Das Teilnehmerfeld der kommenden WNBL-Saison 26/26 ist nach dem vergangenen Wochenende komplett. Während es von den Absteigern die Fusion der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart zurück in die Liga schaffte, verpassten mit den TG Neuss Junior Tigers und den Metropolitain Girls ehemalige TOP4-Teilnehmer der letzten fünf Jahre die Qualifikation. Die verbliebenen sieben Startplätze belegen damit die Hamburg Towers, die SG Bernau-Berlin-Nord, die VfL AstroStars Bochum, der TSVE Bielefeld, die ChemCats Chemnitz, die SG Saar/Mosel und die SB DJK Rosenheim.

Gruppe A

Das favorisierte Hamburg, wessen Kader gespickt mit WNBL-erfahrenen Spielerinnen aus Wedel war hatte leichtes Spiel in Gruppe A und fuhr vier ungefährdete Siege ein. Neben Samira Kama (8.5 PTS), stellte auch Clara Semerak (11.8 PTS) ihre Qualitäten unter Beweis. Hinter den Towers setzte dich die SG Bernau-Berlin-Nord durch. Getragen von Lori Schlizio, die mit über 13 Punkten pro Spiel Topscorerin der Gruppe wurde, reichten drei Siege für den zweiten Platz. Damit stellt Berlin mit ALBA, Lichterfelde, BASS und nun Bernau insgesamt vier Mannschaften.

Gruppe B

In Gruppe B ging es deutlich enger zu. Nachdem Absteiger Neuss sich bereits relativ schnell mit zwei Niederlagen aus der Verlosung um die Quali-Plätze verabschiedete, spitzte sich das Rennen zwischen Bochum, Bielefeld und Recklinghausen zu. Bielefeld hatte Bochum am ersten Spieltag mit sechs Punkten Differenz geschlagen, unterlag dann aber Recklinghausen mit drei Zählern. Somit kam es zu einem echten Endspiel zwischen Bochum und Recklinghausen. Dank eines starken zweiten Viertels zogen die Bochumerinnen die Partie auf ihre Seite und gewannen mit neun Punkten. So ging es in den Dreiervergleich, in welchem die Metropolitain Girls aufgrund der schwächeren Korbdifferenz den Kürzeren zogen.

Gruppe C

Nachdem man in der Vorsaison nach Abstieg an der Quali scheiterte, gelang den ChemCats nun die Wiederkehr in die WNBL. Mit vier Siegen gewann man seine Gruppe souverän. Clara Niehle stach dabei mit 13 Punkten pro Partie heraus. Hinter Chemnitz lieferten sich die Kontrahenten Mainz und Saar/Mosel ein enges Rennen. Unglücklicherweise musste der ASC am zweiten Spieltag auf seine beste Akteurin Moescha Bakam verzichten, die bis dato mit über 19 Punkten pro Partie große Anteile an den zwei Siegen der Mainzerinnen hatte. Im entscheidenden Spiel gegen die SG unterlag Mainz nach Verlängerung mit 56:59. Bei der SG avancierte Leni Sittmann (20 PTS) zur Matchwinnerin.

Gruppe D

Klarer Gruppensieger wurde die Auswahl der SB DJK Rosenheim. Vier Siege und Topscorerin Allegra Weymar (13.0 PTS) sicherten die WNBL-Qualifikation. Dahinter gelang es der Spielgemeinschaft aus Ludwigsburg und RegioTeam die direkte Rückkehr zu sichern. Nachdem man Mittelhessen knapp schlagen konnte, siegte man deutlich über Augsburg und blieb mit drei Siegen auf Platz zwei. Rika Windgasse und Jamie Zentgraf übernahmen dabei zentrale Rollen.