Die deutschen U18-Mädchen spielen bei der FIBA U18 Women’s EuroBasket 2026 in Stockholm/SWE um die Plätze 9-16. Im heutigen Viertelfinale unterlag das Team von Head Coach Janet Fowler-Michel gegen Finnland mit 56:73 (14:19, 13:19, 13:20, 16:15). Der Gegner am morgigen Donnerstag wird voraussichtlich Montenegro sein, das aktuell gegen Polen spielt (live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA).

Intensive Anfangsphase

Das erste Viertel des Achtelfinals startete ausgeglichen (4:4, 3.). Beide Teams spielten eine aggressive Defense und erzwangen auf beiden Seiten Ballverluste. Resultierend aus einem Turnover Finnlands war es Mia Wiegand, welche durch zwei verwandelte Freiwürfe Deutschland in Führung brachte (6:4, 4.). Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf-Rennen, welches sich weiterhin vor allem durch eine starke Defense beider Teams auszeichnete (8:8, 6.). Eingeleitet durch zwei aufeinanderfolgende Turnover der Deutschen schaffte es Finnland erstmals einen Sechs-Punkte-Vorsprung zu erzielen (8:14, 7.). Die DBB-Auswahl verlor defensiv etwas den Zugriff und schenkte den Finninnen zu viele Offensivrebounds, glich allerdings durch einen And-One und einen Dreier von Lilli Schultze wieder aus (14:14, 8.). Finnland ließ sich davon allerdings nicht beirren und stellte bis zum Ende des ersten Viertels auf 14:19.

Deutschland mit Rückstand in die Kabine

Emily Haux, Emma Steinbicker und Schultze begannen das zweite Viertel mit Punkten für Deutschland und stellen auf 19:19 (12.). Auch im zweiten Viertel fand Finnland allerdings die direkte Antwort und stellt die ursprüngliche Fünf-Punkte-Führung wieder her (21:26, 14.). Beim Stand von 21:29 nahm Janet Fowler-Michel ein Timeout, doch die Turnover seitens der Deutschen blieben. Punkte von Darina Zraychenko sorgten zwar für den Anschluss, trotzdem schaffte es Deutschland nicht der Führung der Finninnen gefährlich zu werden (23:31, 16.). Finnland baute den Vorsprung weiter aus und stellte eine Minute vor der Halbzeit auf 24:36 (9.). Ein wichtiger Dreier von Frederike Askamp und zwei weitere Punkte der Finninnen sorgten für den 27:38-Halbzeitsstand.

 

Boxscore

Finnland baut Vorsprung weiter aus

Steinbicker verkürzte nach Beginn der zweiten Halbzeit mit Punkten für Deutschland (29:38, 21.). Doch Finnland ließ sich nicht beirren, scorte weiter und stellte nach anderthalb Minuten auf 29:42. Diana Ivancic setzte offensive Lebenszeichen für Deutschland (35:46, 26.), aber einfache Drives der Finninnen und Würfe aus der Distanz sorgten dafür, dass Deutschland nicht mehr in Schlagweite kam(35:49). Nach einem Timeout der Deutschen verkürzte ein Dreier von Steinbicker den Rückstand auf elf. Antwort von Finnland folgte jedoch prompt: Zwei weiterer Treffer aus der Distanz bauten den finnischen Vorsprung weiter aus (40:55, 29.). Ein weiterer Dreier sorgt für den Endstand des dritten Viertels von 40:58.

Keine Wende im Schlussabschnitt

Wieder ist es die deutsche Mannschaft, welche die ersten Punkte erzielte. Trotzdem fanden sie in der Defense keine Lösungen gegen zu konstant spielende Finninnen und mussten so die nächsten Punkte hinnehmen (42:64, 33.). Deutschland reagierte mit einem Timeout doch fand nicht mehr in ihren Rhythmus aus dem ersten Viertel. Mit einem Elf-Punkte-Run stellen die Finninnen auf 42:69 und sorgten somit für klare Verhältnisse. Auch die Treffer von Wiegand, Laura Knaup und ein Dreier von Zraychenko brachten Deutschland nicht mehr ins Spiel (49:69, 36.). Letztendlich musste man sich gegen ein zu starkes Team aus Finnland mit 56:73.

Für Deutschland spielten
Spielerin Punkte Verein
Frederike Askamp 5 Eisvögel USC Freiburg
Lara Gierlich 0 Eisvögel USC Freiburg
Emily Haux 1 Falcons Bad Homburg
Diana Ivancic 6 MTV Stuttgart
Laura Knaup 5 Osterather TV
Greta Metz 0 BasCats USC Heidelberg
Noemi Schönauer 5 Post SV Nürnberg
Lilli Schultze 12 ALBA Berlin
Sarah Siebold 0 TuS Lichterfelde
Emma Steinbicker 7 TS Jahn München
Mia Wiegand 9 TG Würzburg
Darina Zraychenko 7 TSV Hagen