Spanien eine Nummer zu groß | 40:66 in Brünn
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Spanien eine Nummer zu groß | 40:66 in Brünn
Zum Auftakt in den FIBA U17 Women’s World 2026 in Brünn/CZE ging es für das deutsche Team gegen Spanien. Gegen den letztjährigen U16-Europameister blieb Deutschland über weite Strecken chancenlos. Am Ende unterlag das Team von Bundestrainer Heiko Czach mit 40:66. Morgen steht die Partie gegen China an.
Für das deutsche Team begannen Mia Wiegand, Darina Zraychenko, Lara Gierlich, Frederike Askamp und Mathilda Haensch. Spanien drückte vom Tipoff weg auf die Tube. Beide Mannschaften agierten aber zunächst etwas kopflos und mussten die merkliche Anspannung erst noch loswerden. Nach sechs spanischen Punkten, netzte Gierlich per Dreier (3:6, 4.). Spanien dominierte aber deutlicher als der Spielstand vermuten ließ. Deutschland haderte früh mit Turnovern und schaffte es kaum die Zone zu attackieren. Auch im weiteren Verlauf schafften es die U17-Mädchen nicht die spanischen Guards im 1-gegen-1 zu stoppen. Mit lediglich zwei erfolgreichen Würfen ging es in die erste Viertelpause (5:20).
Zum Start in das zweite Viertel bekam Deutschland mehr Zugriff auf die spanische Offense. Auf der Gegenseite blieben eigene Punkte aber weiterhin selten. Von der Freiwurflinie verkürzte Gierlich auf 9:22 (14.). Das Problem der deutschen U17 blieb das herausspielen guter Looks. Viele Würfe waren erzwungene Dreier gegen die Defense. Spanien verteidigte aber auch mit einer enormen Intensität. Mitte des Viertels gelangen Wiegand fünf Punkte in Serie, die auf 14:24 stellten. Pfanzelts Dreier sorgte dann prompt für die spanische Auszeit (17:24). Spanien tat sich nun schwer. Silvia Heide blockte in Transition und brachte trotz des Rückstands neue Energie (18.). Wenngleich Spanien mit einem späten Treffer glänzte, ging das deutsche Team mit Momentum in die Pause (23:34).
Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die deutschen Ballverluste abermals. Spanien nutzte dies eiskalt aus. Der 11:2-Run der Spanierinnen sorgte für einen deutlichen 20-Punkte-Vorsprung (25:45). Defensiv machte Deutschland Spanien trotzdem das Leben schwer. Die Shotcreation hakte jedoch nach wie vor. Schramm-Bünnings zweiter Dreier blieb ein seltenes Highlight (30:46, 27.). Zum Ende des Viertels gelangen Leonie Pfanzelt einige gute Aktionen, womit man den Rückstand noch unter 20 bekam (33:51).
Das Schlussviertel startete mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Deutschland hielt Spanien zunächst gut in Schach, kam dann aber in Foulprobleme, die Spanien wieder in den Rhythmus brachten (34:58, 35.). Moescha Bakam, die dem DBB-Spiel gut tat, brachte Mitte des Viertels wieder Punkte aufs Konto der U17-Mädchen. Bestimmender Faktor aber weiterhin die Ballverluste. Spanien provierte davon enorm, obgleich Deutschland die Zone zumeist dicht bekam. Trotzdem zog Spanien zum Ende des Spiels auf plus 30 davon (36:66). Schramm-Bünnings dritter Dreier sorgte für den Schlussstrich eines deutlichen Sieges der favorisierten Spanierinnen (40:66).
Bundestrainer Heiko Czach: „Es war das erwartet schwierige Spiel. Spaniens Physis und Tempo hat uns am Anfang etwas überrollt und wir hatten Probleme den Rebound zu kontrollieren. Die Zahlen lügen nicht. Am Ende waren es zu viele Turnover und zu viele zweite Chancen. Trotzdem haben wir defensiv grundsätzlich einen guten Job gemacht und können mit Blick auf das morgige Spiel gegen China auch positive Dinge mitnehmen.“
| Spielerin | Punkte | Verein |
|---|---|---|
| Amelie Mbah | 0 | USC Eisvögel Freiburg |
| Leonie Pfanzelt | 7 | USC Heidelberg |
| Linda Thimm | 0 | Dragons Rhöndorf |
| Moescha Bakam | 2 | TG Würzburg |
| Darina Zraychenko | 1 | TSV Hagen |
| Leni Schramm-Bünning | 9 | USC Heidelberg |
| Lara Gierlich | 8 | USC Eisvögel Freiburg |
| Mia Wiegand | 7 | ALBA Berlin |
| Frederike Askamp | 3 | USC Eisvögel Freiburg |
| Mathilda Haensch | 0 | ALBA Berlin |
| Nele Prowaznik | 1 | TK Hannover |
| Silvia Heide | 2 | TS Jahn München |