Für die U23-Herren endete der FIBA 3×3 U23 World Cup 2026 in Wuhan/CHN nach der Gruppenphase. Eine Niederlage gegen Serbien (13:21) und einem Sieg gegen Tonga (20:11) reichte am Ende nicht um es in die K.o.-Phase der WM zu erreichen.

Herren

Serbien (13:21)
Serbien startete mit aggressiver Defense und eroberte direkt in den ersten beiden deutschen Angriffen den Ball. Günther erzielte an der Freiwurflinie den ersten deutschen Punkt, doch die Serben setzten sich in der sehr physischen Anfangsphase auf 9:2 ab. Deutschland tat sich offensiv zunächst schwer gegen die serbische Verteidigung, fand durch Mpacko und Schwachhofer aber zunehmend besser ins Spiel (6:13). Schwachhofer, Günther und Eichbaum brachten die DBB-Auswahl noch einmal auf 12:18 heran. Von außen wollte anschließend jedoch nichts mehr fallen. Ein Dunk von Schwachhofer setzte den letzten deutschen Akzent, ehe Serbien die Partie mit 21:13 für sich entschied.

Tonga (20:11)
Schwachhofer startete direkt mit zwei schnellen Punkten in das zweite Spiel des Tages. Tonga kam  aber auch gut ins Spiel und legte unteranderem durch einen Zweier auf 4:2. Günther kam an der Freiwurflinie zu einem weiteren Punkt. Defensiv und offensiv ging es nun auf der deutschen Seite etwas besser und sie konnten zum 5:5 ausgleichen. Das Spiel bleib weiterhin sehr ausgeglichen, beide Teams scorten abwechselnd (8:8, 5.). Durch einen Zweier von Günther und einen Dunk von Schwachhofer ging es zum ersten Mal richtig in Führung (11:8).  Nun übernahm Günther und konnte mit einem Zweier und zwei Freiwürfen auf 15:8 stellen. Von Außen fiel es nun gut uns so erhöhten die Deutschen auf 20:10. In den letzten Minuten fiel auf beiden Seiten lange nichts und so wird das Spiel auch nicht frühzeitig beendet. Am Ende gewinnt Deutschland mit 20:11. Der World Cup endet für die Mannschaft jedoch hier.

Für Deutschland spielten:
Sebastian Schwachhofer (5 PTS, 5), Maximilian Eichbaum (2 PTS, 0), Joshua Günther (3 PTS, 7), Emanuel Mpacko (3 PTS, 8)

Disziplintrainer Albin Nije-Mauz: „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir unser Ziel, das Viertelfinale zu erreichen, nicht geschafft haben. Mit den Siegen gegen Kasachstan und Tonga haben wir unsere Pflicht erfüllt und gezeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Gegen die Niederlande war es ein enges Spiel, in dem uns in den entscheidenden Situationen Kleinigkeiten gefehlt haben. Serbien war heute die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Am Ende schließen wir eine sehr starke Gruppe mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Platz drei ab. Auch wenn das Ausscheiden im Moment wehtut, können die Jungs aus den Spielen auf diesem Niveau sehr viel mitnehmen. Sie haben Deutschland mit großem Einsatz vertreten und bis zum letzten Spiel alles gegeben.“