Die deutsche Mannschaft hat bei der U20 EuroBasket 2026 in Ljubljana/SLO das zweite Gruppenspiel verloren. Nach dem Sieg gegen Italien zum Auftakt unterlag das Team von Bundestrainer Mario Dugandzic heute gegen die Türkei trotz einer bravourösen Aufholjagd im Schlussviertel mit 76:83 (17:22, 17:20, 16:21, 26:20). Damit verpassten es die DBB-Youngster, vor dem letzten Vorrundenspiel am morgigen Montag gegen Favorit Frankreich für eine bessere Ausgangsposition zu sorgen (20.30 Uhr, Kostenpflichtiger Livestream auf dem YouTube-Kanal der FIBA).
Türkei leicht vorne
Die Partie begann sehr ausgeglichen (6:8, 4.). Die Türken versuchten offensiv immer wieder, mismatch-Situationen zu kreieren. Damit hatte die deutsche Defense zunächst einige Probleme. Bruno Loll war mit einem Dreier zum 9:9 erfolgreich (5.), hatte aber wie am Vortag auch schnell zwei Fouls auf seinem Konto. Es war wenig Tempo im Spiel, beide Teams hatten noch nicht ihren Rhythmus gefunden (13:16, 8.). Gegen Ende des ersten Viertels verhinderten die DBB-Korbjäger einen deutlicheren Rückstand als das 17:22.
Problem: Rebounds
Im deutschen Spiel fehlte bis dahin der letzte Biss und die Aggressivität. Das hatte das Team am Vortag noch besonders ausgezeichnet. Den keinesfalls besonders starken Türken wurde es auch bei den Rebounds einfach zu leicht gemacht (17:31, 13.). Dugandzic rief sein Team zusammen. Der nächste Dreier von Loll fiel und Julis Baumer traf einmal an der Freiwurflinie (21:31, 14.). Doch erneut wurden dort zu viele Würfe liegen gelassen. Dann gelang es einmal ins Laufen zu kommen und prompt war wieder der starke Loll im Fastbreak erfolgreich (23:34, 15.). Loll überragte offensiv und hielt sein Team fast im Alleingang in der Partie (26:36, 16.). Remagen netzte zweimal „für eins“ und brachte seine Mannschaft wieder in den einstelligen Bereich. Nach wie vor waren die Rebounds das größte Problem und verhinderten bis zum Seitenwechsel eine größere Aufholjagd (34:42).