Die diesjährigen Festspiele um die Deutsche Meisterschaft der im Jahre 1961 oder davor geborenen Herren wurden am 2. und 3. Mai  in Berlin-Lichterfelde ausgetragen. In den Hallen der Goethe-Oberschule und des Willi-Graf-Gymnasiums ging es um den Achim Schell / Otto Jagla-Pokal. Dieser Wettkampf wird seit 34 Jahren ausgetragen, aber erst seit sieben Jahren geht es um den Titel „Deutscher Meister“.

Erstmals meldeten sich mit zwanzig Teams mehr Mannschaften an, als das angestrebte Teilnehmerfeld von 16 Teams zulässt, so dass eine Vorausscheidung im Frühjahr durchgeführt werden musste. Darüber qualifizierten sich die Neulinge SG Breitengüßbach, SG Paderborn und SG Zehlendorf  sowie SG Halstenbek-Pinneberg / Bremen 1860 für das Turnier.

In den vier Gruppen kam es gleich am Samstag Vormittag zu Überraschungen: So erspielten sich die Neueinsteiger aus Breitengüßbach und Paderborn die jeweiligen Gruppensiege; und die SG Langen als Titelverteidiger verlor im Gruppenendspiel deutlich mit 21:35 gegen Düsseldorf. In den Viertelfinalspielen am Nachmittag schieden dann Langen gegen Paderborn und Düsseldorf gegen Neustadt aus. Auf den anderen Spielfeldern erkämpften sich Charlottenburg und Breitengüßbach das Halbfinale. In sehenswerten Spielen erreichten dann Charlottenburg gegen Neustadt (43:32) und Breitengüßbach gegen Paderborn (30:24) das Endspiel.

Die endgültigen Platzierungsspiele lauteten: Platz 15: SG Möhringen – SG Zehlendorf 29:20; Platz 13: SG  Halstenbek – SG Lichterfelde 34:20; Platz 11: SG Kronberg – SG Hochheim 28:16; Platz 9: SG Königsdorf – SG Schalke 30:9; Platz 7: SG Düsseldorf – SG Langen 31:27; Platz 5: SG Telgte – SG Leimen 43:31; Platz 3: SG Neustadt – SG Paderborn 22:20.

Im Finale erspielten sich die beiden Teams immer wieder kleine Vorsprünge, ohne sich aber wirklich absetzen zu können. Erst zum Ende der zweiten Halbzeit gelang der SG Breitengüßbach eine 8-Punkte-Führung, welche dann in einen 29:24-Finalsieg mündete.

Neben den vielen fleißigen Helfernden, den Kampfrichtern und -richterinnen sowie den Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen war es auch dem schönen Wetter geschuldet, dass die Veranstaltung so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Und es gab außer einem gebrochenem Arm glücklicherweise nur kleinere Verletzungen: leichte Cuts an Augenbraue, Wange oder Nase. Allen, soweit noch nicht genesen, eine gute Besserung!

Bei der Abendveranstaltung im Sportcasino Rotter im Stadion Lichterfelde konnte größtenteils im Biergarten gesessen, gegessen, getrunken und geredet werden. Wahrscheinlich wurden auch wieder neue Spielgemeinschaften besprochen, die das nächstjährige Turnier ergebnistechnisch durcheinander wirbeln werden… Vermutlich wird dieses in Freiburg stattfinden: Allen eine gute Vorbereitung und bleibt gesund!

Ein großer Dank geht an Jochen Böhmcker, der das Turnier in TeamSL abgebildet hat, so dass man das Turnier überall mitverfolgen konnte. Und an Felix Galler, welcher die Schiedsrichteransetzungen koordinierte. Aber auch an alle anderen SchiedsrichterInnen sowie die KampfrichterInnen und Unterstützer an den Catering – Tischen in beiden Hallen.