NBA und DBB starten Jr. NBA League in Deutschland7. Februar 2020

Hamburg wird der erste Standort Deutschlands, an dem die Jr. NBA ihre Basketball-Schulliga ausrichten wird. Dabei arbeitet die NBA mit den federführenden Hamburg Towers, dem Deutschen Basketball Bund (DBB) und dem Hamburger Basketball-Verband (HBV) zusammen. Das gaben unter anderem Neal Meyer, NBA Associate Vice President of Basketball Operations, Europe and Middle East, DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt und Innen- und Sportsenator Andy Grote bei einer Pressekonferenz im Hamburger Rathaus bekannt.

Die Jr. NBA League ist ein ligaähnlicher Wettkampf für Schüler zwischen elf und 13 Jahren, wobei jede der teilnehmenden Schulen für eine NBA-Mannschaft steht. Wer beispielsweise für die Los Angeles Lakers, Boston Celtics oder Chicago Bulls auflaufen wird, entscheidet sich bei einer Draft-Lotterie, die im Vorfeld des Towers-Spiels am Samstag, 8. Februar, in der edel-optics.de Arena stattfindet. Die Schulteams werden in den Trikots ihres entsprechenden NBA-Vereins antreten.

Bei der Jr. NBA handelt es sich um das globale Jugend-Programm der NBA, bei dem Wert auf die Vermittlung grundlegender Spielfähigkeit an der Basis gelegt wird. Ziel ist eine Verbesserung des Basketball-Erlebnisses und der Skills von Spielern, Trainern und Eltern. In der Saison 2019/20 erreichen die NBA und ihre Mannschaften mehr als 60 Millionen Kinder und Jugendliche in 72 Ländern durch Schulligen, AGs, Lehrgänge, Skill-Wettbewerbe und weitere Events.

Wie in der realen NBA werden die Schulen in zwei Conferences und fünf Divisions eingeteilt. Die reguläre Saison geht von Februar bis Juni, worauf die Playoffs folgen. Die Gewinner der Conference-Finals treffen schließlich im Finale in der edel-optics.de Arena aufeinander, um den ersten Champion der Jr. NBA Hamburg League zu ermitteln. Die Stadt Hamburg und die Hamburger Sportjugend unterstützen die Jr. NBA League ebenfalls.

Die Liga wird die Begeisterung um die NBA nutzen, um Werte der Jr. NBA wie Teamwork, Entschlossenheit, Respekt und Gemeinschaft durch wettbewerbsorientierte Spiele, den Jr. NBA Draft und die Veranstaltungen zu den Finals sowie Jr. NBA Clinics zu fördern.

Weitere Informationen: https://jr.nba.com/


Stimmen:

Neal Meyer, NBA Associate Vice President of Basketball Operations, Europe and Middle East: „Wir freuen uns, unsere erste Jr. NBA League in Deutschland bekannt zu geben und mit dem Verband und seinen Partnern zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung des Jugend-Basketballs in Hamburg voranzutreiben. Dieses Programm bietet den Spielern nicht nur die Möglichkeit, ihre Technik zu verfeinern, sondern kreiert auch eine Umgebung, in der sie Spaß haben und dabei die Werte des Spiels erlernen können.”

Oliver Eckardt, Projektkoordinator der Hamburg Towers: “Einen derart coolen Wettbewerb in Hamburg umzusetzen, bietet uns die Möglichkeit, unsere bestehenden Kinder- und Jugendprojekte wie die Grundschul-Liga, Basketball-Tage und Kita-Aktionen hervorragend zu ergänzen. Durch die Jr. NBA Hamburg League bekommen die Kinder vor Ort einen guten Einblick in die Welt des Profisports und dessen Werte.”

Wolfgang Brenscheidt, DBB-Generalsekretär: „Der DBB freut sich sehr, dass es mit unserem langjährigen Partner NBA gelungen ist, die Jr. NBA League nach Deutschland und insbesondere nach Hamburg zu holen. Großer Dank gilt unseren Partnern vor Ort, der Active City Hamburg, den Hamburg Towers sowie dem Hamburger Basketball-Verband. Dieses Schul- und Vereinsprojekt rundet die vielfältigen Aktivitäten vom Breiten- bis zum Spitzensport am Basketball-Standort Hamburg ab.“

Boris Schmidt, HBV-Präsident: „Der Hamburger Basketball-Verband ist sehr zufrieden, dass die erste Jr. NBA League in Deutschland in Hamburg ausgetragen wird. Hamburg ist eine kosmopolitische, multikulturelle Stadt, in die die Jr. NBA Hamburg League perfekt in die Schulen passt. Die Hamburger Schüler betreiben leidenschaftlich Sport, und Basketball ist eine aufstrebende Sportart – vor allem unter Kindern und Jugendlichen. Die jungen Menschen benötigen Vorbilder, die sie in der NBA und BBL ebenso live beobachten können wie nun bei den Hamburg Towers.“

Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Freien und Hansestadt Hamburg: „Das ist unsere erste Partnerschaft mit einem Programm der NBA in Deutschland. Darauf sind wir stolz. In Kooperation mit der stärksten und populärsten Basketball-Liga der Welt setzen wir mit der Jr. NBA League neue Impulse für Basketball in Deutschland. Wir wollen gerade die Popularität der Liga und ihrer Teams nutzen, um noch mehr Kinder und Jugendliche in der Active City für Sport und Bewegung zu begeistern, die wir bisher noch nicht erreicht haben.“

Ties Rabe, Bildungssenator der Freien und Hansestadt Hamburg: “Mit der Jr. NBA Hamburg League bekommen Kinder der Klassenstufen fünf und sechs einen spannenden und motivierenden Zugang zu einer großartigen Sportart. Basketball macht Spaß und Bewegung macht gesund. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler viele weitere Kompetenzen für ein gelungenes soziales Miteinander, beispielsweise gegenseitige Fairness, Respekt voreinander und die Einhaltung von Regeln. Gern unterstützt die Schulbehörde dieses Sportangebot und öffnet dafür ihre Schulsporthallen. Ich bin sehr gespannt, wie der erste Durchgang laufen wird und drücke den engagierten Teams die Daumen.“

Julian Kulawik, Vorsitzender der Hamburger Sportjugend: „Bei der Jr. NBA Hamburg League kooperieren Mitgliedsvereine des Hamburger Sportbundes mit staatlichen Schulen. Die Rahmenvereinbarung Kooperation Schule & Sportverein zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburger Sportjugend ermöglicht es uns, das Projekt auch finanziell zu fördern. Das freut uns insbesondere für die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen, denen mit dieser Form des Basketball-Wettkampfes ein ganz spezieller Anreiz geschaffen wird.“

Weitere News

23. November 2020

DBB-Herren: „“Bubble“-Nominierung

Gegen Montenegro und Frankreich - Live und kostenlos bei Magenta Sport

23. November 2020

DBB mit doppelter „“Bubble“-Bewerbung

Entscheidung am 4. Dezember 2020

20. November 2020

3×3 in der Sprechstunde

Tipps vom Experten