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Basketball, Empowerment und große Vorbilder: Das erste all-female DBB-Minifestival in Hamburg
Im Zuge der Gruppenphase der FIBA Women‘s EuroBasket 2025 in Hamburg wurde erstmals ein DBB-Minifestival als reine Mädchenveranstaltung ausgerichtet. Dabei warteten einige besondere Highlights auf die teilnehmenden Mädchen und Betreuerinnen und sorgten dafür, dass dieses Wochenende nicht so schnell vergessen wird. Nach der Anreise am Freitagnachmittag stand gleich der gemeinsame Besuch des EM-Vorrundenspiels gegen Spanien auf dem Programm. Ausgestattet mit selbstgebastelten Schildern machten die Mädchen mächtig Stimmung in der Inselparkarena.
Weiter ging es beim dreitägigen Mädchenfestival (20.-22.06.) am Samstag mit dem Besuch der 3×3-Olympiasiegerinnen Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher sowie der Nachwuchs-Bundestrainerin Constanze Wegner. 85 begeisterte Mädchen aus ganz Deutschland hatten ganz viele Fragen und Foto- und Autogrammwünsche und alle drei nahmen sich ganz viel Zeit für die Basketball-Talente der Jahrgänge 2014 und jünger.
Im Anschluss standen auch wichtige Themen neben dem Basketballsport auf dem Festivalprogramm: Im Workshop der vivida bkk zum Thema „Cybermobbing“ lernten die Mädchen in Vorträgen, gemeinsamen Diskussionen und Rollenspielen den Umgang mit dem täglich präsenten Thema und nahmen viele hilfreiche Strategien und Denkanstöße für ihren Alltag mit. Als Abschluss des Samstages gab es noch eine „bewegte Lesung“ des Buches „Der große Wurf“ von Irene Margil.
Das Besondere auch beim Workshopprogramm und der Lesung: Zum ersten Mal wurde ein rein weibliches Minifestival ausgetragen. Von den Referentinnen, Teilnehmerinnen, den Trainerinnen über die Betreuerinnen bis hin zu allen helfenden Händen: Nur weiblich gelesene Personen waren beteiligt. So standen nicht nur Dribblings, Körbe und Teamgeist im Mittelpunkt, es wurde auch ein sicherer Raum geschaffen, in welchem sich die jungen Basketballerinnen ausprobieren, wachsen und gegenseitig bestärken konnten.
Marie Hemeyer, die sportliche Leitung des DBB-Minifestivals, zeigte sich nach drei intensiven Tagen sehr zufrieden und hob hervor, dass dieses Festival von allen fünf, die sie bislang betreut hat, den größten „Fair-Play-Gedanken“ verkörpert habe. In bunt gemischten Teams kämpften die Mädchen mit viel Herz und Fairness auf dem Feld, wobei der Spaß stets im Vordergrund stand. Übernachtet wurde gemeinsam in der Halle.
Zum gemeinsamen Abschluss am Sonntag gab es nochmal einen tollen Besuch von 3×3-Olympiasiegerin Marie Reichert, die zum Ende der drei Tage allen Teilnehmerinnen ihre Festival-Urkunde übergab, sowie einen prall gefüllten DBB-Beutel voll mit Erinnerungen an ein Wochenende voller Basketball, neuer Freundschaften und großer Vorbilder, welches bei den Mädchen sicher lange in Erinnerung bleiben wird.