AST 2016: Deutschland schafft es ins Finale1. April 2016

Das Finale des 28. Albert Schweitzer Turnieres ist komplett: Mit einem 71:50 (18:8, 16:10, 26:14, 11:18)-Erfolg gegen Frankreich ist die deutsche U18-Nationalmannschaft ihrem großen Traum vom Turniersieg einen Schritt näher gekommen. Das Team von Bundestrainer Harald Stein trifft damit morgen im Finale auf Serbien. In einer sehr ausgeglichenen Mannschaft erzielten Moritz Sanders (15) und Richard Freudenberg (10) die meisten Punkte für Deutschland, bei Frankreich traf Jaylen Hoard zweistellig (12).

Der wiedergenesene Lars Lagerpusch stand in der ersten Fünf, war direkt zur Stelle und machte das 2:0 nach wenigen Sekunden. Die enorm athletischen Franzosen kamen zweimal zum deutschen Korb durch, ehe Richard Freudenberg und Oscar Leon da Silva (Foto) nach wunderbarer Kombination für eine 9:4-Führung sorgten (5.). Vorne lief nicht alles rund in der deutschen Mannschaft, aber die Verteidigung stand auf allerhöchstem Niveau und Kostja Mushidi riss das Publikum mit einem unglaublichen Block von den Sitzen. Louis Olinde war vor 1.800 Zuschauern zum 11:4 erfolgreich und Moritz Sanders erhöhte an der Freiwurflinie (12:4, 8.). Voller Selbstbewusstsein versenkte Nelson Weidemann einen Dreier zum 16:8 (9.), mit 18:8 ging es in die erste Viertelpause.

Als der Ball fast schon verloren war, retteten sich die ING-DiBa-Korbjäger in eine „Notpass“-Staffette und waren durch einen Dreier von Sanders erfolgreich (21:8). Mushidi bewies seinen Wert für das Team auch ohne erfolgreiche Offensivaktionen durch einen weiteren Block und da Silva war per „put back“ zur Stelle: 23:8 (13.). Nach mehr als fünf Minuten ohne Korberfolg kamen dann auch die Franzosen wieder zum Zug. Doch die Deutschen strotzten weiterhin nur so vor Selbstbewusstsein und punkteten munter weiter, zum Beispiel durch einen butterweichen Dreier von Ferdinand Zylka (30:13, 16.). Philipp Herkenhoff (Foto unten rechts) streute einen weiteren Höhepunkt ein und versenkte nach einem Steal den fälligen Dunking zum 34:13 (18.), es war bis dahin eine echte Basketballdemonstration. Zur Pause war die DBB-Auswahl mit 34:18 vorne.

AST2016-GER-FRA-Herkenhoff-300bretFreudenbergs starke Momente bewahrten den deutschen Vorsprung (42:24, 23.), da Silva war an jedem Ball in der Luft irgendwie dran und erhöhte auf 47:24 (25.). Frankreich schien nicht mehr an eine Wende zu glauben, als die 24-Sekunden-Uhr einen weiteren ihrer Versuche zunichtemachte. Sanders versenkte noch einen Dreier (50:24, 26.) und auch Mushidi kam zu eine offensiven Erfolgserlebnis. Wieder erwies sich Sanders von jenseits der Dreipunktelinie zielsicher und beim 57:28 zwölf Minuten vor dem Ende ging es für Frankreich nur noch darum ein Debakel zu verhindern. Sanders setzte sein „Wurftraining erfolgreich fort und traf bereits seinen vierten Dreier.

Die letzten zehn Minuten waren geprägt vom französischen Bemühen der Resultatsverbesserung, die die DBB-Youngster aber nicht zulassen wollten. Dennoch ließ man im Gefühl des sicheren Sieges etwas nach und hatte sicher auch schon das Endspiel am nächsten Tag im Kopf (65:36, 34.). So kamen die Franzosen gegen Ende noch etwas heran.

English version:

The final of the 28th Albert Schweitzer Tournament is complete: With a 71:50 (18: 8, 16:10, 26:14, 11:18) win against France the German U18 national team has come their big dream one step closer. The team of national team coach Harald Stein will meet Serbia in tomorrow´s final. In a very balanced team Moritz Sanders (15) and Richard Freudenberg (10) scored the most points for Germany, for France Jaylen Hoard was in double figures(12).

The fit-again Lars Lagerpusch was back into the starting five and made it 2:0 after a few seconds. The enormous athletic French team twice finished under the German basket before Richard Freudenberg and Oscar Leon da Silva scored for 9:4 (5.) following a wonderful combination. Offensively not everything was perfect for the German team, but the defense was at the highest level and Kostya Mushidi tore the audience out of the seats with an incredible block. In front of 1.800 spectators Louis Olinde put the 11:4 on the scoreboard and Moritz Sanders increased the lead at the free throw line (12:4, 8.). With full confidence Nelson Weidemann sank a triple (16: 8, 9.). It was 18:8 after the first quarter.

As the ball was almost lost, the ING-DiBa players saved it and were successfull with a three from Sanders (21:8). Mushidi proved his worth to the team even without successful offensive actions by another block and da Silva was on the spot with a „put back“ (23:8, 13.). After more than five minutes without a basket the French scored again. But the Germans were still bristled with self-confidence and scored on and on, for example by a buttery three of Ferdinand Zylka (30:13, 16.). Philip Herkenhoff (photo below right) sprinkled a another highlight and converted a steal into a dunk (34:13, 18.). It was a real basketball demonstration til that point. At the break the DBB selection led 34:18.

Freudenbergs strong moments preserved the German lead (42:24, 23.). Da Silva somehow was on every ball in the air and increased the advantage to 47:24 (25.). France did not seem to believe in a comeback when the 24-second clock stopped another of their attempts. Sanders sank another triple (50:24, 26.) and even Mushidi had an offensive sense of achievement. Again Sanders buried a shot from beyond the three-point line and at 57:28 twelve minutes before the end it was the only goal for France to prevent a debacle. Sanders continued his shot practise successfully and already hit his fourth three.

The last ten minutes were dominated by the French effort to improve the result, but this was not wanted by the DBB youngsters. Nevertheless the concentration decreased and everybody seemed to have the final on the next day in his mind (65:36, 34.). So the French came a little bit closer at the end.

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