„“Baseline zu Baseline“ mit Johannes Voigtmann15. September 2020

Ein kompletter Sommer ohne (Team)-Basketball! Die stetigen Fragen „Wie geht es weiter?“ „Wann fliege ich?“ „Wie ist die Situation vor Ort?“ usw. usw. Viele tausend begeisterte Korbjäger haben die Hoop-lose Zeit in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erlebt. Aber für Profibasketballer, die ihren Lebensunterhalt mit Basketball verdienen, war und ist es sicher eine noch speziellere Situation, in die sie durch die Corona-Pandemie gezwungen werden.

Einer von denen, deren Saison früh abgebrochen und nicht wieder aufgenommen wurde, ist Johannes Voigtmann. Der deutsche Nationalspieler steht bei ZSKA Moskau unter Vertrag, ist jüngst nach Moskau zurückgekehrt und in dieser Woche im DBB-Podcast „Baseline zu Baseline“ – präsentiert von DBB-Partner Mitsubishi Motors – zu Gast.

Der DBB-Center hat in den vergangenen Wochen und Monaten so Einiges erlebt und uns gerne und ausführlich davon erzählt – auch über seinen auf den letzten Drücker in der Nacht geimpften Hund. Am „Media Day“ nahm sich Voigtmann in der russischen Hauptstadt ordentlich Zeit für „Baseline zu Baseline“. Familie, die Stadt Moskau, der Klub ZSKA mit seiner Mentalität, persönliche Verbesserungsmöglichkeiten, Nationalmannschaft … all diese Themen kommen vor. Wie immer gibt es hier ein paar kleine Auszüge:

„Ich bin einer der wenigen Spieler, die selber Auto fahren. Die anderen haben alle einen eigenen Fahrer. (…) Sonst nimmt man viel öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi, aber jetzt fahre ich lieber selber aufgrund der aktuellen Situation.“

– „Ich kann Kyrillisch lesen, zumindest so gut wie. Ansonsten sieht es mit dem Russischen, na ja, schwierig aus. Wir haben angefangen – meine Frau und ich – im letzten Frühjahr Stunden zu nehmen, die wurden dann abrupt beendet im März. Jetzt muss ich mal gucken, ob ich die Motivation finde, da nochmal anzufangen. Aber so einfache Sachen wie sich im Supermarkt ein bisschen zurechtzufinden, das geht schon.“

– „Ich glaube, dass es (die Pause – Anm. d. Red.) mir auf jeden Fall gut getan hat, sowohl körperlich als auch mental, mal ein bisschen abzuschalten. Ich hatte ja (…) seit zehn Jahren jeden Sommer durchgespielt. (…), dass man sich seinen Wehwehchen mal ein bisschen widmen kann.“

– „Zu Chillen war keine Herausforderung!“

– „Wir wollen die Olympia-Quali schaffen, losgelöst von der WM. Selbst wenn die WM gut gewesen wäre, (…) dann hätten wir uns trotzdem jetzt für Olympia qualifizieren wollen.“

Wieder einmal heißt es jetzt: Einschalten und mit dabei sein, wenn sich im neuen DBB-Podcast ab Donnerstag alles um Johannes Voigtmann dreht.

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