Auch wenn die DBB-Damen heute beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) ihr Halbfinale gegen den hohen Favoriten aus Frankreich verloren haben, geht die Jagd nach einer Medaille weiter. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange unterlag mit 64:86 (23:25, 15:20, 12:19, 14:22). Im morgigen Spiel um Platz drei (16.30 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn) wartet man nun auf Spanien, das im zweiten Halbfinale nach großem Kampf gegen die USA unterlag.
Tolles Spiel
Mit unveränderter Startformation – Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally – begann die deutsche Mannschaft. Deutschland begann etwas fahrig, während die Französinnen ihre ersten beiden Dreier und Freiwürfe netzten (2:8, 2.). Das DBB-Team hielt dagegen und attackierte die sehr aggressive französische Verteidigung (6:10, 3.). Fiebich traf unter dem ohrenbetäubenden Lärm in der Berlin Arena einen Dreier zum 9:10, aber Frankreich antwortete sofort, ehe Sabally mit einem „and one“ zur Stelle war (12:14, 4.). Gabby Williams gab beim Geger den offensiven Ton an, Deutschland hielt in einem tollen Spiel aber hervorragend mit (14:16, 6.). Alexandra Wilke versenkte einen Dreier (17:18, 8.), auch Marie Gülich checkte ein. Beide Teams vergaben nun einige Chancen, es ging mit viel Tempo hin und her, ehe wieder Gülich punktete und ihr Team in Führung brachte (23:22, 10.). Zum Viertelende hieß es 23:25.
In Reichweite
Emily Bessoir hielt ihre Mannschaft mit einem „and one“ zum 26:28 im Spiel (12.). Williams war mit ihrem Speed und ihrer Athletik immer wieder einen Schritt schneller als ihre Gegenspielerinnen und damit das größte Problem für die deutsche Defense. Frankreich zog jetzt die Intensität noch einmal an (26:34, 14.), das DBB-Team musste aufpassen. Umso wichtiger war der Dreier von Fiebich, der den gegnerischen Lauf stoppte. Frankreich war jetzt aber am Drücker und Deutschland musste alles aufbieten, um den Gegner nicht wegziehen zu lassen. Doch genau das drohte in diesen Minuten, in denen sich die Gastgeberinnen einige Ballverluste leisteten (29:38, 16.). Sabally hiet Deutschland mit einer energischen Aktion „am Leben“ (31:38, 17.), aber insgeamt fiel es der DBB-Auswahl jetzt immer schwerer gute Würfe zu finden. Da taten die zwei Freiwurtreffer von Eichmeyer sehr gut. Auch Fiebich ging an die Freiwurflinie, zum Seitenwechsel lag Deutschland unter den Augen der ehemaligen Basketball-Stars Sue Bird, Dirk Nowtzki, Dennis Schröder und Pau Gasol zwar mit 38:45 hinten, aber in Reichweite.
Fotos: DBB/Camera 4