Makellose Bilanz für die deutschen U18-Jungen nach der Vorrunde der U18 EuroBasket 2026 in Trentino/ITA. Im dritten Spiel wurde der dritte Sieg erzielt. Gegen Litauen gewann das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic heute mit 86:69 (16:24, 24:17, 23:13, 23:15). Nach einem Ruhetag geht es am Mittwoch im Achtelfinale als Gruppensieger gegen Estland, das in der Parallelgruppe gegen Spanien, Italien und Lettland sieglos blieb.
Viel Luft nach oben
Vor dem Spiel stellte sich folgende Konstellation: Deutschland durfte sich eine Niederlage mit bis zu acht Punkten Differenz erlauben und wäre dennoch Gruppensieger. Doch es sollte natürlich ein Sieg her. Litauen kam etwas wacher auf das Feld und machte ordentlich Druck in der Defense (5:9, 3.). Bei Deutschland waren es häufig noch Einzelaktionen, mit denen der Erfolg gesucht wurde. Die Würfe wollten noch nicht fallen, bis Fin Borczanowski von weit draußen das 8:9 besorgte, das aber umgehend gekontert wurde (5). Auch nach acht Minuten bestimmte der Gegner das Spiel (13:22), weil die deutsche Defense kein Mittel gegen die litauischen Dreier fand. Nach dem ersten Viertel gab es noch viel besagte Luft nach oben (16:24).
Litauen knapp vorne
Es fehlte das Tempo im deutschen Spiel, Ibrahimagic nahm nach wenigen Szenen des zweiten Viertels eine Auszeit. Der Dreier von Anton Kemmer zum 20:26 kam genau zur richtigen Zeit, das DBB-Team war jetzt um schnelleres Spiel bemüht (13.). Aber die Balten kamen immer wieder zu leichten Punkten, sodass sie vorne blieben. Nach dem zweiten Dreier von Lucai Anderson hieß es 25:30 (14.). Wieder war Kemmer „für drei“ erfolgreich (30:34, 16.) und die DBB-Auswahl hätte zu diesem Zeitpunkt vorne gelegen, wenn man den Gegner nicht immer wieder mit Unkonzentriertheiten stark gemacht hätte. Der starke Anderson führte seine Mannschaft auf 34:37 heran (17.). Litauen wehrte sich und verteidigte seine Führung nach Kräften. Die hatte trotz zweier Dreier von Marko Petric und Fabian Kayser auch zum Seitenwechsel noch knapp Bestand (40:41).