Was für ein Wahnsinn! Was für ein Drama! Was für ein großartiger Erfolg! Die deutschen Damen haben sich bei der FIBA Women’s EuroBasket 2023 einen Platz in einem der Olympischen Qualifikationsturniere im Februar 2024 erspielt! Mit dem heutigen 71:69 (18:15, 11:18, 13:16, 21:14, 8:6)-Erfolg nach Verlängerung gegen Tschechien nach einem absoluten Drama lebt der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris weiter. Das morgige Spiel um Platz fünf (14.15, live und kostenlos bei MagentaSport) gegen Serbien hat keine Qualifikationsbedeutung mehr, wird aber dennoch gespielt. Schon mit dem Einzug ins Viertelfinale hatten die DBB-Korbjägerinnen für das beste Resultat seit der EM 1997 in Ungarn gesorgt (Bronze).
Gülich startet stark
Lisa vertraute einmal mehr ihrer ersten Fünf mit Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Emily Bessoir, Luisa Geiselsöder und Marie Gülich. Beide Teams waren zu ungewohnter Stunde auf dem Parkett, aber dennoch direkt im Spiel. Es gab kein großes Abtasten. Gülich punktete zweimal am Brett, die Rebounds wurden gut kontrolliert (6:5, 4.). Insgesamt fielen nicht viele Würfe, bis der Dreier von Gülich das 9:5 bedeutete (6.). Es schien ein Gülich-Spiel zu werden. Weh taten aber die frühen Ballverluste. Offensiv taten sich die Kontrahenten schwer in einen Rhythmus zu kommen. Dann netzte Greinacher von weit draußen und Deutschland hatte die Kontrolle (12:7, 7.). Die deutsche Defense machte es den Tschechinnen richtig schwer, die zudem an der Freiwurflinie schwächelten. Auch Fiebich war mit einem Dreier erfolgreich und stellte auf 15:7, Auszeit Tschechien (9.). Mit zwei Dreiern und zwei Freiwürfen war der Gegner heran, ehe Bessoir mit einem Dreier für den Viertelstand sorgte (18:15).