74:55 gegen Phoenix-TSV Hagen 1860
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74:55 gegen Phoenix-TSV Hagen 1860
Titelverteidiger TG Main Sharks Würzburg heißt der erste Finalist im des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Michael Wiegand setzte sich gegen Phoenix-TSV Hagen 1860 mit 74:55 (22:15, 19:7, 18:13, 15:20) durch. Im Finale (Sonntag, 17. Mai, 13.15 Uhr) trifft man auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Gastgeber ALBA Berlin und der TS Jahn München.
Phoenix begann wie erwartet mit sehr viel Druck in der Defensive und hatte schnell einige Ballgewinne. Die ersten Abschlüsse waren auf beiden Seiten nicht von Erfolg gekrönt, die Nervosität spielte anscheindend eine größere Rolle. Layla Mayer brach den Bann mit einem verwandelten Freiwurf für Würzburg, dann punktete Darina Zraychenko für Hagen und es ging in eine frühe Auszeit. Hagens Dreier fielen nicht, aber man arbeitete stark beim Rebound und machte die fehlenden Zentimeter durch enormen Einsatz wett. Langsam kam etwas Fahrt in die Partie, Würzburg fand zuerst einen Rhythmus (4:11, 6.). Phoenix offenbarte bis dahin offensiv große Probleme (4:14, 7.), kam durch zwei gelungene Aktionen dann aber heran (9:14). Mia Wiegand antwortet mit einem Step back-Dreier, während Hagen noch auf den ersten Distanztreffer wartete (0/9). Shahinaz Sohit brachte die Hagenerinnen näher heran, aber nach dem ersten Viertel lag der Titelverteidiger weiter vorne (15:22).
Würzburg gab weiter Gas und war in diesen Minuten die klar bessere Mannschaft (15:27, 12.). Hagen versuchte es nach wie vor oft mit Dreiern nach wenigen Sekunden Angriffszeit, oder Zraychenko attackierte mit Drives den Korb, beides ohne viel Erfolg. Außerdem blieb man bei den Freiwürfen unter 50 Prozent. Die Main Sharks agierten variabler und kamen durch Neire Mihailescu zur bis dato höchsten Führung (21:37, 17.). Zur Halbzeit sprach sehr viel für die Würzburgerinnen (22:41).
Fotos: Florian Ullbrich
Zur Pause war klar, dass man Hagen keineswegs abschreiben darf. Doch zunächst war erst einmal wieder der Titelverteidiger zur Stelle: 22:49 (24.). Es roch in diesen Minuten nach einer frühen Vorentscheidung. Hagen versuchte alles, aber es wollte einfach nichts funktionieren. Würzburg agierte keinesfalls überragend, aber der Gegner konnte die Fehler des Favoriten nicht nutzen (26:51, 26.).
Die Main Sharks blieben weitestgehend souverän, konnten ihren besten Spielerinnen Pausen geben und kamen zum ungefährdeten Sieg. Hagen steckte aber nie auf und zeigte Moral. Erst nach 33 Minuten und sage und schreibe 32 Fehlversuchen fand der erste Dreierversuch der Hagenerinnen sein Ziel. Da war es bereits viel zu spät für eine Wende, auch wenn man noch etwas näher heran kam.
Phoenix-TSV Hagen 1860: Nike Zacharias, Stina Oberhag, Hannah Abramowski 8, Enie Anneke Springer 8, Katharina Wetzel, Emma Huppertz 2, Darina Zraychenko 19, Shahinaz Sohit 9, Noura Ayadi 1, Lia Sophie Wasielewski 6, Lore Riesner 1, Lana Schlegel.
Head Coach: Marsha Owusu-Gyamfi
TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 5, Neire Mihailescu 8, Moescha Feunou Bakam 17, Amina Toliver, Alessia Pop 2, Alisa Milow 6, Tereza Sykorova 12, Alicia Eirich, Mia Wiegand 17, Layla Mayer 7, Meliha Fiala, Frank Brust.
Head Coach: Michael Wiegand