Die U18-Damen absolvierten in Kienbaum zwei Länderspiele gegen Rumänien. Trotz eines starken Starts in die erste Partie musste sich die deutsche Auswahl in beiden Begegnungen geschlagen geben und nimmt wichtige Erkenntnisse mit in die weitere Vorbereitung.

Starker Auftakt reicht nicht aus

Im ersten Duell gegen Rumänien erwischte Deutschland einen gelungenen Start und überzeugte vor allem offensiv. Dank eines starken ersten Viertels erspielte sich die Mannschaft eine 24:15-Führung nach den ersten zehn Minuten. In den beiden folgenden Abschnitten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe. Beide Viertel gingen nur knapp mit zwei beziehungsweise drei Punkten an Rumänien. Im Schlussviertel verlor die deutsche Mannschaft jedoch den Rhythmus und konnte sowohl offensiv als auch defensiv nicht mehr dagegenhalten. Die Rumäninnen nutzten diese Schwächephase konsequent aus und Deutschland verlor letztendlich mit 65:79.

Rumänien erneut überlegen

Auch das zweite Aufeinandertreffen begann aus deutscher Sicht ähnlich, wie das erste geendet hatte. Rumänien setzte sich bereits im ersten Viertel deutlich ab und lag nach zehn Minuten mit 14 Punkten in Führung. Auch das zweite Viertel entschieden die Gäste für sich und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zwar zeigte Deutschland im dritten Abschnitt mit 20 erzielten Punkten noch einmal eine Reaktion und setzte offensiv ein Lebenszeichen, doch im Schlussviertel übernahm Rumänien wieder die Kontrolle und ließ keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Am Ende musste sich die deutsche U18-Auswahl verdient mit 47:69 geschlagen geben.

„Noch nicht konstant genug“

„Wir haben gegen eine aufstrebende rumänische Mannschaft gespielt. Rumänien ist aktuell in der B-Gruppe, möchte aber unbedingt wieder in die A-Gruppe aufsteigen. Sie sind bereits mit dem Jahrgang 2008/09 vor zwei Jahren bei der U16 aufgestiegen. Es ist eine sehr aggressive Mannschaft mit guten Werferinnen. Wir selbst sind noch nicht konstant genug. Wir hatten Phasen, in denen unsere Mädels den Gameplan sehr gut umgesetzt haben. Wir haben unsere Strukturen im Angriff durchgezogen und auch in der Defense nicht nur reagiert, sondern agiert. In diesen Phasen waren wir erfolgreich. Sobald wir aber zu passiv geworden sind und im Angriff nicht mehr mit der nötigen Aggressivität gespielt haben, hatten wir zu wenige Chancen“, so Head Coach Janet Fowler-Michel.

Für Deutschland spielten: Emily Haux (6 Punkte, 2), Katara Lischka (6, 9), Emma Steinbecker (6, 6), Noemi Schoenauer (19, 5), Lena Bjeltschik (4, 0), Leni Ruholl (18, 2), Diana Ivanic (0, dnp), Nala Koletzki (Foto, 4, 2), Arwen Roehrl (2, 4), Helena Grgat (0, 0), Sarah Siebold (0, 9), Greta Metz (dnp, 6), Laura Knaup (dnp, 2)