Zwei Ehrenamtliche beim Deutsches Olympisches Jugendlager in Italien
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Zwei Ehrenamtliche beim Deutsches Olympisches Jugendlager in Italien
Im Rahmen der 25. Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina/ITA fand dieses Jahr wieder das Deutsche Olympische Jugendlager statt (DOJL), wo 16- bis 19-jährige Talente aus dem Nachwuchsleistungssport und Ehrenamt zusammenkommen und die Olympischen Spiele hautnah miterleben dürfen. Aus dem Bereich Basketball waren dieses Jahr Isabelle Schneeweis und Piet Lindner dabei und berichten im folgenden Text über ihre Erfahrungen.
Das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Sportjugend und des DOSB, das junge Nachwuchsleistungssportlerinnen und Nachwuchsleistungssportler und engagierte Ehrenamtliche aus ganz Deutschland im Rahmen Olympischer Spiele zusammenbringt. Auch wir – Piet und Isa – durften in den vergangenen zwei Wochen erleben, was es bedeutet, olympische und paralympische Werte nicht nur mitzuerleben, sondern aktiv mitzugestalten und mit Leben zu füllen.
Angefangen hat unsere Reise in München, bevor es am nächsten Tag weiter nach Mailand ging, wo wir gemeinsam in einem Hostel unterkamen. Direkt zu Beginn stimmten wir uns mit dem Livestream der Eröffnungsfeier auf den olympischen Vibe ein, der uns die kommenden Tage begleiten sollte. Die Zeit in Mailand war extrem interessant. Besonders der Besuch der Deutsch-Italienischen Schule ist uns nachhaltig in Erinnerung geblieben.
Wir sind sehr dankbar, viele aktive und ehemalige Athletinnen, Politikerinnen und Funktionäre kennengelernt zu haben, mit einigen stehen wir bis heute im Austausch. Vor allem war es beeindruckend zu sehen, wie Italien Olympia kulturell repräsentiert und mit Stolz nach außen trägt. Die Workshops zu olympischen und paralympischen Spielen waren tiefgründig und informativ. Ein absolutes Highlight der ersten Woche war das Treffen mit Dr. Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender, bei dem wir in Kleingruppen intensive Gespräche über verschiedene Themen des Sports führen durften. Abgerundet wurde die Woche durch den Besuch des Mailänder Doms sowie zahlreiche Wettkämpfe wie Eiskunstlauf, Eishockey und Eisschnelllauf. Vor allem bei Piet ist in dieser Zeit das Interesse am Sportmanagement und an olympischen Strukturen noch einmal deutlich gewachsen.
In Brixen durften wir dann die Winterspiele noch intensiver vor der winterlichen Kulisse erleben: weitere Workshops, sportliche Wettkämpfe, einem Besuch im Deutschen Haus und persönliche Begegnungen mit Menschen aus Leistungssport, Politik und Ehrenamt. Besonders prägend waren u. a. der Austausch mit Lena Schöneborn, Miriam Welte und Vertreterinnen des DOSB sowie Diskussionen mit Stefan Reid und Kiki Hasenpusch zur Zukunft Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.
Für uns repräsentiert das DOJL vor allem die Olympischen Werte, die so bei uns hängen geblieben sind. Exzellenz, weil hier engagierte Nachwuchsleistungssportlerinnen und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland zusammenkommen. Es steht für Friendship, weil in diesen zwei Wochen echte Freundschaften fürs Leben entstanden sind. Und es steht für Respect, weil wir gelernt haben, unterschiedliche Perspektiven wertzuschätzen und im kulturellen Austausch offen und reflektiert zu handeln. Die inhaltlichen Impulse zu olympischen Werten und Engagementförderung möchte Isa künftig aktiv in ihre eigene Arbeit einfließen lassen. Wir sind besonders dankbar für diese Erfahrung, weil sie uns nicht nur sportlich, sondern auch persönlich nachhaltig geprägt hat und Erinnerungen fürs Leben entstanden sind.
Fotos: DOJL/Phillip Wohlfart