Am morgigen Samstag, 08. Oktober 2022, heißt es zum 13. Mal „Saisonstart in der WNBL“ (eine Saison musste wegen der Corona-Pandemie komplett abgesagt werden). Das Lokalderby in Berlin macht dann den Auftakt. Die „Jagd“ auf Titelträger ALBA Berlin, der auch wieder zu den Mitfavoriten gezählt wird (siehe unten), ist eröffnet. 28 Teams gehen in vier Gruppen an den Start.
Innerhalb der Gruppen wird jeweils zuhause und auswärts nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Es schließen sich Achtelfinale und Viertelfinale an, ehe das TOP4 bei einem Vertreter der Gruppen Mitte oder Süd gespielt wird (Termin).
„Die ein oder andere Spielerin entdecken“
„Ich bin sehr gespannt auf die kommende WNBL-Saison, da doch in der vergangenen Saison das Level der WNBL im Vergleich zu den Spielzeiten davor nicht ganz so hoch war. Uns stellt sich die Frage, ob das immer noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind oder ob wir an anderen Stellen ansetzen müsen. Ich hoffe, dass wir in der kommenden Saison vom Leistungslevel und vom sportlich inhaltlichen Niveau her wieder gute Spiele sehen werden, wie wir das in den Jahren davor gewohnt waren. Das klingt hart, sollte aber unbedingt als Ansporn verstanden werden. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass die Spielerinnendecke immer dünner wird. Viele WNBL-Teams kommen nicht mehr ohne die Sonderlizenzen für die U15-Spielerinnen aus. Darüber hinaus erhoffe ich mir natürlich, dass wir auch über die WNBL die ein oder andere Spielerin entdecken, die sich für die Jugend-Nationalmannschaften empfehlen kann und die bisher noch nicht im System aufgetaucht ist“, so Stefan Mienack, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchsbereich.

