Dortmund siegt mit 21:13 im Finale gegen Wedel
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Dortmund siegt mit 21:13 im Finale gegen Wedel
Der Schlusstag der ING 3×3 German Championships im Rahmen von „Die Finals 2026“ gehörte den Damen. Trotz wechselhaften Wetterbedingungen konnten alle Partien planmäßig ausgetragen werden. Wie bereits an den Vortagen sorgten durchgehend rund 1.500 bis 2.000 Zuschauer für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Den Zuschauerhöhepunkt markierte das gestrige Herren-Finale am Samstag, das von rund 3.500 Fans vor Ort verfolgt wurde. Von 10.10 bis 13.20 Uhr wurde zunächst die Vorrunde abgeschlossen, in der sich SVD 49 Dortmund, Marburg, die TKH Luchse, Wedel, DSQUAD Düsseldorf, Crocers be Rocers, PLPR Bayern und Wings Leverkusen für das Viertelfinale qualifizierten. Dort setzten sich SVD 49 Dortmund, TKH Luchse, Wedel und Team durch und zogen ins Halbfinale ein. Am Ende krönte sich SVD 49 Dortmund mit einem Finalsieg gegen Wedel zum neuen Deutschen Meister im 3×3-Basketball der Damen.
Im ersten Halbfinalspiel zwischen dem SVD 49 Dortmund und den TKH Luchsen war es Sarah Polleros, die die Dortmunderinnen mit einem Einpunktetreffer in Führung brachte. Marie Reichert und Ama Degbeon bauten die Führung mit weiteren Einpunktetreffern weiter aus (3:0, 1.). Mit lautstarkem Heimpublikum im Rücken blieben die Luchse durch einen Zweipunktetreffer von Emma Eichmeyer weiter dran (3:2, 2.). Im Laufe der nächsten Minuten schaffte es der SVD 49 Dortmund allerdings den Vorsprung weiter auszubauen und so stand es nach einem And-One von Reichert in der dritten Minute bereits 8:2. Die Luchse, belastet durch Foulprobleme, blieben durch Treffer von Selma Yesilova und Jennifer Crowder zwar dran, Dortmund fand allerdings stets die passende Antwort und ließ nichts anbrennen (15:5, 6.). Knapp zwei Minuten vor Ende war es Victoria Poros, die das Spiel frühzeitig beim Stand von 21:7 zugunsten der Dortmunderinnen entschied und das Ticket für das Finale löste.
Das zweite Halbfinalspiel zwischen Wedel und dem DSQUAD Düsseldorf begann mit einem Einpunktetreffer von Maja Manten und brachte Team Wedel erstmals in Führung. Manten war es auch, die die Führung durch einen And-One weiter ausbaute und nach anderthalb Minuten auf 3:1 stellte. Durch eine starke Defensive erarbeitete sich Wedel einige Chancen und schaffte es bis zur fünften Minute sich einen Drei-Punkte Vorsprung zu erarbeiten (9:6, 5.). Durch einen wichtigen Zweipunktetreffer von Lisanne Räwer blieb Düsseldorf dran und stellte auf 9:8 (6.). Wedel ließ sich davon allerdings nicht beirren, scorte in Person von Lilly Küppers und Maira Banko weiter und löste das Finalticket bereits 17 Sekunden vor Schluss mit einem 21:12-Sieg über Düsseldorf.
Vor lautstarker Heimkulisse eröffnete Eichmeyer das Spiel um Platz drei zwischen den TKH Luchsen und dem DSQUAD Düsseldorf mit dem ersten Punkt und brachte die Gastgeberinnen in Führung. Crowder erhöhte mit einem starken Zug zum Korb auf 2:0 (1.), ehe Huppertz die ersten Punkte für Düsseldorf erzielte (3:1, 2.). Trotz Einpunktetreffern von Lucie Keune und Räwer hielten die Luchse das DSQUAD durch zwei verwandelte Zweipunktwürfe auf Abstand (10:4, 5.). Mit zwei Distanztreffern brachte Huppertz Düsseldorf jedoch wieder auf 11:8 heran (6.), ehe sie mit ihrem dritten Zweipunktwurf zum 11:11 ausglich (7.). Eine Minute vor Schluss schien Düsseldorf beim Stand von 15:14 die Partie zu drehen. Doch die Luchse drehten das Spiel noch einmal: Crowder erzielte den Ausgleich, ehe Eichmeyer mit einem Buzzer-Beater in letzter Sekunde die Heimkulisse zum Kochen brachte. Mit dem 17:16-Erfolg sicherten sich die TKH Luchse die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften.
Im Finale zwischen dem SVD 49 Dortmund und Wedel gingen die Dortmunderinnen durch einen Zweipunktetreffer von Poros in Führung. Marianna Byvatov erzielte den Anschluss für Wedel zum 2:1 (1.), ehe Manten nach zwei Minuten zum 2:2 ausglich (2.). Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Wedel durch drei Punkte von Küppers zwischenzeitlich mit 5:4 in Führung ging (3.). Nach fünf Minuten lag Dortmund wieder knapp vorne (10:8). Eine Minute später bauten die Dortmunderinnen ihren Vorsprung erstmals auf fünf Punkte aus. Wedel kämpfte offensiv wie defensiv aufopferungsvoll, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen. Poros machte den 21:13-Erfolg eine Minute vor Schluss perfekt. Damit ist der SVD 49 Dortmund neuer Deutscher Meister.
Fotos: Sven Kuczera