Knappes Aus gegen Frankreich nach starkem Turnierstart
- Lorem ipsum
- Dolor sit
- Amet Valputo
Knappes Aus gegen Frankreich nach starkem Turnierstart
Die deutschen 3×3 Damen haben beim Stopp der FIBA 3×3 Women’s Series in Wien das Viertelfinale erreicht. Nach zwei Siegen in der Gruppenphase musste sich die DBB-Auswahl in der K.o.-Runde denkbar knapp gegen Frankreich geschlagen geben.
Zum Auftakt gegen Lettland erwischte Deutschland einen Traumstart. Marie Reichert eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Zweipunktewurf und legte direkt einen verwandelten Freiwurf nach. Wenig später traf Britta Daub ebenfalls von jenseits der Zweipunktelinie, sodass bereits früh eine 5:0 Führung auf der Anzeigetafel zu sehen war. Die deutsche Mannschaft kontrollierte die Partie von Beginn an, ließ defensiv kaum etwas zu und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Angeführt von Topscorerin Reichert, die insgesamt 11 Punkte erzielte, feierte Deutschland einen souveränen 17:7-Erfolg.
Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Mitsubishi startete die DBB-Auswahl hervorragend. Wieder war es Marie Reichert, die mit zwei erfolgreichen Einpunktewürfen die ersten Akzente setzte. Nach zwei Minuten lag Deutschland bereits mit 6:1 in Führung und schaffte sich damit augenscheinlich eine gute Grundlage für den zweiten Sieg. Doch Mitsubishi kämpfte sich zurück und stellte nach viereinhalb Minuten auf 9:9. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel schließlich kurz vor Schluss, als Reichert mit einem erfolgreichen Einpunktewurf den umjubelten 21:20-Sieg perfekt machte.
Als Gruppensieger zog Deutschland ins Viertelfinale gegen Frankreich ein. In einer ausgeglichenen Partie lagen die Französinnen nach 6 Minuten zwischenzeitlich mit 4 Punkten vorne, ehe sich die DBB-Auswahl kurz vor Schluss auf 13:13 zurückkämpfte. Den Schlusspunkt setzte leider das französische Team mit dem spielentscheidenden Wurf zum 14:13.
Für Deutschland spielten:
Laura Zolper (0, 8, 2 Punkte), Marie Reichert (11, 8, 6), Britta Daub (4, 1, 0), Ama Degbeon (2, 4, 5)
3×3-Disziplintrainer Hanno Stein zog trotz des Viertelfinal-Aus ein positives Fazit des Wiener Stops: „Wir sind sehr gut gegen Lettland gestartet und haben den Lettinnen trotz schwieriger Wetterbedingungen mit Platzregen und erschwertem Warm-up direkt den Schneid abgekauft. Von Beginn an hatten wir die Partie im Griff. Gegen die Japanerinnen wurde es deutlich schwieriger, weil sie für ihren wilden und aggressiven Spielstil bekannt sind. Nach einem spannenden Fight haben wir uns aber verdient durchgesetzt, darüber bin ich sehr happy. Im Viertelfinale gegen Frankreich war das Turnier dann leider für uns zu Ende. Nach großem Kampf und einer tollen Aufholjagd haben wir denkbar knapp verloren, das ist natürlich bitter. Wien hat aber erneut gezeigt, dass wir in dieser Konstellation immer weiter zusammenwachsen und uns solchen Aufgaben als Team stärken. Die Frauen haben einen tollen Spirit und vor allem können sie auch bei Rückstand fighten. Jetzt geht es für uns zurück nach Hannover, um uns auf die anstehenden Drei-Stopp-Serie vorzubereiten. Wir nehmen einen neuen Anlauf und sind guter Dinge, dass weiterhin positive Ergebnisse folgen werden. Besonders erfreulich ist zudem, dass wir aktuell auf Platz zwei im Gesamtstanding der Women’s Series liegen.“