WNBL-Rückblick: Bamberg sorgt für klare Verhältnisse27. Januar 2019

Der vorletzte Hauptrundenspieltag der WNBL brachte vor allem in den Gruppen Nordwest und Nordost doch noch einmal die ein oder andere Überraschung. Auch am kommenden Wochenende stehen noch einige sehr interessante und entscheidende Spiele auf der Agenda. Unser Blick auf den aktuellen Spieltag:

Gruppe Nordwest
Metropol Girls (4/3) – TG Neuss Junior Tigers (4/4): 52:64 (30:43)
RheinStars Ladies Hürth (2/5) – Herner TC (6/1): 67:76 (34:39)

Nach zwei Niederlagen hatten sich die Metropol Girls wieder einen Erfolg vorgenommen, der ihnen am letzten Spieltag einen echten Höhepunkt gegen Herne beschert hätte. Aber gegen Neuss lief erneut nicht viel zusammen, sodass es die dritte Niederlage hintereinander gab. Zoe Perlick (12), Lilit Stahlhut (12) und Lilly Kaprolat (10) punkteten bei den Gastgeberinnen am besten, die Gäste wurden von Larissa Felten (14), Lana Spießbach (13) und Jana Schnelle (10) angeführt. Spitzenreiter Herner TC behauptete sich gegen die RheinStars Ladies nicht ohne Probleme, letztlich aber sicher. Die überragende Laura Zolper (Foto, 33) und Sarah Polleros (17/18 Reb.) waren für den Sieger immer wieder zur Stelle, während die Unterlegenen sich im Wesentlichen auf Kristina Pellens (18) und Laila Kock (11) stützten.

Gruppe Nordost
ChemCats Chemnitz (6/3) – ALBA BERLIN (5/4): 58:60 (34:29)
SV Halle Junior-Lions (2/7) – TuS Lichterfelde (7/2): 67:61 (31:42)
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (4/5) – Junior Hurricanes (3/6): 69:52 (36:15)

Paukenschläge in der Gruppe Nordost! Der TuS Lichterfelde fühlte sich in der Halbzeit des Spieles in Halle bei eigener 42:31-Fürhung wohl zu sicher und sah sich bereits endgültig am „Platz an der Sonne“. Doch trotz der überraschenden Niederlage geht man als Gruppenerster in die Play-Offs. Vanessa Herrmann (21), Joana Noeske (13) & Co. sorgten für die Riesenüberraschung. Bei TuSLi erzielten Meret Kleine-Beek (19), Helen Spaine (17) und Elisa Billep (10) die meisten Punkte. Chemnitz nutzte die Niederlage von TuSLi nicht aus und verlor ebenfalls etwas überraschend gegen ALBA (Antonia Pleßner 23, Victoria Poros 12, Clara Wilke 12, Leyla Öztürk 10/11 Reb.). Dennoch wird man die Sächsinnen um Lilli Frölich (17) und Anabel Neuber-Valdez (12/12 Reb.) in den Play-Offs nicht unterschätzen dürfen. Den Kampf um den Einzug in die Play-Offs entschieden die Girls Baskets für sich. Nina Rosemeyer (20/10 Reb.), Franka Wittenberg (16), Lina Falk (16) und Sina Geilhaar (10) punkteten für die Gastgeber am besten, während bei den Hurricanes nur Tuba Poyraz (15) auf zweistellige Punkte kam.

Gruppe Mitte
Dragons Rhöndorf (6/3) – Main Sharks (1/8): 85:55 (51:24)
Team Südhessen (0/9) – Team Mittelhessen (6/3): 38:75 (20:41)
Rhein-Main Baskets (7/2) – DJK Don Bosco Bamberg (7/2): 42:66 (28:23)

Mit der zweiten Niederlage in Folge haben die Rhein-Main Baskets den direkten Vergleich gegen Bamberg und damit auch die Tabellenführung verloren. In dem zum Spitzenspiel auserkorenen Vergleich hatten die Gäste nach der Pause doch eindeutige Vorteile. Dafür sorgten in erster Linie Kim Siebert (17), Magdalena Landwehr (16/15 Reb.) und Julia Förner (14), während bei RMB Lena Herrmann (11) die meisten Punkte erzielte. Trotz des Schocks in der Mannschaft ob der neuerlichen Verletzung von Esther Kaltwasser setzten sich die Dragons Rhöndorf gegen die Main Sharks durch. Es bedurfte nur einer ganz kurzen Anlaufzeit, ehe Linda Brückner (Foto re., 20/13 Reb./EFF 29), Marija Gontsarova (15), Nika Carstens (13) und Lauryn Vogt (12) den Erfolg perfekt machten, der für den abschließenden Spieltag noch alle Chancen lässt. Bei den Gästen trafen Lina Vogt (16), Helena Stahl (15) und Maike Herrmann (13) am besten. Noch eine Chance hat das Team Südhessen am kommenden Wochenende, wenn es die Hauptrunde nicht sieglos beenden möchte. Gegen die „Kolleginnen“ aus Mittelhessen gab es jedenfalls nicht viel zu holen. Luzie Hegele (14), Lilly Lukow (13) und Michaela Kucera (10/11 Reb.) stellten schnell klar, wer der Sieger sein würde. Bei den Südhessinnen wehrten sich Marie Kleinert (10) und Malin Beuck (10) am erfolgreichsten. Am letzten Spieltag treffen die dicht beieinander liegenden vier erstplatzierten Teams direkt aufeinander, sodass noch viele Konstellationen möglich sind.

Gruppe Süd
USC Freiburg (7/2) – Basket-Girls Rhein-Neckar (3/6): 73:66 (31:36)
BSG Basket Ludwigsburg (3/6) – Pfalz Towers (1/8): 72:43 (33:27)
SG Royals Südwest (4/5) – TS Jahn München (9/0): 66:70 (37:37)

Auch Titelverteidiger TS Jahn München machte mit dem Sieg in Saarlouis klar, wer die Gruppe Süd als Erster abschließen wird. Das war allerdings alles andere als ein leichtes Unterfangen, denn Nele Trommer (26/15 Reb.), Caroline Meier (14), Nina Gerten (14) und Gina Roller (10) hatten sich bei den Gastgeberinnen besonders viel vorgenommen. Die weiße Weste der Münchenerinnen wahrten vor allem Talena Fackler (21), Elisaweta Petrukhnova (14) und Sarah Lange (12). Den zweiten Platz sicherte sich der USC Freiburg gegen tapfer kämpfende Gäste aus Heidelberg (Lise Theresa Spatzier 19, Marie Klähn 15, Eleah Steins 11, Tilly Bohneberg 10), die aber gegen Pauline Mayer (28), Luisa Nufer (15) und Emily Linder (11) letztlich knapp unterlagen und nun um die Play-Off-Teilnahme bangen müssen. Die entscheidet sich am letzten Spieltag, wenn die Basket-Girls auf Ludwigsburg treffen, die widerum ihre Chancen mit dem Sieg gegen die Pfalz Towers (Bianca Helmig (20) wahrten. Bei Ludwigsburg trafen Noreen Stöckle (17), Selma Yesilova (16), Teresa Sena (16) und Jasmin Baghiana (14) am besten.

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