Nach dem Auftaktsieg gegen die Ukraine standen die U20-Herren heute bei der U20 EuroBasket 2025 in Herakleion/GRE gegen Italien in der Halle. Gegen die physisch starke italienische Auswahl zeigte das Team von Head Coach Christian Held eine energische Leistung und entschied die Partie nach einem nervenstarken Schlussviertel mit 71:67 (16:12, 16:17, 14:26, 25:12) für sich. Morgen geht es im letzten Gruppenspiel für die U20-Herren gegen Belgien weiter (14.30 Uhr, Livestream auf dem YouTube-Kanal der FIBA).
Guter Start
Die deutsche U20-Nationalmannschaft begann mit Jared Grey, Ben Defty, Linus Trettin, Raphael Falkenthal und Martin Kalu. Von Beginn an setzte das Team von Bundestrainer Christian Held Italien mit aggressiver Defense unter Druck. Kalu eröffnete per Freiwurf das Spiel (2:0), doch Italien glich im Fastbreak schnell aus (2:2) und ging kurz darauf nach einem Offensivrebound mit 2:4 in Führung. Defty verwandelte an der Linie sicher zum 4:4, ehe Kalu aus der Mitteldistanz traf (6:4, 5.). Das Spiel blieb defensiv geprägt. Nach dem Ausgleich der Italiener (6:6, 6.) traf der frisch eingewechselte Feneberg per Dreier zum 9:6. Beide Teams hatten früh die Teamfoulgrenze erreicht, was zu vielen Freiwürfen führte. Deutschland nutzte seine Chancen, Defty und Krupnikas erhöhten auf 14:8 (9.). In den Schlussminuten verkürzte Italien an der Linie (14:10), ehe Krupnikas nach einem Steal zwei schnelle Punkte erzielte. Mit einem weiteren Freiwurftreffer der Italiener endete das erste Viertel beim Stand von 16:12.
Enges Duell
Italien eröffnete das zweite Viertel an der Freiwurflinie und verkürzte auf 16:13, doch Krupnikas antwortete mit einem Dreier zur 19:13-Führung. Nach zwei schnellen italienischen Treffern und einem ungenutzten Freiwurf durch ein technisches Foul schmolz der Vorsprung. Beim Stand von 19:19 (13.) musste Schroeder verletzt vom Feld. Defty brachte das DBB-Team per Dunk nach Assist von Falkenthal erneut in Führung (21:19), Italien konterte jedoch und ging nach einem Ballverlust im Fastbreak mit 21:22 in Führung. Kalu blieb an der Linie sicher (23:22, 15.) und Deutschland fand defensiv wieder mehr Zugriff. In der Folge punkteten Defty und Kalu erneut zur 27:22-Führung (16.). Nach einem Timeout traf Italien aus der Mitteldistanz, doch Defty antwortete mit einem krachenden Dunk (29:24, 17.). Ein And-One der Italiener verkürzte auf 29:27. Nach einem Timeout von Bundestrainer Held erhöhte Grey per Freiwurf (30:27), ehe Defty ebenfalls sicher an der Linie traf (32:27). An der Freiwurflinie verkürzte Italien auf 32:29 zur Halbzeit.