Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in die zweite Runde der European Qualifiers für den World Cup 2027 in Katar gestartet. Vor eigenem Publikum in der LANXESS Arena in Köln setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 99:83 (38:31, 26:19, 18:16, 17:17) gegen die Niederlande durch. Weiter geht es nun am kommenden Sonntag, 30. August 2026, mit dem nächsten Qualifier in Danzig/POL (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport).
Voigtmann emotional verabschiedet
Vor der Partie wurde der langjährige Nationalspieler, Welt- und Europameister Johannes Voigtmann u.a. mit einem Highlightvideo feierlich aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Die Arena stand erstmals Kopf. Daniel Theis wurde wegen leichter Beschwerden geschont. So begannen Dennis Schröder, Tristan da Silva, David Krämer, Isaac Bonga und Johannes Thiemann für Deutschland. Vor den Augen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (Foto unten mit DBB-Präsident Ingo Weiss) begann die Partie. Mit viel Schwung ging Deutschland in die Partie, aber auch die Niederlande sorgte für sehenswerte Szenen (9:5, 2., Bonga). Der Gegner war unbequem und es entwickelte sich eine offene Begegnung (17:13, 4., zwei Dreier Krämer). Der Dreier von Maodo Lo fiel zum 27:22 (7.), die Offense dominierte auf beiden Seiten. Ein „alley oop“ von Schröder auf Oscar begeisterte das Publikum, Oscar punktete auch zum 33:26 (8.). Das erste Viertel ging nach einem Dreier von Kay Bruhnke mit 38:31 zu Ende.
Zweistellig vorne
Die Niederlande erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und kam heran (38:36, 12.). Thieman stoppte den kleinen Lauf des Gegners, aber das DBB-Team musste immer wachsam gegen starke Niederländer sein. Die zeigten sich gerade aus der Ferne sehr treffsicher und forderten die Mumbrú-Auswahl voll (46:43, 14.). Mit der Defense war der Bundestrainer überhaupt nicht zufrieden. Das Spiel hatte viele Parallelen zum ersten Supercup-Partie gegen Tschechien, als die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit auch defensive Schwächen gezeigt hatte (55:48, 16.). Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten den Gastgebern, die nach 20 Minuten mit 64:50 führten.
Fotos: DBB/Camera 4