54:79 im zweiten WM-Spiel | Dienstag wartet Mexiko
- Lorem ipsum
- Dolor sit
- Amet Valputo
54:79 im zweiten WM-Spiel | Dienstag wartet Mexiko
Nach einer klaren Niederlage gegen Spanien stand für das deutsche Team beim FIBA U17 Women’s World 2026 in Brünn/CZE das Duell mit China auf dem Programm. China kam mit einem souveränen Sieg im Gepäck und dominierte die Partie von Beginn an. Trotz guter deutscher Phasen, glitt das Spiel zum Ende hin aus den Händen und China setzte sich mit 54:79 (20:24, 14:23, 11:10, 9:22) durch. Nun wartet ein Off-Day auf die DBB-Auswahl, bevor es am Dienstag gegen Mexiko zum „Endspiel“ um Gruppenplatz drei kommt.
Deutschland begann mit derselben Formation wie gegen Spanien. Mia Wiegand, Darina Zraychenko, Lara Gierlich, Frederike Askamp und Mathilda Haensch waren zuerst gefordert. Leider musste man nach den ersten Minuten ein ähnliches Fazit wie am Vortag ziehen. Deutschland ohne klare Aktionen in der Offense und gegen das chinesische Tempo in Transition zu inkonsequent. Das Resultat – ein 0:9-Start. Wiegand beendete die Durststrecke und stellte auf 2:13 (5.). Das Spiel glitt dem DBB-Team weiter aus den Händen. Die gestern zurecht gelobte Defense, machte es China zu einfach in Korbnähe zu kommen. Zwei Dreier von Wiegand und Gierlich sorgten für Gegenwehr (12:21). Die Endphase gehörte dann klar der deutschen Auswahl. Erst war es wieder Wiegand aus der Distanz, dann Bakam von der Freiwurflinie und kurz vor dem Buzzer abermals Wiegand, die auf 20:24 verkürzten.
In einer lebhaften Anfangsphase kamen zuerst erneut die Chinesinnen zu Zählbarem. Deutschland wirkte aber gefestigter und stemmte sich per Dreier von Leonie Pfanzelt gegen den Rückstand (23:31). Die Bemühungen blieben ansonsten aber erfolglos. Die U17-Mädchen schafften es defensiv nicht den Fastbreak zu stoppen und hatten auch in der Zone oft das Nachsehen (23:36, 15.). Mitte des zweiten Viertel hatte China den Vorsprung auf knapp 20 Punkte ausgebaut (25:42). Gierlich und Zraychenko fanden darauf die richtige Antwort und verkürzten per 8:0-Lauf. China fing sich etwas, doch Deutschland hatte wie im ersten Viertel in der Schlussphase mehr vom Spiel (34:47, 19.).
Auf Augenhöhe ging es in die ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Deutschland fand seinen Mut und Wiegand den nächsten Treffer von draußen (41:56). Im Laufe des Viertels kamen die DBB-Mädchen immer besser in Schwung. Besonders defensiv schaffte man es endlich China die einfache Würfen wegzunehmen. Auch die Körpersprache stimmte nun. Askamps Block, Pfanzelts Punkte und plötzlich schnupperte Deutschland wieder (45:57, 28.).
Das letzte Viertel startete maximal unglücklich aus deutscher Sicht. Ein 6:0-Run der Chinesinnen und schon betrug der Rückstand beinahe wieder 20 Punkte. Es blieb zunächst das typische deutsche Spiel. Sehr guten Phasen folgten wieder schwächere, wodurch man einfach nicht in Schlagdistanz kam (47:65, 34.). Mitte des vierten Viertel wirkte das Spiel dann nach einem weiteren chinesischen Dreier entschieden (47:71). Beim deutschen Team schwanden nun die Kräfte. Nach dem schnellen Turnaround (gestern Spiel um 20:15 Uhr) fehlte die nötige Spitzigkeit um mit China mitzuhalten. Mit fast 30 Punkten im Rückstand begann die finale Minute des Spiels (51:79). Pfanzelts Dreier blieb der letzte deutsche Akzent. Am Ende siegte China mit 54:79.
Bundestrainer Heiko Czach: „China stellte uns heute vor andere Herausforderungen als gestern. Wir müssen uns wieder vorwerfen das Possession-Spiel nicht in den Griff bekommen zu haben. Als zu viele Turnover und zu wenige kreierte Würfe. Leider haben wir die Spielerinnen, die wir als Gefahren identifiziert haben, nicht in den Griff bekommen. Wir müssen dringend daran arbeiten unsere Zone zu schützen, so kommen wir auch selber besser ins Laufen. Im Halbfeld waren wir heute zu wechselhaft. Unser Ziel muss es jetzt sein, Mexiko zu schlagen und den dritten Platz zu sichern. Wir haben hier tolle Bedingungen und einen stimmungsvollen Fanblock, der uns sensationell unterstützt. Diese Energie gilt es jetzt am Dienstag über das gesamte Spiel aufs Parkett zu kriegen.“
| Spielerin | Punkte | Verein |
|---|---|---|
| Amelie Mbah | 2 | USC Eisvögel Freiburg |
| Leonie Pfanzelt | 14 | USC Heidelberg |
| Linda Thimm | 0 | Dragons Rhöndorf |
| Moescha Bakam | 4 | TG Würzburg |
| Darina Zraychenko | 7 | TSV Hagen |
| Leni Schramm-Bünning | 0 | USC Heidelberg |
| Lara Gierlich | 6 | USC Eisvögel Freiburg |
| Mia Wiegand | 16 | ALBA Berlin |
| Frederike Askamp | 0 | USC Eisvögel Freiburg |
| Mathilda Haensch | 5 | ALBA Berlin |
| Nele Prowaznik | 0 | TK Hannover |
| Silvia Heide | 0 | TS Jahn München |