Zwei Niederlagen für Deutschland
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Zwei Niederlagen für Deutschland
Der Finaltag des FIBA 3×3 Europe Cup 2026 in Antwerpen startete mit den beiden Viertelfinalspielen unserer Nationalmannschaften. Die Damen traf es direkt kalt im Spiel gegen Slowenien, wo sie Slowenien deutlich unterlagen (9:17). Auch für die Herren ging es in ein sehr anspruchvolles Viertelfinale gegen die Mitfavoriten aus den Niederlanden. Nach einem harten Fight unterliegen unsere Herren am Ende mit 14:16. Der Europe Cup endete für beide Mannschaften somit im Viertelfinale.
Slowenien (9:17)
Die ersten Angriffe von Deutschland wirkten noch sehr unkoordiniert, wodurch Slowenien ins Führung ging, doch dann fand auch Deutschland zum ersten Abschluss durch Reichert (1:2). Slowenien punktete weiter und fand leichte Wege zum Korb, während sie defensiv deutsche Punkte vermieden (1:6, 3.). Reichert konnte wieder scoren, doch Slowenien lies sich davon nicht verunsichern. Deutschland fand nur schwer den Weg in die Zone. Gute Verteidigung von Degbeon verhinderte zwei Angriffe der Sloweninnen und ein Zweier von Zolper schuf ein kleines Momentum (4:7). Aus dem ersten Timeout kam Deutschland mit deutlich besserer Defense und kann für gut zwei Minuten Punkte vermeiden, genau wie die Sloweninnen. Degbeo und Zolper konnten kurzzeitig schnell zwei Punkte holen, allerdings blieb die Lücke zu Slowenien, welche immer weiter trafen (6:13, 8.). Deutschland nahm nun nochmal ein Timeout, doch der Erfolg blieb aus und auch ein letzter Zweier von Zolper änderte nichts mehr am Ergebnis. Slowenien gewann deutlich mit 17:9 gegen Deutschland, was das aus im Viertelfinale für unsere Damen bedeutete.
Für Deutschland spielten:
Ama Degbeon (1 PTS), Marie Reichert (3 PTS), Sarah Polleros (0 PTS), Laura Zolper (5 PTS)
Disziplintrainer Hanno Stein: „Nach einer guten Vorrunde kam Slowenien im Viertelfinale, ein starkes Team, was wir vorher auch wussten. Wir haben leider im Warm-Up leider durch den Regen einen sehr rutschigen Boden gehabt, wo sich Sarah Polleros leicht verletzt hat und sie deshalb nicht ins Spiel gefunden at. Jetzt wissen wir, dass es keine schlimme Verletzung war, aber die Vorsichtsmaßnahme war wichtig. Zu dritt und dieser Schockstarre war das natürlich ein noch härtes Game. Die Sloweninnen haben uns körperlich herausgefordert und da konnten wir einfach nicht gegenhalten. Das war von vorne bis hinten kein gutes Spiel von uns, das muss man einfach sagen. Den Rückstand konnten wir zu dritt dann einfach nicht mehr aufholen. Das war für uns dann einfach ein schwarzer Tag. Wir müssen zusammen das jetzt aushalten und daraus lernen. Wir hatten trotzdem eine erfolgreiche 3×3 Saison und darauf sind wir stolz. „
Niederlande (14:16)
Die Niederländer eröffneten die Partie mit einem Treffer von außen. Deutschland kam an die Freiwurflinie, wo Giessmann nachziehen konnte (1:2). In allen drei deutschen Angriffen foulten die Niederländer wodurch Giessmann an der Frewiurflinie erneut treffen kann (2:3). Aus de Feld fiel zunächst für Deutschland nichts, doch defensiv zeigten sie Klasse, unter anderem durch einen Block von Agyeman. Beikame kam nun auch zu Punkten und glich aus (3:3). Ein kleines Momentum von den Niederländern führte zu schnellen Punkten (3:6). Weitere Punkte durch Beikame für Deutschland hielten das Spiel am Laufen. Auf beiden Seiten sah man, wie um jeden Ballbesitz und Punkt gekämpft wurde. Aygeman, der in seinen Spielen am ersten Spieltag zeigen konnte, was er von außen kann, hatte zunächst kein Glück von der Zweierlinie. Giessmann dominerte unterm Korb und holte dort zwei Punkte und verhinderte Treffer von den Niederländern (6:9, 5.). Als die Niederländer weiter trafen, viel nun endlich der Zweier von Agyeman zum 9:11. Defensiv konnten die Deutschen kaum aufhalten und so zogen sie weiter weg (9:14, 8.). Deutschland kämpfte sich zur letzten Minute noch einmal heran zum (12:15), doch der wichtige Zweier von Agyeman fiel nicht und so endete auch für die Herren diese EM im Viertelfinale. Die Niederländer legten an der Freiwurflinie nochmal auf 16:14.
Für Deutschland spielten:
Denzel Agyeman (3 PTS), Linus Beikame (2 PTS), Fabian Giessmann (9 PTS), Lennart Schultz (0 PTS)
Disziplintrainer Robert Birkenhauer: „Mit zwei Punkten am Ende verloren, das tut jetzt gerade weh, weil wir uns höhere Ziele gesetzt haben. Man muss aber sagen, dass die Niederländer das sehr gut vorbereitet haben. Wir waren einfach offensiv sowie defensiv einfach nicht auf der Höhe, wie wir es hätten sein müssen. Es wird sich zeigen, ob das ein Dämpfer zur richtigen Zeit war und jetzt kommt es für uns darauf an, was wir daraus machen. Jedes Spiel bleibt ein Kampf, auch wenn wir ein unglaublich starkes Jahr haben und große Schritte nach Vorne machen. Jetzt wird weiter trainiert und dann wird neu angegriffen. Wir machen das beste daraus.“