Sie leuchten für Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung und Gemeinschaftssinn, Gesundheit und Prävention, Inklusion und Integration, Klimaschutz sowie Freude an Bewegung und Leistungsbereitschaft: Mit den „Sternen des Sports“ werden alljährlich die Werte, die in den rund 87.000 deutschen Sportvereinen vorgelebt werden, betont. Für ihre eingereichten Initiativen des gesellschaftlichen Engagements haben Sportvereine Jahr für Jahr mehrfache Chancen, attraktive Preisgelder in insgesamt fünfstelliger Höhe zu gewinnen.
Die Sterne strahlen nicht nur hell, sondern auch beständig: Vor genau 20 Jahren, im Frühjahr 2003, entwickelten die bis heute verbundenen Initiatoren, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die hinter der bedeutendsten deutschen Ehrung für Sportvereine stehen, die Vision eines bundesweiten Wettbewerbs. In den 20 Jahren der Auszeichnung „Sterne des Sports“ flossen den prämierten Vereinen insgesamt mehr als acht Millionen Euro an Fördermitteln zu.
Initiatoren mit gleicher Werteorientierung
Für den Deutschen Sportbund, eine der Vorgängerorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbunds, war damals unter anderem Jürgen Palm nach Berlin gereist. Palm gilt als Vater der großen deutschen Breitensportkampagnen, brachte die Trimm-Dich-Bewegung samt Maskottchen Trimmy in Gang, entwickelte das bis heute bestehende Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und begeisterte mit der Wettbewerbsidee „Sterne des Sports“ die Verantwortlichen im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Beide Partner waren und sind mit ihren Organisationen über das gesamte Bundesgebiet regional engagiert und verankert, beide teilen die Grundauffassungen hinsichtlich Gemeinwohl und Werteorientierung.
„Hier liegt ein Schlüssel für die außergewöhnlich stabile Partnerschaft von DOSB und den Volksbanken und Raiffeisenbanken“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert. „Natürlich ist der Sterne-Wettbewerb ein großer Wurf, hier haben sich eben auch zwei Akteure mit großer inhaltlicher und organisatorischer Nähe gefunden.“
