Die deutschen U16-Jungen sind bei der U16 EuroBasket in Oradea/ROU auf die Erfolgspur zurückgekehrt. Im ersten Platzierungsspiel um die Plätze fünf bis acht gewann die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann heute mit 79:52 (18:11, 23:13, 19:16, 19:12) gegen Gastgeber Rumänien. Im morgigen Spiel um Platz fünf geht es dann gegen Griechenland, das sich heute gegen Polen durchsetzte (wahrscheinlich 12.00 Uhr, live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA).
11:0-Start
Deutschland startete vor allem in der Defense sehr stark, ließ Rumänien überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und legt nach drei Minuten zum 9:0 vor, Auszeit Rumänien. Erst nach fünf Minuten und elf deutschen Punkten erzielte Rumänien seine ersten Punkte. Die Defense stand, offensiv wurden allerdings einige Chancen nicht genutzt, das DBB-Team hätte höher führen können. Die Überlegenheit war aber eindeutig (15:4, 9.). Danny Egbe netzte einen Dreier zum 18:6, nach dem ersten Viertel hieß es aber nur 18:11.
Kurze Schwächephase
Rumäniens Topspieler Sebastian-Petru Lapuste, der im Laufe des Turniers gleich zweimal am extrem seltenen „quadruple double“ kratzte, d.h. zweistellige Werte in vier Kategorien, wurde bis dahin gut kontrolliert. 24 Punkte, 8,4 Rebounds und 7,8 Assists hatte der Guard bis zum heutigen Spiel aufgelegt. Es blieb dabei, dass Deuschland offensiv zu viel liegen ließ und den Rumänen damit gestattete im Spiel zu bleiben. Der zweite Dreier von Oliver Papez bedeutete das 25:13 (13.), Rumänien hatte eine Antwort (25:20, 14.), Auszeit Deutschland. Rumänien verkürzte weiter, die DBB-Auswahl war von der Rolle, befreite sich dann aber wieder etwas (29:22, 17.). Egbe stellte „für drei“ auf 32:22 und dann per „and one“ auf 35:22 (18.). Deutschland war zurück in der Spur, Meinberg holte einen Block nach dem anderen und sein Team führte zum Seitenwechsel mit 41:24.