84:81 im fünften Finalspiel gegen den FC Bayern München
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84:81 im fünften Finalspiel gegen den FC Bayern München
ALBA BERLIN ist Deutscher Basketballmeister 2026! In der unfassbaren Finalserie bezwang das Team von Trainer Pedro Callies den FC Bayern München mit 3:2. Justin Bean wurde als MVP der Finalserie gekrönt.
Spiel eins vor eigenem Publikum hatten die Bayern mit 102:94 gewonnen (Andreas Obst 33 PTS), nachdem sie im dritten Viertel schon mit zehn Punkten Differenz zurück gelegen hatten. Im zweiten Spiel wieder in München schlug ALBA zurück und entschied eine einmal mehr sehr enge Partie mit 86:79 für sich (Jack Kayil 16 PTS). Es blieb spannend, denn auch die dritte Begegnung – jetzt in Berlin – war nichts für schwache Nerven. Schließlich gewannen die Gäste (Nenad Dimitrijevic 19 PTS) mit 91:83 und verschafften sich den ersten Matchball.
In Spiel vier ging es natürlich auch wieder sehr intensiv und eng zu. ALBA hatte im zweiten Spiel eine schwierige Phase zu überstehen und lag nach 20 Minuten 42:45 hinten (26:23, 16:22). Es folgte ein 26:2-Lauf von ALBA, das die Serie ausgleichen konnte (71:61 |16:9, 13:7). Partie fünf schließlich schien zu einer recht klaren Angelegenheit für den Titelverteidiger zu werden. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten sich die Bayern im zweiten Viertel auf 20 Punkte ab (Halbzeit 47:27 | 25:20, 22:7). Doch ein unfassbares Comeback der Gäste und eine dramatische Schlussphase krönten den neuen Titelträger: 84:81 (20:25, 7:22, 26:19, 31:15).
„Was für eine großartige Finalserie! Das war wirklich eine Werbung für unseren schönen Sport. Mein herzlicher Glückwunsch geht nach Berlin, aber auch der FC Bayern kann stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Ich habe jede Minute der Spiele genossen und wohl noch nie so viele deutsche Spieler in einem Finale gesehen, die noch dazu entscheidende Rollen besetzen“, so DBB-Präsident Ingo Weiss.