Am 9. April 2026 wurde Mannheim zum Schauplatz eines besonderen Basketball-Highlights: Die Deutsche Basketballjugend lud im Rahmen des Albert Schweitzer Turniers (AST) zum Girls’ Day ein. Ziel der Veranstaltung war es, Mädchen der Jahrgänge 2014 und jünger für den Basketball zu begeistern und das in einer geschützten, motivierenden Atmosphäre ausschließlich für weibliche Teilnehmerinnen.
Lea Soltau, Vorsitzende der Mädchenkommission, leitete das Training und führte die 20 Teilnehmerinnen durch ein abwechslungsreiches Programm. Dabei konnten die Mädchen erste Erfahrungen mit dem Basketball sammeln oder ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. An verschiedenen Stationen wie „Shooting Star“, „Clever Court“, „Assist Queen“ und „Energy-Check“ standen vor allem spielerische Übungen im Mittelpunkt. Diese Stationen boten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt an den Ball zu gewöhnen und einen niedrigschwelligen Zugang zum Basketballsport zu finden.
Neben Technik und Bewegung kam auch der Teamgeist nicht zu kurz: Die Mädchen unterstützten sich gegenseitig, probierten Neues aus und wuchsen gemeinsam über sich hinaus. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Spiel, bei dem das Gelernte direkt angewendet werden konnte – ein echtes Highlight für alle Beteiligten.
Ein weiterer besonderer Moment des Tages war der Besuch eines Spiels des Albert Schweitzer Turniers. Gemeinsam konnten die Teilnehmerinnen die U18-Nationalmannschaft der Damen live erleben, die gegen Japan antrat. Die Begeisterung und Energie auf dem Spielfeld sorgten für zusätzliche Motivation und hinterließen bei vielen Mädchen einen bleibenden Eindruck.
Mit Blick auf internationale Basketball-Highlights wie den Women’s Basketball World Cup in Berlin wurde an diesem Tag einmal mehr deutlich, welche Perspektiven und Möglichkeiten der Mädchen- und Frauenbasketball bietet und wie wichtig es ist, Mädchen frühzeitig für Basketball zu begeistern und ihnen Raum zur persönlichen und sportlichen Entwicklung zu geben.