Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gewonnen. Im Endspiel gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 96:87 (24:24, 26:15, 28:30, 18:18) gegen Kroatien. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag, 27. August 2026, beim sogenannten „Double Header“ mit dem Damen-Länderspiel gegen die Türkei und dem anschließenden World Cup Qualifier der Herren gegen die Niederlande in der LANXESS Arena in Köln (ab 17.00 Uhr, Tickets).
Physisch
Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis … keine Veränderung in der deutschen Startformation. Die Halle war da und Bonga eröffnete mit einem Dreier, die Anwort von Kroatien folgte umgehend. Es ging früh sehr physisch zu, man „bearbeitete“ sich gegenseitig intensiv. Nach zwei Freiwurftreffern von Krämer hieß es 5:5 (3.), der dann auch spektakulär zum 7:8 traf (4.). Das Spiel nahm Fahrt auf (11:10, 5., Freiwürfe Theis). NBA-Center Zubac (2,13 m) bereitete der deutschen Defense einige Probleme, offensiv wurden einige Würfe liegen gelassen (13:15, 7.). Schröder checkte mit seinen ersten Punkten ein, Maodo Lo zeigte seine Antrittsschnelligkeit und Mario Hezonja – am Vortag gegen die Türkei mit 37 Punkten – lief auf kroatischer Seite langsam warm (19:22, 8.). Die Arena stand Kopf, als Louis Olinde einen Fastbreak in den kroatischen Korb stopfte. Mit 24:24 ging das unterhaltsame erste Viertel zu Ende.
Läufe
Deutschland ging durch Johannes Thiemann nach längerer Zeit wieder in Führung (30:27, 12.), aber Kroatien machte sofort den Ausgleich. Dem Gegner gelangen sieben unbeantwortete Punkte, das DBB-Team musste jetzt etwas aufpassen (30:34, 13.). Oscar stoppte den Lauf mit einem stark Tip in, Thiemann glich erneut aus und Olinde hatte den nächsten Dunk im Köcher (36:34, 14.), Auszeit Kroatien. Der Dreier von Tristan fiel (39:34, 15.), ehe Kroatien durch Zubac wieder zu Punkten kam. Doch der nächste deutsche Dreier durch Bonga war schon unterwegs … und saß (42:36, 16.). Die Intensität der Partie war nach wie vor hoch, dann traf ein ganz weiter Dreier von Schröder sein Ziel (45:36, 18.). Der sehr starke Bonga machte die Führung nach glänzendem Schröder-Anspiel zweistellig, die Arena dankte es mit lautstarkem Jubel (47:36, 19.). Nach 20 Minuten hieß es 50:39.
Fotos: DBB/Camera 4