U15-Jungen siegreich beim Nordseecup11. August 2017

Die U15-Kader des DBB sind zu ihrer zweiten Länderspiel-Tour in diesem Jahr aufgebrochen. Nach einem Turnier in Kaunas (Litauen) Mitte Juni sind die beiden Kader heute in den „North Sea Development Basketball Cup“ im dänischen Vejen gestartet. Während es für die Jungen zum Auftakt einen 67:60-Sieg (20:9, 26:22, 12:19, 9:10) gegen Schweden gab, verloren die Mädchen ihre Partie gegen die Nord-Europäerinnen mit 53:85 (6:20, 16:23, 14:19, 17:23). Top-Scorer bei den Jungen waren Evans Rapique (ALBA BERLIN) und Hendrik Warner (ALBA BERLIN) mit je zwölf Punkten, bei den Mädchen war Sarah Polleros (Herner TC) mit 15 Zählern die treffsicherste Schützin.

DBB-Bundestrainer Kay Blümel ging mit Elias Baggette (Interkulturelle Sportakademie Schöneberg/TuS Lichterfelde), Frederik Fischbach (MTV Kronberg/HTG Bad Homburg),  Linus Hoffmann (Bramfelder SV/Piraten Hamburg), Evans Rapique (ALBA BERLIN) und Hendrik Warner (ALBA BERLIN) ins Turnier.

Die Jungen starteten gleich mit einem schwungvollen Beginn in die Partie und eröffneten so die erste Halbzeit mit einem 20:9 nach den ersten zehn Minuten. In dieser Phase agierten die DBB-Schützlinge sehr konzentriert, verteidigten gut und nutzten die eigenen Fastbreaks. Auch die Folgeminuten gehörten den ING-DiBa-Korbjägern von DBB-Bundestrainer Kay Blümel. Mit 9:6 ging es aus der ersten Pause, so dass der Vorsprung bereits zur Mitte des zweiten Durchgangs auf 14 Zähler wuchs. Die darauffolgenden Minuten nutzte die deutsche Auswahl weiterhin dazu, den eigenen Vorsprung auszubauen, so dass zur Halbzeit ein 46:31 auf der Anzeigetafel stand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Skandinavier besser in die Partie. „Uns war klar, dass die Schweden in der zweiten Halbzeit intensiver spielen würden“, erklärte DBB-Bundestrainer Kay Blümel. Die Schweden erhöhten deutlich den Druck, was zu vielen Ballverlusten auf deutscher Seite führte. Sieben von acht deutsche Angriffe endeten so mit Ballbesitz für die Nordlichter. Doch die Adlerträger ließen sich dennoch nicht verunsichern und hielten so den Vorsprung auf mindestens fünf Punkte. Die wichtigste Phase der Partie war die Schlussphase des dritten und die Startphase des vierten Viertels. Hier ließ der DBB-Nachwusch keine gegnerischen Punkte mehr zu und hielt so den Vorsprung. So reichte es am Ende zum ersten Sieg beim diesjährigen Nordseecup.

„Wir freuen uns sehr über diesen überzeugenden Sieg, vor allem aufgrund der sehr konzentrierten Leistung in erster Halbzeit. Insgesamt war das heute ein guter Auftakt ins Turnier, wodurch die Chancen auf den Turniersieg deutlich gestiegen sind“, kommentierte DBB-Bundestrainer Kay Blümel das Ergebnis.

U15 männlich
Elias Baggette (Interkulturelle Sportakademie Schöneberg/TuS Lichterfelde, 12), Julius Böhmer (TG Würzburg, 7), Frederik Fischbach (MTV Kronberg/HTG Bad Homburg, 5),  Linus Hoffmann (Bramfelder SV/Piraten Hamburg, 11), Precious Idiaru (TSV Towers Speyer/Schifferstadt), Promis Idiaru (TSV Towers Speyer/Schifferstadt), Miles Osei (TSVE Bielefeld/Paderborn Baskets, 4), Evans Rapique (ALBA BERLIN, 4), Calvin Schaum (Eintracht Frankfurt/Fraport SKYLINERS, 7), Julian Surblys (USC Heidelberg/Junior Baskets Rhein-Neckar, 5), Hendrik Warner (ALBA BERLIN), Semjon Weilguny (SC Itzehoe/Piraten Hamburg, 12).

Die Mädchen mussten hingegen eine 53:85-Niederlage (6:20, 16:23, 14:19, 17:23) gegen Schweden hinnehmen. Das DBB-Team, das mit Nina Kühhorn (DJK Brose Bamberg), Rebecca Lagerpusch (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel), Luisa Nufer (USC Freiburg/SV Möhringen), Sarah Poleros (Herner TC) und Emilia Tenbrock (Herner TC) in die Partie ging, musste gleich zu Beginn einen herben Dämpfer hinnehmen. Mit einem 13:2-Lauf überraschten die Nordeuropäerinnen die Mannschaft von DBB-Bundestrainer Sascha Bozic. Auch in der Folge sah es nicht viel besser für die Deutschen aus. Auch wenn die kommenden Minuten etwas ausgeglichener gestaltet werden konnten (4:7) ging es bereits mit einem 14-Punkte-Rückstand in die erste Viertelpause (6:20).

Die Überlegenheit der Skandinavierinnen zog sich weiter durch die Partie, so dass sich die Konkurrenz zur Mitte des zweiten Durchgangs mit einem Polster von 19 Zählern bereits gut absetzten konnte. Dies lag vor allem daran, dass Schweden sich in den Offensivrebounds stark behaupten konnte. Nach dem 22:43 zur Halbzeit schaffte es der DBB-Nachwuchs nicht mehr gegen den physisch agierenden Gegner aufzuholen und verlor so am Ende deutlich mit 53:85. „Wir müssen uns noch ein bisschen an die internationale Physis gewöhnen. Jetzt heißt es ausruhen und morgen gegen den Gastgeber noch einen drauflegen“, so DBB-Bundestrainer Sascha Bozic.

U15 weiblich
Lena Dziuba (SV Halle), Lilly Kaprolat (Citybasket Recklinghausen/Metropol Girls, 4), Marla Krizanovic (Citybasket Recklinghausen/Metropol Girls, 2), Nina Kühhorn (DJK Brose Bamberg, 3), Rebecca Lagerpusch (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, 7), Luisa Nufer (USC Freiburg/SV Möhringen, 10), Sarah Polleros (Herner TC, 15), Sophie Ouedraogo (USC Freiburg), Lotta Stach (BG 89 Rotenburg/Scheeßel), Saskia Stegbauer (TV 1860 Hofheim Huskies), Emilia Tenbrock (Herner TC, 7), Lina Vogt (BG 74 Göttingen/Veilchen Girls, 5).

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