U21-Herren überzeugen mit drei Siegen | U21-Damen mit Erstplatzierung im Abschluss
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U21-Herren überzeugen mit drei Siegen | U21-Damen mit Erstplatzierung im Abschluss
Bei der FIBA 3×3 Youth Nations League 2026 im tschechischen Mariánské Lázně vom 2. bis 4. August überzeugten die deutschen Nachwuchsteams mit starken Auftritten. Die Herren präsentierten sich in bestechender Form und gewannen alle drei Stopps souverän. Auch die Damen zeigten konstante Leistungen: Nach Rang drei beim ersten Stopp folgte Platz vier beim zweiten, ehe sie den dritten Stopp auf Platz eins abschlossen.
Der erste Stopp der Nations League begann für die DBB-Auswahl der Herren mit einem Spiel gegen Slowenien. Angeführt von Topscorer Fabian Giessmann (10 Punkte) ließ das Team nichts anbrennen und entschied das Spiel bereits anderthalb Minuten vor Schluss beim Endstand von 21:9 für sich. Das nächste Spiel gegen das Team aus der Slowakei gestaltete sich etwas ausgeglichener. Zunächst lief man einem 0:3-Rückstand hinterher (1.), fand dann allerdings schnell ins Spiel und führte nach fünf Minuten souverän mit 11:4. Diese Führung ließen sich die Deutschen nicht mehr nehmen und gewannen letztendlich mit 20:17. Im dritten und letzten Spiel des ersten Stopps gegen Italien entwickelte sich bis zur siebten Minute ein Kopf an Kopf-Rennen beider Teams. Keines der beiden konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 11:11 (7.) schaffte es Deutschland, eingeleitet durch Treffer von Sebastian Schwachehofer und Giessmann, die Führung zu übernehmen und das Spiel bereits eine Minute vor Schluss mit 21:13 zu entscheiden. Die Damen starteten gegen Tschechien und mussten zum Auftakt eine 10:17-Niederlage hinnehmen. Nach einem verschlafenen Start (0:5, 2.) gelang es den Deutschen nicht mehr den Rückstand aufzuholen. Dafür zeigten sie im zweiten Spiel eine eindrucksvolle Reaktion, gewannen mit 16:11 gegen die Slowakei und sicherten sich so den dritten Platz des ersten Stopps.
Für Deutschland spielten: Simon Feneberg (3 Punkte, 4, 3), Sebastian Schwachhofer (4, 4, 1), Emanuel Aloys Mpacko (4, 5, 2), Fabian Giessmann (10, 7, 15)
Für Deutschland spielten: Lucie Matilda Keune (2 Punkte, 0), Lisanne Räwer (3, 8), Lena Lingnau (2, 5), Johanna Huppertz (3, 3)
Der zweite Stopp begann für die deutschen 3×3-Herren mit dem Spiel gegen Tschechien. Trotz eines Rückstands in der Anfangsphase des Spiels (3:5, 2.), ließen sie sich nicht beirren, übernahmen nach dreieinhalb Minuten durch einen Zweipunktetreffer von Emanuel Aloys Mpacko die Führung und beendeten das Spiel letztendlich 30 Sekunden vor Schlusspfiff beim Stand von 21:13. Auch im zweiten Spiel zeigte das deutsche Team einmal mehr eine souveräne Leistung. Angeführt von den Topscorern Giessmann (9 Punkte) und Mpacko (8), erspielte man sich schnell einen komfortablen Vorsprung (3:10, 2.) und beendete auch dieses Spiel frühzeitig. Nach knapp sieben Minuten beendete Deutschland beim Stand von 21:8 das Spiel. Die Damen starteten ebenfalls erfolgreich in den zweiten Stopp. Nach einer starken Anfangsphase (4:0, 3.) setzte sich das Team souverän mit 18:9 gegen die Slowakei durch. Im darauffolgenden Spiel gegen Slowenien erwischte die DBB-Auswahl allerdings keinen guten Start. Zur Hälfte der Spielzeit lief man einem Rückstand von sieben Punkten hinterher (2:9, 6.). Das Team, angeführt von Topscorerin Lisanne Räwer, zeigte sich weiterhin kämpferisch, holte noch einmal auf, musste sich letztendlich aber denkbar knapp mit 14:15 geschlagen geben. Auch im dritten Spiel musste man gegen Italien eine weitere Niederlage hinnehmen. Die deutschen U21-Damen verloren gegen Italien mit 12:20 und mussten sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.
Für Deutschland spielten: Rotimi Sofiane Ogunniyi (5 Punkte, 3), Emanuel Aloys Mpacko (5, 8), Fabian Giessmann (9, 9), Tristan Elias Kuska (2, 1)
Für Deutschland spielten: Lisanne Räwer (8 Punkte, 9, 4), Lena Lingnau (0, 0, 1), Maira Banko (4, 4, 4), Johanna Huppertz (6, 1, 3)
Der dritte Stopp für die DBB-Herren bedeutete die dritte Erstplatzierung in Folge. Eingeleitet mit einem klaren 21:8-Erfolg gegen Tschechien, setzte das Team auch gegen das Team aus Slowenien ein weiteres Ausrufezeichen. Trotz eines ersten 0:3-Rückstands (1.) schaffte es das Team nach fünf Minuten erstmals in Führung zu gehen und das Spiel durch einen Treffer von Giessmann 30 Sekunden vor Schluss beim Stand von 21:14 zu beenden. Auch das letzte Spiel des Stopps gegen die Slowakei stellte das Team vor keine großen Probleme. Ein Treffer von Sebastian Schwachhofer brachte Deutschland erstmals in Führung. Diese wurde im weiteren Verlauf erfolgreich verteidigt, bis zwei Minuten vor Schluss auf fünf ausgebaut (13:8) und letztendlich über die vollständige Zeit gebracht. Letztendlich siegte das Team mit 16:12. Auch die Damen konnten den dritten Stopp auf dem ersten Platz beenden. Nach einer umkämpften ersten Partie gegen Slowenien, welche durch einen Treffer von Räwer drei Sekunden vor Schlusspfiff beim Stand von 14:13 entschieden wurde, kamen sie gut in das letzte Spiel gegen Italien. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in welchem es die Deutschen schafften in Führung zu gehen, diese Stück für Stück auszubauen und die Partie letztendlich 3 Sekunden vor Schluss mit 21:15 für sich entschieden.
Für Deutschland spielten: Simon Feneberg (5 Punkte, 6, 0), Sebastian Schwachhofer (7, 3, 5), Emanuel Aloys Mpacko (2, 2, 4), Fabian Giessmann (7, 10, 7)
Für Deutschland spielten: Lucie Matilda Keune (1 Punkt, 5), Lisanne Räwer (8, 10), Maira Banko (3, 4), Johanna Huppertz (2, 2)
3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Die Männer haben alle drei Stopps gewonnen und haben sich damit ein gutes Polster aufgebaut, wir haben aktuell einen guten Vorsprung auf dem ersten Platz. Das war aber überhaupt nicht unanstrengend, ist natürlich auch immer ein enormes Pensum. Das waren jetzt in drei Tagen acht Spiele, das ist bei den hohen Temperaturen nicht immer einfach und die Gegner waren auch gut. Mit der Slowakei, Italien und Tschechien waren das herausfordernde Spiele, umso cooler wie die Männer das gemacht haben. Bei den Frauen sind wir mit dem dritten und vierten Platz an Tag eins und zwei gestartet und haben dann gestern den Stopp gewonnen, haben aber immer noch Rückstand auf Slowenien, die auf dem ersten Platz sind. Da müssen wir jetzt gucken, ob das noch geht, dass wir die noch einholen. Wir hatten gestern auf jeden Fall eine Leistungssteigerung, was natürlich hoffen lässt.