Gespannte Stille. Der Raum füllt sich nach und nach. Es ist der erste Tag des DBBL-Pokal TOP4. In Berlin spielen die Teams aus Keltern, Marburg, Saarlouis und Berlin den Pokalsieg 2026 aus. In dem Besprechungsraum im Stadtteil Prenzlauer Berg ist das Pokal-Wochenende noch Nebensache. Die Hauptsache: Basketball- Schiedsrichterinnen besser machen.
Erneut hat der Deutsche Basketball Bund im Rahmen des DBBL Pokal Top4 in Berlin am 28. Februar 2026 zu einem Female Referee Camp geladen. Fortbildung, Austausch, Vernetzung von Basketball-Schiedsrichterinnen zusammen mit tollem Frauen-Basketball stehen auf dem Programm.
Teilnehmerinnen aus acht Bundesländern
23 Teilnehmerinnen folgten dem Aufruf des DBB für das eintägige Camp. Die Anreise aus Hamburg, Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder Niedersachen zeigte die große Motivation der Teilnehmerinnen. Begrüßt wurden die Schiedsrichterinnen von Andreas Wagner (Vorsitzender der Damen Basketball Bundesligen). Dann ging es zügig an die Inhalte. Mit Susanne Winking und Patrice von Garnier übernahmen zwei erfahrene Schiedsrichter:innen aus der DBBL und der Bundesliga die Campleitung. Los ging es mit einer interaktiven Kennenlernrunde. Das Ziel: Hürden abbauen, miteinander sprechen und etwas von den anderen erfahren. Das hat sichtlich viel Spaß gemacht.
Kernthema: Was macht eine gute Spielleitung aus?
Bei den basketballerischen Inhalten ging es mit der Frage weiter „Was macht eine gute Spielleitung aus?“ Wichtig dabei zu betrachten, wie Schiedsrichter:innen Einfluss auf das Spiel haben. Auch damit, welche Erwartungen Teams und SR-Coaches an eine gute Spielleitung haben, durften sich die Teilnehmerinnen des Female Referee Camps auseinandersetzen. Gerade hier gab es einen interessanten Austausch aus dem SR-Alltag der Teilnehmerinnen, Susanne und Patrice konnten dazu aus ihrem Liga-Alltag berichten. Dabei gab es viele nützliche Hinweise, die die Teilnehmerinnen des Female Referee Camps zukünftig selbst umsetzen können.