Zu einem intensiven Austausch trafen sich heute in Berlin Vertreter des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und der Federación Venezolana de Baloncesto (FVB). FVB-Präsident Hanthony Coello (2. v. re.) und Vizepräsidentin Johanna Jaimes (li.) wurden von DBB-Präsident Ingo Weiss (2. v. li.) und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt (re.) empfangen.

Der Besuch in Deutschland war Teil einer internationalen Reise der venezolanischen Delegation, die unter anderem auch nach China und Spanien führte. Ziel ist es, sich mit erfolgreich arbeitenden Basketball-Verbänden auszutauschen, deren Strukturen und Strategien kennenzulernen und von Best-Practice-Beispielen für die weitere Entwicklung des Basketballs in Venezuela zu profitieren.

In Berlin informierten Weiss und Brenscheidt ihre Gäste ausführlich über die Strukturen des deutschen Basketballs und die strategische Arbeit des DBB. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Bundesverband, Landesverbänden, Ligen und Vereinen, die Nachwuchs- und Talentförderung, Trainer- und Schiedsrichterausbildung, Qualitätsstandards sowie die langfristige sportliche und organisatorische Entwicklung.

Beide Verbände bewerteten den persönlichen Austausch als wertvoll und vereinbarten, den Kontakt künftig fortzusetzen und Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit zu prüfen. Dazu könnten auch Begegnungen im Nachwuchsbereich gehören. Im Gespräch war unter anderem eine mögliche künftige Teilnahme Venezuelas am traditionsreichen Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim.

Der Besuch unterstrich den gemeinsamen Wunsch, Erfahrungen über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg zu teilen und voneinander zu lernen. Gerade der Austausch über erfolgreiche Strukturen und nachhaltige Entwicklungsmodelle soll beiden Seiten neue Impulse für ihre weitere Verbandsarbeit geben.