Am 1. und 2. Juli fand der nächste Stopp der FIBA 3×3 Women’s Series in Bukarest/ROU statt. Zum Auftakt des Turniers bestritt das deutsche 3×3-Team seine Vorrundenspiele gegen Litauen und Lettland. Trotz zweier engagierter Auftritte musste sich die deutsche Auswahl in beiden Partien geschlagen geben und verpasste den Einzug in die K.-o.-Runde.

Spiel 1

Im ersten Spiel traf Deutschland auf Litauen. Die deutsche Mannschaft erwischte einen schwierigen Start und geriet früh mit zwei Punkten in Rückstand. Nach bereits vier Minuten bauten die Litauerinnen ihre Führung auf vier Punkte aus. Eingeleitet durch einen Zweipunktetreffer von Laura Zolper in der fünften Minute kämpfte sich das deutsche Team Schritt für Schritt zurück. 50 Sekunden vor Schluss betrug der Rückstand nur noch einen Punkt, ehe Litauen in der Schlussphase die Nerven behielt und die Partie mit 15:13 für sich entschied.

Spiel 2

Im zweiten Vorrundenspiel traf Deutschland auf Lettland. Erneut fanden die Deutschen nur schwer in die Partie und liefen früh einem Rückstand hinterher. Offensiv gelang es der Mannschaft nicht, einen konstanten Rhythmus zu entwickeln, wodurch die Lettinnen ihren Vorsprung Stück für Stück ausbauten. Deutschland kämpfte bis zum Schluss, musste sich am Ende jedoch mit 9:15 geschlagen geben.

„War einfach nicht unser Stopp“

Hanno Stein ordnet den Stopp ein: „Es gibt gar nicht so viel zu erzählen. Nach einem langen Sommer mit bisher deutlich mehr Turnieren, als wir erwartet hatten, war Bukarest einfach nicht unser Stopp. Gegen zwei gute Mannschaften mit Litauen und Lettland sind wir nicht wirklich ins Spiel gekommen. Wir haben energetisch nicht so performen können, wie man das von uns gewohnt ist. Unterm Strich kann man die aktuelle Phase aber auch als Halbzeit der Women’s Series betrachten. Da sind wir mehr als im Soll, haben uns eine gute Ausgangsposition in der Gesamtwertung erarbeitet und jetzt geht es darum, Kraft für die zweite Hälfte der Women’s Series zu tanken.“

Für Deutschland spielten: Laura Zolper (6 Punkte, 0), Marie Reichert (2, 4), Britta Daub (Foto, 1, 2), Ama Degbeon (4, 3)