Was machen eigentlich … die U20-Herren von 2018?10. Juli 2020

Über viele Wochen hinweg haben wir unsere Serie über die Spieler der männlichen U20-Nationalmannschaft, die bei der Heim-EM in Chemnitz 2018 einen überragenden dritten Platz belegte, präsentiert. Zum heutigen Abschluss soll eine ganz wichtige Person zu Wort kommen: der Headcoach! Wir haben mit Alan Ibrahimagic gesprochen, der als Headcoach auch ein Jahr später mit der neuformierten U20 wieder erfolgreich war: Bronze bei der EM in Israel!

Was war für Dich das Besondere an den U20-Jungs 2018?
Das Besondere an den Jungs war deren Freude am Spiel und die Motivation und Entschlossenheit, mit der sie ins Turnier gegangen sind. Sie wussten, dass sie eine extrem talentierte Generation sind, aber auch, dass es die letzte Chance ist, etwas Zählbares mitzunehmen aus der Jugend.

Welche Bedeutung hat die Bronzemedaille für Dich als Coach?
Für mich persönlich war es natürlich auch etwas Besonderes, überhaupt zuhause zu spielen, aber dann auch eine Medaille zu gewinnen, natürlich extrem große Freude, extrem großer Spaß insgesamt, und etwas, was einen ganz besonderen Platz in meiner Erinnerung hat. Allerdings ist der Trainerjob auch so, dass man eher nach vorne schaut. Das heißt, man erinnert sich gerne daran, aber das ist auch Ansporn und Verpflichtung, immer weiter zu arbeiten, härter zu arbeiten und hoffentlich mal wieder Erfolge zu feiern.

Wie beurteilst Du im Überblick die Entwicklung der Spieler seitdem? Hattest Du das in etwa so erwartet?
Ich finde es noch ziemlich früh, ein Urteil über die Entwicklung abzugeben. Es sind ja seitdem erst eineinhalb Saisons vergangen und sehr viel ist davon abhängig gewesen, was für eine Vereinswahl der jeweilige Spieler getroffen hat. Sie sind alle noch jung, ich glaube, dass sie noch alle Chancen haben. Man sieht, dass einige schon sehr gute Rollen in BBL-Programmen spielen und ich glaube und hoffe, dass auch die, die nicht so weit sind, in den nächsten Jahren auf sich aufmerksam machen werden und aufs höchste Niveau kommen.

Gibt es auch heute noch eine Teamgruppe oder einen bleibenden Kontakt innerhalb des Teams inkl. der Coaches?
Eine Teamgruppe gibt es nicht mehr, oder beziehungsweise ich als Trainer war auch nie in der Teamgruppe drin (lacht). Zwischen den Coaches gibt es extrem viel Austausch, da wir auch im vergangenen Sommer zusammen gearbeitet haben, genauso wie mit dem Rest des Staffs. Die meisten waren ja auch in Tel Aviv dabei. Und auch allgemein haben wir jetzt Kontakt und sprechen immer wieder über verschiedene Sachen. Was die Spieler angeht: Die meisten sehe ich ja, wenn ich in Deutschland unterwegs in den Hallen bin, sodass man da immer in Kontakt geblieben ist. Einige waren auch beim A-Kader dabei und es ist immer wieder eine große Freude, wenn man sich wiedertrifft.

Was Du gerne sonst noch sagen möchtest:
Na gut, in dieser Zeit kann man ja eh nur das eine sagen: Ich hoffe, dass alle gesund bleiben und dass wir bald wieder in die Hallen zurück dürfen und auf dem Feld zeigen, was wir können.

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