31:81-Niederlage
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31:81-Niederlage
Im letzten Gruppenspiel der FIBA U16 Women’s EuroBasket musste sich die deutsche Mannschaft Slowenien mit 39:81 (10:16, 17:13, 8:32, 4:20) geschlagen geben. Nach dem Auftaktsieg gegen Litauen und der anschließenden Niederlage gegen Ungarn beendet das Team von Bundestrainer Heiko Czach damit die Gruppenphase. Für die U16-Mädchen geht es am kommenden Dienstag im Achtelfinale weiter. Der Gegner für die nächste Partie steht noch nicht fest.
Deutschland erwischte den deutlich besseren Start. Prowaznik erzielte im ersten Angriff die ersten Punkte, anschließend setzte die DBB-Auswahl Slowenien mit Full-Court-Pressure früh unter Druck. Zwei Ballgewinne und die nächsten Punkte von Blanarik brachten das 4:0 (2.). Auch danach blieb Blanarik bestimmend und erhöhte aus der Distanz auf 7:0. Erst nach mehr als drei Minuten kam Slowenien zu den ersten Punkten. Nach dem 8:4 verlor Deutschland jedoch zunehmend den Rhythmus. Auf einen weiteren slowenischen Treffer folgte ein deutscher Turnover, den Slowenien zur ersten Führung nutzte (8:9). Beim nächsten Treffer der Sloweninnen reagierte Bundestrainer Stefan Budestraier mit seiner ersten Auszeit (7.). Coaja beendete anschließend die längere deutsche Durststrecke zum 10:14, ehe zwei slowenische Freiwürfe den Schlusspunkt setzten (10:16).
Zu Beginn des zweiten Viertels spielte sich viel unter dem deutschen Korb ab, doch Slowenien fand gegen die intensive Defense zunächst kaum Abschlüsse. Erst nach zwei Minuten erhöhten die Sloweninnen auf 10:18. Körbel antwortete, ehe ein slowenischer Dreier den Rückstand wieder vergrößerte (12:21, 13.). Deutschland nahm die Auszeit und erhöhte anschließend defensiv wieder den Druck. Nach einem unsportlichen Foul traf Blanarik einen Freiwurf, Förster verkürzte aus der Distanz auf 16:21 (15.). Die eingewechselte Prowaznik legte zum 18:22 nach und zwang Slowenien zur Auszeit. Danach traf sie erneut (20:22, 17.). Deutschland ließ defensiv nun kaum etwas zu und holte sich durch Rink und Schrader die Führung zurück (24:22). Slowenien glich zum 25:25 aus und ging an der Freiwurflinie erneut in Führung. Zentgraf antwortete zum 27:27, ehe zwei weitere slowenische Freiwürfe den 27:29-Halbzeitstand herstellten.
Boxscore
Die zweite Halbzeit begann mit Punkten auf beiden Seiten. Zunächst traf Slowenien, Blanarik antwortete für Deutschland, ehe die Sloweninnen erneut erfolgreich waren (29:33, 22.). Anschließend setzte sich Slowenien weiter ab, während auf deutscher Seite die Abschlüsse ausblieben (29:37, 24.). Czach reagierte mit einer Auszeit, doch auch danach blieb Slowenien offensiv bestimmend und erhöhte ohne deutsche Punkte auf 29:43. Blanarik beendete die Durststrecke, die direkte Antwort folgte jedoch zum 31:45. Der Rückstand wuchs weiter bis auf 31:49. Coaja punktete für Deutschland, Slowenien ließ sich aber nicht aus dem Rhythmus bringen und zog bis auf 33:57 davon. Coaja verkürzte noch einmal, bevor Slowenien mit zwei Freiwürfen und einem Ballgewinn das Viertel beendete – 35:61.
Deutschland eröffnete den Schlussabschnitt mit zwei Punkten, doch Slowenien antwortete direkt und erhöhte wenig später per Dreier auf 37:66 (33.). Der inzwischen deutliche Rückstand machte sich im deutschen Spiel bemerkbar. Die DBB-Auswahl kämpfte weiter, fand offensiv jedoch kaum noch erfolgreiche Abschlüsse und schickte Slowenien mehrfach an die Freiwurflinie. Die Sloweninnen nutzten ihre Ballgewinne und weitere Möglichkeiten an der Linie, um den Vorsprung bis auf 37:71 (36.) auszubauen. Eine Wende gelang Deutschland in den verbleibenden Minuten nicht mehr. Slowenien brachte den deutlichen Vorsprung sicher ins Ziel und entschied die Partie mit 81:39 für sich.
Bundestrainer Heiko Czach:“Wir haben wirklich die beste Halbzeit des Sommers gespielt in der ersten Halbzeit. Viele Dinge, die wir einfach machen wollen gemacht und damit die Sloweninnen genervt. Dann kommen wir aus der Halbzeit und dann kommt Slowenien mit einem ganz klaren Plan. Wir haben versucht uns noch irgendwie uns zu wehren. Wenn die Gegnerinnen uns maximal körperlich attackieren, finden wir nur sehr schwer Lösungen. Jetzt müssen wir aber nach vorne gucken. Wir haben morgen Pause, dann kommt das Überkreuzspiel. dafür müssen wir uns aufrappeln und uns Sachen vornehmen. Wir freuen uns jetzt aufs Achtelfinale. Wir lernen hier total viel. heute hat es für eine super erste Halbzeit gereicht und nun hoffen wir, dass wir das auch mal ein ganzes Spiel durchbekommen. Großer Dank geht auch an den Staff, der dabei ist. Fanblock ist groß hier vor Ort. Wir können gerade jede Unterstützung gebrauchen.“
| Spielerin | Punkte | Verein |
|---|---|---|
| Emilia Atsür | 0 | TSVE 1890 Bielefeld |
| Karolina Bajai | 0 | ALBA BERLIN |
| Matilda Blanarik | 13 | TS Jahn München |
| Luana Coaja | 4 | TSV Schwaben Augsburg |
| Lana Förster | 3 | WINGS Leverkusen |
| Melissa Koloszar | 0 | BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde |
| Magdalena Körbel | 2 | TSV 1861 Nördlingen |
| Nele Prowaznik | 6 | TK Hannover, TSVE 1890 Bielefeld |
| Clara Rink | 2 | B.A.S.S. Berlin |
| Catharina Schlechter | 0 | Dillingen Diamonds |
| Ella Schrader | 2 | Homburger TG |
| Jamie Zentgraf | 5 | Porsche BBA Ludwigsburg |