Deutschland scheitert knapp im Viertelfinale
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Deutschland scheitert knapp im Viertelfinale
Am vergangenen Wochenende fand der nächste Stopp der FIBA 3×3 Women´s Series in Sumgait/AZE statt. Zum Auftakt des Turniers bestritt das deutsche 3×3-Team seine Vorrundenspiele gegen die Slowakei und Chile. Als Gruppensiegerinnen qualifizierten sich die deutschen Spielerinnen für das Viertelfinale, in welchem sie auf Österreich trafen.
Spiel 1
Ihr erstes Spiel spielten die Deutschen gegen die Slowakei. Es ergab sich eine ausgeglichene Partie, in welcher es nach fünf gespielten Minuten 5:5 stand. Durch einen Vier-Punkte Lauf der deutschen Mannschaft, zu dem Laura Zolper mit drei erzielten Punkten maßgeblich beitrug, schaffte sie es sich erstmalig vom slowakischen Team abzusetzen. Somit konnte das Team, rund um Topscorerin Marie Reichert (8 Punkte), mit einer komfortablen Führung von +5 in die letzten anderthalb Minuten des Spiels gehen. Letztendlich gewann Deutschland verdient mit 12:9.
Spiel 2
Im zweiten Spiel des Stopps traf das deutsche Team auf Chile. Auch hier entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich in der gesamten Spielzeit keins der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Schließlich war es Ama Degbeon, die den entscheidenden Treffer eine Minute vor Schluss erzielte. Die Chileninnen hätten das Spiel durch zwei Freiwürfe in der letzten Minute noch für sich entschieden können, verfehlten diese allerdings. So gewannen die Deutschen am Ende mit 17:16.
Viertelfinale
Nach zwei Siegen aus zwei Spielen stand das deutsche Team im Viertelfinale. Dort traf es auf die Mannschaft aus Österreich. Dieses Spiel wurde zu einem ähnlich harten Fight wie das gegen Chile. Beide Teams schenkten sich nichts und keiner der beiden schaffte es sich einen Vorsprung von über zwei Punkten erspielen. Leider reichte ein verwandelter Zwei-Punktewurf für das deutsche Team eine Minute vor Schluss nicht aus, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Die Österreicherinnen legten in den letzten Sekunden noch zwei Treffer nach und entschieden das Spiel mit 11:12 für sich.
Hanno Stein ordnet die Spiele wie folgt ein:
„Es war der erste Women’s Series Stopp, der mit besonderen Wetterbedingungen auf uns gewartet hat. Es war extrem warm und stürmisch, mit Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad. Unter solchen Bedingungen haben wir bisher noch nicht gespielt, das soll aber alles keine Ausrede sein. Wir sind von Anfang an nicht gut reingekommen. Unsere Defense und unser Hustle haben uns zwei Arbeitssiege im Pool gegen Chile und die Slowakei beschert. Dabei hat sich aber auch abgezeichnet, dass wir offensiv Sand im Getriebe haben.
Erfreulich ist, wie wir Mannschaften offensive Elemente wegnehmen können und kaum offene Würfe erlauben. Gepaart mit unserem Fighting Spirit sorgt das dafür, dass wir solche Spiele dann auch gewinnen können. Gegen Österreich war es unsere schlechteste Leistung in der Women’s Series bisher, so ehrlich müssen wir sein. Wir müssen uns kritisch mit uns selbst auseinandersetzen, weil wir das Spiel unerfreulich gestaltet haben. Defensiv war es in Ordnung, offensiv haben wir aber keinen Rhythmus finden können. Wir haben viel aus dem Stand gespielt und es nicht geschafft, in die Transition zu kommen.“
Für Deutschland spielten: Laura Zolper (3, 7, 7), Marie Reichert (8, 2, 1), Britta Daub (1, 3, 0), Ama Degbeon (0, 5, 3)