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Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit!

Am heutigen Freitag sind es noch genau 111 Tage bis zum Start der FIBA EuroBasket 2022. Passend zu diesem prägnanten Countdown-Termin ist der EuroBasket-Trailer zur FIBA EuroBasket 2022 fertig erstellt und macht ab sofort einprägsame Werbung für das Basketball-Highlight vom 1.-18. September 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich). Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit! Das Video wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur cinehype aus Duisburg erstellt und liegt in verschiedenen Cutdowns (60s, 30s, 15s) und Formaten (4×5, 9×16, 16×9) für die einschlägigen Social Media-Plattformen vor. Es ist komplett in schwarz-weiß gehalten. „Cleane“ Motive mischen sich immer wieder mit grafischen Elementen, die auf den Spieler und den Raum projiziert werden. Die Studioszenen wurden mit Spielern der 3×3-U18-Nationalmannschaft gedreht. Denzel Agyeman, Linus Bekame und Fabian Gießmann (alle Hannover) wurden in Aktion mit abwechslungsreichen Belechtungsszenarien „inszeniert“. Leistungsstarke Projektoren warfen die bereits erwähnten Muster auf die Spieler. Das Videomaterial der Herren-Nationalspieler wurde teilweise durch Picture-in-Picture Sequenzen integriert. Dazu kommen u.a. Macro-Aufnahmen verschiedener Materialien und Flüssigkeiten, die auf einem Lautsprecher vibrieren. Sämtliche Szenen unterstützen optisch die eingängige Musik. Doch genug darüber geschrieben, hier finden Sie das Ergebnis:

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U16-Mädchen mit Problemen gegen starken Druck

Nach den drei Testspielniederlagen gegen die Tschechische Republik in Děčín/Tschechien ist den deutschen U16-Mädchen vor allem eines klar geworden: „Wir haben zu viele Probleme gegen starken Druck. Diesen internationalen Druck kennen die Mädchen aus ihren Ligen in Deutschland so nicht und daran müssen wir weiter arbeiten“, sagt Bundestrainer Stefan Mienack in einer ersten Bilanz. Die drei Spiele im Einzelnen: 1. 61:63 (23:21, 13:17, 16:18, 9:7) | 2. 46:65 (9:22, 18:14, 10:15, 9:14) | 3. 32:49 (6:16, 9:9, 9:14, 8:10). „Im ersten Spiel haben wir unsere drei U17-Spielerinnen erfolgreich in die Mannschaft integriert. Die Tschechinnen haben uns super Intensivität, maximale Physis und maximalen Einsatz gegeben. Das führt dann dazu, dass wir 19 Offensivrebounds abgeben und dass wir uns in diesem Bereich den Schneid haben abkaufen lassen. In der 1gegen1-Verteidigung müssen wir uns steigern, individuell und als Team insgesamt besser verteidigen. Im zweiten Spiel haben wir viele verschiedene Varianten in der Defense ausprobiert und haben dadurch ein bisschen Spielfluss verloren. Insgesamt bleibt das Thema Ballverluste leider aktuell, was sich schon durch die ganze Vorbereitung zieht. Im Spiel drei hatten wir 32 davon, damit kann man international kein Spiel gewinnen. Zumal die Gegner aus unseren Ballverlusten immer scoren. In den letzten drei Testspielen vor der EM gegen Frankreich müssen wir einfach besser auf den Ball aufpassen. Wir haben die Looks, aber müssen auch finishen. Das ist ein Prozess, den wir leider jeden Sommer immer wieder durchlaufen. Positiv ist, dass Paula Paradzik und Lisa Hoffmann heute wieder mit dabei sein konnten. Außerdem haben wir heute nur 49 Punkte zugelassen“, sagte Mienack. Für Deutschland spielten: Julijana Blazic (TuS Lichterfelde, 6/2/0), Karla Busch (USV Braunschweig, 0/3/0), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 1/2/6), Helena Englisch (MTV München, 11/1/3), Rosalie Esser (ALBA Berlin, 3/7/), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 5/11/0), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel, dnp/dnp/6), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers, 11/5/1), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 10/2/2), Chanel Ndi (TG Würzburg, 0/0/3), Paula Paradzik (USC Freiburg, dnp/dnp/4), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 11/9/4), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, 3/4/3).

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U18-Mädchen: Frankreich stark Paroli geboten

Die U18-Mädchen starten mit einer Niederlage in die FIBA U18 Women’s European Championship. Gegen Frankreich musste sich die DBB-Auswahl mit 42:59 (12:13, 11: 15, 8:19, 11:12) geschlagen geben. Die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons zeigte eine engagierte Leistung, konnte jedoch am Ende nicht mit den starken Französinnen mithalten. Weiter geht es am Sonntag um 18.00 Uhr mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina (live und kostenlos im FIBA-Stream). Ausgeglichene erste Hälfte Die deutsche Mannschaft startete mit viel Energie und vier Punkten von Frieda Bühner. Die Französinnen hatten zu Beginn Probleme, den Ball im Korb unterzubringen. Doch weil auch die deutschen Mädchen Chancen liegen ließ, ging Frankreich Mitte des Viertels zum ersten Mal in Führung (6:7). Vor allem in der Defensive hatte die DBB-Auswahl einige gute Sequenzen, weshalb es Frankreich nicht gelang den Vorsprung weiter auszubauen. Im Gegenteil, die deutschen Mädchen konnten das Spiel wieder ausgleichen und durch einen Dreier von Nicole Brochlitz eine Minute vor der Viertelpause sogar erneut in Führung gehen (12:10). Nach zwei Fehlern der deutschen Mannschaft und einem Drei-Punkt-Spiel der Französinnen konnten diese den Spieß noch einmal umdrehen, doch nach einem sehr ausgeglichenen Viertel lagen die deutschen Mädchen mit nur einem Punkt zurück (12:13). Im zweiten Viertel blieb es zunächst so eng wie zu Beginn. Keine Mannschaft führte in den ersten viereinhalb Minuten mit mehr als einem Punkt und beide Teams waren nicht besonders treffsicher, was vor allem an den starken defensiven Leistungen lag. Doch in der zweiten Hälfte des Viertels legten die Französinnen einen Gang zu und zeigten ihre ganze Klasse. Zwischenzeitlich bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus. Doch die deutsche Mannschaft ließ sich nicht abschütteln und verkürzte bis zur Halbzeitpause noch auf 23:28. Frankreich zu stark In das dritte Viertel startete das Team von Sidney Parsons mit einem Dreier von Lina Falk, doch die Französinnen antworteten mit zwei Eckendreiern und einem Korbleger und gingen so erstmals zweistellig in Führung (26:36). Vor allem mit der aggressiven Verteidigung Frankreichs hatten die DBB-Korbjägerinnen ihre Probleme. In dieser Phase ließen sie Frankreich auch durch eigene Fehler weiter davonziehen. Zur Mitte des Viertels stand es deshalb 26:41. Die deutsche Mannschaft fing sich in den folgenden Minuten etwas und konnte zumindest verhindern, dass Frankreich die Führung weiter ausbaute. Viel scoren konnten sie allerdings nicht, deshalb ging es mit einem Zwischenstand von 31:47 ins letzte Viertel. Die deutschen Mädchen begannen den letzten Spielabschnitt mit einem Drei-Punkt-Spiel von Hilke Feldrappe. Im Anschluss versuchten sie wieder an ihre defensive Leistung aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen, was ihnen auch teilweise gelang. Dennoch bauten die Französinnen ihren Vorsprung mit starken offensiven Aktionen erneut aus, wenn auch nicht so konsequent wie noch im dritten Viertel. Nach fünf Minuten lag die deutsche Mannschaft mit 36:55 zurück. Im Anschluss konnten sie sich zwar einige gute offensive Gelegenheiten herausspielen, diese aber zu selten nutzen. Mit noch dreieinhalb Minuten zu spielen ging Frankreich das erste Mal mit über 20 Punkten in Führung. Obwohl die Partie so gut wie entschieden war, spielte die deutsche Mannschaft sie dennoch mit viel Energie zu Ende und verlor schließlich mit 42:59. „Den Fokus verloren“ Head Coach Sidney Parsons fasst die unterschiedlichen Halbzeiten ihrer Mannschaft zusammen: „In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wie wir spielen können. Wir haben mitgehalten, wir haben gekämpft, wir haben unseren Plan ausgeführt und es war top, wie wir offensiv gegen den Druck von Frankreich auf die Kleinigkeiten aufgepasst haben. Auch defensiv haben wir sie unter 30 Punkte gehalten. In der zweiten Halbzeit hat uns die Wirklichkeit eingeholt. Da haben wir leider den Fokus auf unseren Gameplan verloren. Offensiv haben wir den Rhythmus nicht gefunden und im dritten Viertel nur acht Punkte gemacht. Es hat uns der Fokus in der Defensive und das bisschen Aggressivität und die Klarheit in der Offensive gefehlt. Am Ende des Tages mit 24 Ballverlusten und 13 Offensivrebounds ist es schwierig ein Spiel gegen so eine starke Mannschaft zu gewinnen. Wir müssen morgen mehr auf die Kleinigkeiten achten und vier Viertel abliefern, wenn wir gegen Bosnien und Herzegowina gewinnen wollen.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 9), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 13), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 1), Lina Falk (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, 5), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 4), Paula Haw (TS Jahn München, 1), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg, 1), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin, 4), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 2), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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DBB-Herren: EuroBasket-Vorbereitung gestartet

Genau 25 Tage vor dem Beginn der FIBA EuroBasket 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich) hat die deutsche Herren-Nationalmannschaft heute mit der Vorbereitung begonnen. In Köln trafen sich 17 Spieler und der Staff, um am Abend das erste Teamtraining in Angriff zu nehmen. Zuvor gab es noch personelle Veränderungen. Nick Weiler-Babb, der erst gestern seine Einbürgerungsurkunde erhalten hatte und heute zum Training des DBB-Teams anreisen wollte, musste wegen kurzfristiger, dringender Familienangelegenheiten in die USA reisen. Wann er zum Team stößt, ist noch nicht klar. Neu im Kader steht Karim Jallow (ratiopharm ulm). Nach dem obligatorischen PCR-Test (alle negativ) bat Bundestrainer Gordon Herbert schon vor dem Training zum ersten Teammeeting, in dem er auf die kommenden Wochen einstimmte. „Wir werden es so angehen, dass wir das bestmögliche Team bilden. Dabei steht der Begriff Team an erster Stelle und für das Team benöltigen wir unser individuelles Talent.“ ‚Be on time‘, ‚Respect each other‘ und ‚Be a pro‘ nannte Herbert als die drei Grundregeln. Über die kommenden drei Jahre wolle man einen Kern („Core“) bilden, der die EuroBasket 2022, den World Cup 2023 und die Oympischen Spiele 2024 in Angriff nimmt. Man werde als Trainerteam Entscheidungen treffen müssen, die immer zum Besten des Teams fallen werden und niemals persönlicher Natur sind. „Ich möchte das Team möglichst schnell auf zwölf Spieler reduzieren“, sagte Herbert, betonte aber auch: „Zunächst legen wir unseren Fokus auf die beiden World Cup Qualifiers in Schweden und gegen Slowenien.“ Die beiden Ziele für diesen Sommer? 1. Beide World Cup Qualifiers gewinnen! 2. Eine Medaille bei der EuroBasket! „Wir haben die Spieler, um das zu schaffen“, so Herbert. Dann ging es in den Basketball Campus Köln, der während der EuroBasket als Trainingszentrum aller Teams genutzt wird. Von Beginn an war die Intensität zu spüren, die die Mannschaft den ganzen Sommer über auszeichnen soll. Man wird sich in den kommenden Tagen von den grundsätzlichen Prinzipien hin zu Systemen vortasten, auf dem Programm stehen ganz viel „5 gegen 0“ und „5 gegen 5“. Alle Fotos: DBB/Kröger Testspiele in Belgien und in der Niederlande – Tickets und TV Zum Spiel Belgien gegen Deutschland (Mittwoch, 10. August 2022, 20.30 Uhr, Hasselt/BEL) wird ein Livestream angeboten, der mit flämischem Kommentar unter www.sporza.be erreichar ist. Auch das Spiel in der Niederlande (Freitag, 12. August 2022, 19.00 Uhr, Almere/NED) wird per Livestream zu verfolgen sein, genaue Infos dazu folgen. Wer live vor Ort dabei sein möchte, der findet die dazu nötigen Informationen unten auf dieser Seite. Kader – Robin Benzing (Fortitudo Bologna/ITA, 25. Januar 1989, Forward, 210 cm, 165 Lsp.) – Niels Giffey (letzter Verein: Zalgiris Kaunas/LTU, 08. Juni 1991, Forward, 200 cm, 81 Lsp.) – Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 21.04.2001, Point Guard, 191 cm, 9 Lsp.) – Karim Jallow (ratiopharm ulm, 13.04.1997, Guard/Forward, 198 cm, 13 Lsp.) – David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 14.01.1997, Guard, 197 cm, 7 Lsp.) – Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn, 04.02.1997, Center, 212 cm, 7 Lsp.) – Maodo Lo (ALBA BERLIN, 31.12.1992, Point Guard, 191 cm, 68 Lsp. ) – Andreas Obst (FC Bayern München, 13. Juli 1996, Shooting Guard, 191 cm, 38 Lsp.) – Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 16.11.1994, Guard/Forward, 198 cm, 6 Lsp.) – Dennis Schröder (Free Agent, 15.09.1993, Point Guard, 188 cm, 51 Lsp.) – Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 28.02.1995, Power Forward, 205 cm, 14 Lsp.) – Daniel Theis (Indiana Pacers/USA, 04. April 1992, Forward/Center, 204 cm, 44 Lsp.) – Johannes Thiemann (ALBA BERLIN, 09. Februar 1994, Forward/Center, 205 cm, 54 Lsp.) – Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 30.09.1992, Center, 211 cm, 78 Lsp.) – Franz Wagner (Orlando Magic/USA, 27.08.2001, Guard/Forward, 206 cm, 0 Lsp.) – Moritz Wagner (Orlando Magic/USA, 26. 04.1997, Forward/Center, 211 cm, 14 Lsp.) – Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 20.02.1990, Center, 208 cm, 8 Lsp.) Tickets Belgien Tickets NIederlande

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EM: U18-Jungen verpassen Sieg gegen Tschechien

Im vorletzten Spiel der FIBA U18 European Championship in Izmir/Türkei trafen die Jungs von Bundestrainer Alan Ibrahimagic auf die Mannschaft aus Tschechien. Das Team zeigte ganz viel Siegeswillen und musste sich dennoch 70:77 (15:22, 22:16, 21:17, 12:22) geschlagen geben. Justin Onyejiaka fiel erkrankt aus. Am morgigen Sonntag will sich das Team den elften Platz sichern. Ob dies gelingt, entscheidet sich um 15 Uhr gegen den Verlierer der Partie Griechenland – Polen.

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3×3-Damen: Zweite in der Mongolei mit U23-Kader

Die 3×3-Damen um Emma Eichmeyer, Pauline Mayer, Marie Reichert und Laura Zolper unterlagen in Sukhbaatar/Mongolei einzig der chinesischen Auswahl und sicherten sich somit den zweiten Platz beim Stop der FIBA 3×3 Women’s Series. Disziplintrainer Samir Suliman zeigte sich mit diesem Ergebnis „super zufrieden“: „Das ist für unsere U23 eine Mega-Erfahrung, an der sie wachsen können. Wir sind sehr stolz auf dieses Team, was auf dem höchsten Niveau der Women’s Series sehr gut performt hat!“ Der Weg ins Finale Das Turnier startete für die deutschen Frauen mit einem Thriller. In einer aufreibenden Partie sicherten sie sich gegen Ungarn in Verlängerung einen 14:13-Sieg. „Die Ungarinnen gehören sicher zu den besseren Mannschaften der Women’s Series. Sie sind hier aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nur zu Dritt angetreten. Nichtsdestotrotz ist das für ein grandioser Sieg. Wir haben viel investiert, bis in die Verlängerung und die dann auch für uns entschieden“, zeigte sich Suliman angetan von der Leistung seines Teams zum Turnierauftakt. Im zweiten Spiel wartete China: „Ein sehr physisches Team, sehr athletisch“, so Sulimans Einordnung. Damit hatte die DBB-Auswahl zu kämpfen, hielt die Partie aber lange offen, bis die Chinesinnen sich beim Stand kurz vor Schluss durch zahlreiche Freiwürfe entscheidend absetzten (11:16). Defense, Defense, Defense Die dritte Partie ging gegen die Heimmannschaft, das mongolische Nationalteam. Der Heimvorteil der Mongolinnen beeindruckte die 3×3-Damen allerdings sichtlich wenig. Vor allem defensiv drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf: „Wir haben exzellent verteidigt, sind gut in die Switches gekommen und haben den Mongolinnen sehr, sehr viel weggenommen“, so Suliman. Der 15:12-Sieg ging demnach hochverdient an das DBB-Team, das damit als Gruppenzweite in die Finalrunde einzog. Zum Auftakt der K.O.-Phase traf die deutsche Mannschaft im Viertelfinale auf die „Ulanbaatar Amazons“. Die haben die 3×3-Damen von Anfang an „sehr gut im Griff gehabt.“ Überlegenes Rebounding und eine erneut starke Defensivleistung besorgten den 16:13-Sieg und den damit verbundenen Einzug ins Halbfinale. „Sehr dramatisch!“ Dort ging es gegen Polen in einer weiteren, sehr knappen Partie erneut in die Verlängerung. „Das war teilweise sehr dramatisch! In der Overtime waren beide Teams wirklich komplett am Limit. Wir haben dann bewiesen, dass wir den Finaleinzug unbedingt wollten und haben uns durchgekämpft“, bilanzierte Suliman die Halbfinalpartie gegen starke Polinnen. Die Entscheidung in der Verlängerung brachte Emma Eichmeyer, die ihr Team per Game-Winner ins Finale beförderte. Die Gegnerinnen dort: ein weiteres Mal China. Nach der Führung zum Auftakt in die Begegnung stagnierte die Offensive der 3×3-Damen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Beim Stand von 4:9 wurde das Spiel aufgrund von starkem Regenfall für circa eine Stunde unterbrochen. „Wir haben nach dem Restart dann nochmal alles versucht, sind offensiv auch nochmal in Rhythmus gekommen. Die Hypothek von fünf Punkten war allerdings zu groß“, blickte Suliman auf das Finale zurück. Am Ende hieß es 12:18 aus deutscher Sicht. China gewann damit zum ersten Mal seit drei Jahren einen Stop der Women’s Series. Deutsche Top-Scorerin war Laura Zolper mit insgesamt 22 Punkten, während Marie Reichert die meisten Rebounds des gesamten Turniers abgriff (32). Emma Eichmeyer erzielte 19, Reichert 18 und Pauline Mayer sieben Punkte. Als nächstes führt die Eventreihe der FIBA die 3×3-Damen ins rumänische Bukarest (9./10. August 2022, live im FIBA-Stream).   (Alle Fotos: FIBA) Alle Infos zur FIBA 3×3 Women’s Series 2022

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„Baseline zu Baseline“ mit „Sunny“

Sonja Greinacher aka „Sunny“ steht an der Spitze der 3×3-Weltrangliste. Seit sie sich im vergangenen Jahr voll und ganz dem 3×3 verschrieben hat, hat sich ihr Leben verändert. Den traditionellen Vereinsbasketball hat sie hinter sich gelassen, das Spiel unter freiem Himmel hat ihre Passion für Basketball neu entfacht und sie genießt Basketball wie nie zuvor. Mit ihr an der Spitze hat das 3×3-Programm des DBB eine rasante Entwicklung genommen: EM-Silber unter dem Pariser Eiffelturm und Gold bei der Women’s Series im Bukarester Parlamentsgebäude zählen zu ihren größten Erfolgen. Aber auch der 3×3-Lifestyle hat ihre Sicht auf den Sport neu geprägt. Dank 3×3 bereist sie die unterschiedlichsten Kulturen dieser Welt, um sich auf dem höchsten Niveau zu messen. Mit Moritz und Lucas spricht sie über ihr erstes Jahr 3×3 in Vollzeit, ihren Alltag am Bundesstützpunkt in Hannover, berichtet von den coolsten Spielstätten auf der ganzen Welt und vieles mehr!

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Nick Weiler-Babb spielt für Deutschland

Gute Nachricht für den Deutschen Basketball Bund (DBB). Nick Weiler-Babb ist ab sofort deutscher Staatsbürger und damit spielberechtigt für die deutsche Nationalmannschaft. Schon am morgigen Samstag, 6. August 2022, wird der Guard des FC Bayern Basketball ins Trainingslager der deutschen Mannschaft in Köln reisen und sich mit dem DBB-Team auf die World Cup Qualifiers und auf die FIBA EuroBasket 2022 vorbereiten. Mit Bundestrainer Gordon Herbert und der Verbandsspitze stand Weiler-Babb bereits seit Längerem in Kontakt. Seit mehr als drei Jahren hat der im Bundesstaat Kansas Geborene seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland und sieht auch seine Zukunft hier: Zuletzt verlängerte der 26-Jährige seinen Vertrag beim FC Bayern Basketball um zwei Jahre. Da zudem seine Familie deutsche Wurzeln hat und das DBB-Team vor großen Aufgaben steht, stellte er einen Einbürgerungsantrag, der jetzt positiv entschieden wurde: Seit heute ist Nick Weiler-Babb im Besitz eines deutschen Passes. Der DBB und der FC Bayern Basketball haben das Verfahren von Beginn an begleitet. „Natürlich ist das eine sehr wichtige, eine sehr persönliche und reiflich überlegte Entscheidung, die ich schon vor einiger Zeit getroffen habe“, sagt Nick Weiler-Babb nach der Entgegennahme der Einbürgerungsurkunde in München. „Ich bin sehr dankbar und glücklich über die Initiative des deutschen Verbands und die Unterstützung von vielen Seiten. Ich habe zu Deutschland und zum deutschen Basketball eine besondere Beziehung und fühle mich hier mit meiner Frau sehr wohl. Nach den großartigen Erfahrungen mit Bayern in der EuroLeague freue ich mich auf die Möglichkeit, mich jetzt auch auf dem hohen Level der Nationalteams beweisen zu können. Die nachhaltige Perspektive mit einer EM in Deutschland, hoffentlich mit einer Weltmeisterschaft, Olympischen Spielen mit der deutschen Nationalmannschaft und Einigem mehr, das reizt mich ungemein. Ab morgen wartet eine sehr aufregende Zeit auf mich und ich hoffe, dass wir zusammen sehr erfolgreich sein werden.“ „Ich freue mich, dass ein so herausragender Sportler sich zu unserem Land bekennt und seine Bereitschaft erklärt hat, langfristig für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft zu spielen. Nick Weiler-Babb wird mit seiner Klasse einen großen Beitrag dazu leisten, dass wir unsere Ziele in den kommenden Jahren erreichen können“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Nick war von Beginn an begeistert von der Aussicht, für Deutschland zu spielen. Das ist sowohl für uns als DBB als auch für ihn eine tolle Sache! Er ist ein großartiger Typ, der gut in die Nationalmannschaft passen wird. Er hat schon einige Jahre in Deutschland gespielt und ich freue mich sehr darauf, Nick als Teil des Teams zu haben“, meint Bundestrainer Gordon Herbert. Nick Weiler-Babb ist 26 Jahre jung (12. Dezember 1995). Er ist der jüngere Bruder von Chris Babb, der ebenfalls als Basketball-Profi aktiv ist. Nick spielte am College für Arkansas und für Iowa State. Beim NBA Draft 2019 wurde er nicht gezogen. Seinen ersten Vertrag als Basketball-Profi unterschrieb Nick Weiler-Babb 2019 bei den MHP RIESEN Ludwigsburg. Ein Jahr später wechselte der vielseitig einsetzbare Korbjäger zum FC Bayern Basketball, wo er sowohl in der BBL als auch und besonders in der EuroLeague zu überzeugen wusste.

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„Wir lieben es, schnell zu spielen“

Für die U18-Mädchen startet am Samstag, 6. August 2022, die FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/Griechenland. Die DBB-Auswahl trifft in Gruppe D auf Frankreich, Bosnien und Herzegowina und Israel. Die erste große Herausforderung wartet am Samstag um 20.15 Uhr (live & kostenlos im FIBA-Stream), wenn die deutschen Mädchen auf Mit-Favorit Frankreich treffen. Am Sonntag um 18.00 Uhr heißt der Gegner Bosnien und Herzegowina, bevor am Montag um 20.15 Uhr das letzte Spiel der Gruppenphase gegen Israel ansteht. Im Interview spricht Head Coach Sidney Parsons über die Herausforderungen der Vorbereitung, welche Stärken ihre Mannschaft besitzt und welches Ziel sie sich für die Europameisterschaft gesteckt haben. Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship „Mit viel Leidenschaft und Energie spielen“ Sidney, wie wichtig ist diese Zeit im Sommer für die Entwicklung der Spielerinnen? Sehr, sehr wichtig. In diesen vier Wochen sehen wir, wie sich die Spielerinnen entwickeln und als Mannschaft zusammenkommen. Es war für uns ein anderer Sommer, weil wir die Mannschaft wegen der U17-WM teilen mussten. Deshalb hatten wir mit drei Spielerinnen nur eine Woche. Aber man sieht trotzdem ihre Entwicklung über den Sommer und auch die Entwicklung, die sie langfristig bei den Vereinen nehmen. Wie bewertest du den Sommer und die Vorbereitung? Es war sehr interessant. Bei unserem Lehrgang Anfang Juni konnten wir uns zum ersten Mal alle Spielerinnen anschauen. Wir haben uns ein gutes Bild machen können, wie die Mannschaft ausschauen könnte. Wir haben viel Positives rausgezogen, aber wir hatten Schwierigkeiten mit der Anzahl der Spielerinnen. Wir waren oft nur zu elft oder zwölft, was eine Herausforderung für uns war. Jeder Lehrgang war anders, aber unser Kern war die ganze Zeit dabei. Man hat bei unserem Turnier in Italien von Spiel zu Spiel gesehen, dass die Mannschaft ihren Rhythmus gefunden hat und so müssen wir weitermachen. Worauf lag euer Fokus in der Vorbereitung? Wir haben sehr viel Wert auf unsere Defensive gelegt. Wir haben uns jeden Tag darauf konzentriert als Einheit zu verteidigen. Wir haben uns aber auch auf die Offensive fokussiert. Wir spielen ein Read-and-React-System, deshalb wollen wir den Spielerinnen beibringen, wie sie das Spiel lesen können. Wir haben klare Regeln und Strukturen, aber wir wollen, dass die Spielerinnen aus diesen Strukturen Freiheiten haben. Was sind die Stärken eurer Mannschaft? Wir lieben es, schnell zu spielen. Ich mag schnellen Basketball und der passt perfekt zu dieser Mannschaft. Wir haben mit Mailien Rolf eine Aufbauspielerin, die den Ball schnell nach vorne pushen will, was sie überragend macht. Wir haben sehr athletische Flügel, wie Lina Falk, die in der Lage sind dieses Tempo zu spielen. Unsere Posts wollen auch schnell spielen. Unser Tempo ist unsere große Stärke. Wir sind aber auch eine sehr vielfältige Mannschaft. Unser Post, zum Beispiel Frieda Bühner, kann nach außen oder nach innen abrollen, aufposten und ziehen. Wir wollen Systeme und Konzepte spielen, um die Stärken jeder Spielerin zu nutzen. Wie schätzt du die Konkurrenz in eurer Gruppe ein? Sehr hoch! Wir starten gegen Frankreich, die sind wie immer eine Hausnummer und die Favoritinnen der Gruppe. Man sieht, dass sie auf einem anderen Niveau spielen. Bei Bosnien und Herzegowina haben wir keine Ahnung, was wir erwarten können. Sie haben die ganze Vorbereitung kein Testspiel gespielt, es gibt sehr wenige Informationen über sie. Israel spielt schnell, aber wir wollen auf jeden Fall mit ihnen mithalten. Wir fokussieren uns auf diese beiden Spiele gegen Bosnien und Herzegowina und Israel. Welche Ziele habt ihr euch gesteckt? Unser allgemeines Ziel ist es, unseren Platz in der Division A zu halten. Dafür wollen wir alles geben. Spiel vier und fünf sind die entscheidenden Spiele für uns. Wir wollen bei jedem Spiel mit viel Leidenschaft und Energie spielen und Deutschland repräsentieren. Natürlich wollen wir auch, dass sich die Spielerinnen weiterentwickeln und sie am Ende des Tages die Erfahrung genießen können. Der Kader Nicole Brochlitz (TK Hannover) Frieda Bühner (Florida Gators/USA) Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz) Lina Falk (Girls Baskets Braunschweig–Wolfenbüttel) Hilke Feldrappe (ALBA Berlin) Paula Haw (TS Jahn München) Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg) Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde) Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin) Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions) Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen) Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg)