2:0 im Finale gegen Casademot Zaragoza
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2:0 im Finale gegen Casademot Zaragoza
Valencia Basket mit der deutschen Nationalspielerin Leonie Fiebich ist spanischer Meister 2026. Valencia gewann das zweite Finalspiel mit 68:67 gegen Casademont Zaragoza. Es war eine Partie mit vielen Wendungen: Zunächst dominierten die Aragonesinnen leicht, doch das Ende war hochdramatisch. Fingall verlor 12 Sekunden vor Schluss beim Stand von 66:67 mit einem Fehlpass den Ball, und Anderson traf mit der Schlusssirene, nachdem der Ball noch den Ring berührt hatte. Der Ball fiel hinein – Glück für Valencia, das damit den Titel gewann: die vierte Meisterschaft in Folge für die „Taronjas“, die damit eine echte Dynastie im spanischen Basketball etabliert haben.
Valencia krönt damit eine starke Saison, die allerdings auch Höhen und Tiefen hatte. Das Team verlor das Finale der Supercopa ausgerechnet gegen Casademont Zaragoza, gewann dafür die Copa de la Reina im Finale von Tarragona gegen Hozono Global Jairis und verpasste den Einzug ins EuroLeague Final Six – eines der großen Saisonziele. Dennoch kann man eine Spielzeit kaum besser abschließen, als mit einem Meistertitel – und erst recht nicht mit dem Ligatitel.
Die Valencianerinnen hatten bereits das erste Finalspiel mit 81:73 gewonnen und machten nun in der ausverkauften Roig Arena in Valencia alles klar. Zu Beginn mussten sie allerdings einem Rückstand hinterherlaufen, weil Zaragoza sich vor allem von der Dreierlinie deutlich steigerte. Nach schwachen 6 von 27 Dreiern im ersten Spiel hatten sie bereits Mitte des zweiten Viertels sechs Dreier getroffen. Casademont ging mit einer 36:33-Führung in die Halbzeit und verteidigte diesen Vorsprung fast bis zum Ende.
Doch weniger als drei Minuten vor Schluss (2:56 Minuten) brachte ein Dreier von Fiebich die Gastgeberinnen erstmals wieder in Führung (61:60). Die Deutsche hatte in beiden Spielen große Anteile am Sieg. In Zaragoza erzielte sie 16 Punkte, in Valencia deren zwölf.
Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!