Wir schauen zurück auf den dritten WNBL-Spieltag. ALBA und Hagen gewannen ihre Auswärtsspiele mit Leichtigkeit. Gegen Bonn überzeugte Freiburg erneut auf ganzer Linie und bleibt im Spitzenfeld. Im Süden ging es in allen drei Partien heiß her. Knappe Siege feierten dort TS Jahn München, MTV Stuttgart und BBA x RegioTeam.
Gruppe 1
TSVE Bielefeld Dolphins (2/1) – Junior-Team Osnabrück/Artland (0/3) 81:34
Deutlicher Heimsieg der Dolphins gegen das Junior-Team. Im ersten Viertel konnten die Gäste noch Schritt halten, bekamen die TSVE-Offensive in der Folge aber nicht mehr in den Griff. Genauso schwierig gestaltete sich das Rebound-Duell. Über 40 Rebounds mehr sicherten sich die Dolphins und kletterten in der Tabelle auf Platz zwei. Neben Leana Stankovic‘ 20 Punkten, überragte auch Emilia Atsür mit einem Double-Double (11 PTS, 10 REB).
Capitol Bascats Düsseldorf (1/2) – Phoenix-TSV Hagen (2/0) 34:85
Vom Start weg dominierten die Gäste nach Belieben. Düsseldorf eröffnete Hagen zu viele Abschlüsse durch eigene Ballverluste und haderte zudem mit schwachen Wurfquoten. Dreh- und Angelpunkt der Phoenixe war erneut Darina Zraychenko, die mit 24 Punkten voranging. Emma Huppertz überzeugte mit 17 Zählern und sieben Rebounds ebenfalls.
Gruppe 2
Girls Baskets Regio (0/3) – ALBA Berlin (2/0) 39:76
Auch ohne Mathilda Haensch, Carolina Heymann, Mia Wiegand und Karolina Bajai überrannte ALBA die Gastgeber, die auch im dritten Anlauf ohne Sieg bleiben. Mit 51 Ballverlusten machten die Baskets sich das Leben zu schwer. ALBA löste die Aufgabe im Kollektiv, wobei Carlotta Kreinsen mit zwölf Punkten den Bestwert lieferte. Fünf weitere Spielerinnen kamen mindestens auf sieben Punkte. Bei den Gastgebern blieben alle Spielerinnen unter zehn Punkte. Mit dem zweiten Sieg bleibt ALBA in der Erfolgsspur.
SG Bernau-Berlin-Nord (1/1) – Mitteldeutsche Basketball Academy (1/2) 97:58
Der Aufsteiger feierte seinen ersten Sieg dank einer überragenden ersten Halbzeit. Bernau dominierte die Zone, traf knapp 60% seiner Zweier und verteilte 26 Assists. Bei den Gästen fiel der Dreier nicht, wodurch die MBA offensiv lange limitiert blieb. Nur zwei Spielerinnen knackten die Zehn-Punkte-Marke. Auf Seiten der SG lieferten besonders Lara Bulla (16 PTS, 6 REB, 6 STL), Leni Fraesdorf (13 PTS, 7 STL) und Paula Weinhold (9 PTS, 5 REB, 9 AST) ab.
