Für die U18-Mädchen gab es bei der FIBA U18 Women’s EuroBasket 2026 in Stockholm/SWE heute den ersten Rückschlag. Nach dem 51:36 zum Auftakt gegen Tschechien unterlag Deutschland gegen Ungarn mit 56:73 (12:10, 17:23, 10:17, 17:23). Bereits morgen geht es mit dem Spiel gegen Gruppenfavorit Frankreich weiter (15.30 Uhr, live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA).
Starke Defense
Deutschland versuchte mit strukturiertem set play unter den gegnerischen Korb zu kommen und Druck auf die beweglichen Ungarinnen auszuüben. Das gelang ordentlich, Frederike Askamp markierte mit zwei starken Drives die 10:5-Führung nach fünf Minuten. Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um immer eine gewisse Frische auf dem Feld zu haben. Die DBB-Auswahl glänzte ähnlic wie am Vortag mit starker Defense, hätte sich offensiv aber häufiger belohnen können. Punktemäßig tat sich auf beiden Seiten minutenlang nichts. Die Würfe fielen nicht, nach zehn Minuten hieß es 12:10, weil man mit der Sirene noch einen Dreier kassiert hatte.
Vorsprung verspielt
Ungarn kam zum Ausgleich, Deutschland offensiv bis dahin gar nicht zum Zuge. Da war der Dreier von Emma Steinbicker Balsam für die deutsche Seele. Die quierlige Playmakerin legte an der Freiwurflnie und per Lay-up zum 19:12 nach, Auszeit Ungarn (13.). Ein weiterer Dreier von Askamp fand sein Ziel, Deutschland schien sich absetzen zu können (24:14, Greta Metz, 15.). Askamps nächster Dreier fiel zum 27:17 (17.), aber Ungarn ließ sich nicht abschütteln (29:24, 18.). Die deutsche Zonenverteidigung wurde löcheriger (29:27, 19.), Ungarn traf einige Dreier und zum Seitenwechsel war der Vorsprung dahin (29:33).