 19 Punkte, 14 Rebounds und fünf Steals aufs Parkett.

Talents BonnRhöndorf (1/0) – SG Saar-Mosel (0/1) 133:63
Den Einstand in die WNBL hatten sich die Gäste der SG mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch bereits im ersten Viertel liefen die Talents heiß und erzielten 39 Punkte. In diesem Tempo ging es auch weiter. Saar-Mosel bekam die defensiven Lücken nicht geschlossen und leistete sich mit 41 Turnover eindeutig zu viele Fehler im Ballvortrag. Bonn verteilte das Scoring auf viele Schultern. Hervorstachen jedoch „All-Rookie 25/26“ Laila Bagagnan (22 PTS, 10 REB) und Mia Scheibinger (18 PTS).
Junior Falcons Homburg (1/0) – Basket-Girls Rhein-Neckar (0/1) 70:60
In einer Partie dominiert von knapp 100 Turnovern, setzten sich die Falcons gegen die Basket-Girls durch. Der entscheidende Run kam dabei im letzten Viertel. Phebe Kramer (16 PTS) und Helena Speda (11 PTS) trafen die Würfe zu einem 7:0-Run, den die Heidelbergerinnen ohne Carla Koch und Leonie Pfanzelt nicht mehr zu kontern wussten. Topscorerin wurde Ella Schrader mit 17 Punkten. Bei den geschlagenen Gästen zeigte Larissa Schäfer (16 PTS, 8 REB) noch die besten Ansätze.
WINGS Basketball Academy (1/0) – Rhein-Main Baskets (0/1) 82:62
Neuer Name – selbe Offensivpower. Die ehemals Cologen Regio Ladies, nun WINGS Basketball Academy konnten ihre Offensivqualitäten offensichtlich in die neue Saison transportieren. Mit 50% Dreierquote dominierten die WINGS nach der Pause und entschieden den Ligaauftakt gegen die Rhein-Main Baskets für sich. Trotz einer starken Performance der neuen Baskets-Spielerin Moescha Bakam (19 PTS, 14 REB) triumphierten am Ende Lana Förster (28 PTS) und Co.
SB DJK Rosenheim (0/1) – Main Sharks Würzburg (1/0) 74:85
Rosenheim konnte sich trotz klarer Steigerung in der zweiten Halbzeit nicht belohnen und unterliegt den Main Sharks. Diese kamen wiederum sehr gut in die Partie und konnten sich im verlauf des ersten Durchgangs eine klare Führung erarbeiten. Dabei bestachen in erster Linie Tereza Sykorova (26 PTS, 13 REB) und Alisa Milow (23 PTS, 6 AST, 7 STL). Rosenheim kam dann besser in Schwung, konnte die hohe Hypothek aus der ersten Hälfte aber nicht mehr aufholen. Valentina und Klara März erzielten beim Versuch jeweils 20 Punkte, gingen aber leer aus.
MTV München (0/1) – Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart (1/0) 51:103
Früh für klare Verhältnisse sorgten die Gäste aus Ludwigsburg/Stuttgart. Der MTV war der gegnerischen Offensivkraft zu keinem Zeitpunkt gewachsen und kam im ersten Durchgang nur auf 17 Punkte. Isabelle Reis stemmte sich mit 20 Punkten vergebens gegen die klare Niederlage. Auf der anderen Seite kamen fünf Spielerinnen in den zweistelligen Punktebereich. Am präsentesten zeigten sich Eléa Anthoine (17 PTS) und Jamie Zentgraf (15 PTS).
MTV Stuttgart (0/1) – TS Jahn München (1/0) 50:58
Der Vorjahreshalbfinalist Jahn München tat sich nach einem guten ersten Viertel lange schwer und gewann die Partie gegen den MTV Stuttgart letztendlich dank einer starken Defensivperformance. Nach den vielen Abgängen wird sich München erst noch finden müssen. Matilda Blanarik kam auf elf Zählern, während Valentina Otterbein 13 Punkte gelangen. Ebenso durchwachsen sah es beim MTV aus. Bei guten Effizienzen knackten Selin Bandirma, Merjem Hodzic und Feryel Grosko immerhin die Zehn-Punkte-Marke.