Der TuS Lichterfelde ist den Rhein-Main Baskets in Finale des WNBL TOP4 2023 gefolgt. Gegen den MTV München 1879 gab es einen klaren 95:48 (31:17, 21:8, 15:11, 28:12)-Erfolg. Damit geht es für das Team von Jenny van Doorn morgen um 13.30 Uhr im Finale gegen Gastgeber Rhein-Main Baskets.
Der MTV musste ohne Mae Whittall auskommen, eine erhebliche Schwächung im sowieso nicht sehr tiefen Kader. Lichterfelde agierte mit extremem Druck, suchte von Beginn an den Weg unter den gegnerischen Korb und hatte Erfolg (10:1, 3.). Nafi Harz erhöhte per Dreier, es sah früh nicht gut aus für den WNBL-Neuling. WNBL-Topscorerin Helena Englisch wurde wirkungsvoll „bearbeitet“, München fand überhaupt nicht ins Spiel. Nach zwei Blazic-Dreiern in kurzer Folge, Briesemeister-Dreier und weiteren Blazic-Punkten hieß es 28:10 (8.). Der MTV schaffte einen 7:0-Lauf, aber die ganz stark auftretende Julijana Blazic hatte vor Viertelende noch einen Dreier im Köcher.
Deutlich überlegen
TuSLi war auch zu Beginn des zweiten Viertels deutlich überlegen und hielt den Druck auf den Gegner konstant hoch. Harz punktete jetzt mehrmals in Folge (40:21, 13.), München fand defensiv überhaupt kein Mittel gegen die Berlinerinnen, deren Vorsprung wuchs (48:21, 16.). Der MTV wehrte sich nach Kräften, doch genau die schwanden ob der andauernden Belastung früh. Nichtsdestotrotz stimmte die Einstellung bei den Münchenerinnen zu hundert Prozent, auch wenn die Begegnung zur Halbzeit mindestens vorentschieden war (52:25).