WWC 2026: DBB-Damen unter den TOP 8!
Jetzt wartet ein wirklich großes Spiel! Die DBB-Damen zählen beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) zu den besten acht Mannschaften. Im „Achtelfinale“ (offiziell Qualifikation für das Viertelfinale) setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute mit 94:56 (23:14, 23:15, 22:11, 26:16) gegen Südkorea durch. Im Viertelfinale geht es nun gegen Europameister Belgien (Do., 10.9.2026, 17.45 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn). Der Appell geht an die deutschen Fans: JETZT TICKETS FÜR DIESEN LECKERBISSEN SICHERN! Defense steht Deutschland begann wieder mit Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Nyara Sabally und Luisa Geiselsöder. „Wir werden die Dreierlinie wieder gut verteidigen müssen“ hatte Bundestrainer Olaf Lange als eine der Devisen ausgegeben. Deutschland startete sehr konzentriert, punktete durch Geiselsöder und Sabally am gegnerischen Brett. Der Dreier von Daub bedeutete das 8:2 (3.), ehe man sich einige Unkonzentriertheiten leistete. So kam der Gegner nach knapp fünf Minuten zum 8:8. Vor allem offensiv hakte es, bis Frieda Bühner einen Dreier zum 11:8 versenkte (6.). Südkorea antwortete mit einem 10-Meter-Dreier und zeigte sich bis dahin als äußerst unangenehmer Gegner. Nach zwei Freiwurftreffern von Frieda hieß es 17:11 (8.), Lina Sontag erhöhte per Lay-up, die Defense agierte auf einem hohen Niveau. Musste aber den nächsten Dreier zum 19:14 hinnehmen, ehe Bühner zur Viertelpause auf 23:14 stellte. Gülich überragt Deutschland wirkte auch zu Beginn des zweiten Viertels sehr stabil und lag nach zwölf Minuten zweistellig vorne (27:14). Doch blitzschnell war Südkorea wieder da, Lange nahm sofort eine Auszeit (27:19, 13.). Südkorea fand jetzt einige freie Würfe und kam auf 27:22 heran (14.), die DBB-Auswahl musste aufpassen. Südkorea ließ eine ganze Menge guter Gelegenheiten liegen und das DBB-Team dominierte die Rebounds eindeutig. So befreite man sich und konnte auf die in diesen Minuten nicht zu stoppende Marie Gülich bauen (39:24, 18.). Alexis Peterson-Smalls war „für drei“ zur Stelle, beim 44:29 nahm Südkorea eine Auszeit. Zur Pause waren die DBB-Akteuerinnen auf dem richtigen Weg (46:29). Lange hatte bereits alle seine zwölf Spielerinnen eingesetzt. Boxscore Fotos: FIBA Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Tor zum Viertelfinale weit offen Das Tor zum Viertelfinake stand weit offen, jetzt musste man „nur“ noch durchgehen. Geiselsöder punktete wieder unter dem Brett, Deutschland war beim 50:29 erstmals mit mehr als 20 Punkten vorne (21.). Starkes und geduldiges Zusammenspiel prägte die deutsche Offense zu Beginn des dritten Viertels, die Vorteile auf den großen Positionen waren eindeutig. Mit seinen Dreiern setzte der Gegner zwar hin und wieder kleine Nadelstiche, aber auch Fiebich traf „endlich“ von weit draußen und bejubelte ihren Treffer (55:34, 23.). Die meisten Fehlwürfe des Gegners landeten in deutschen Händen, sodass das Heimteam weiter ganz klar dominierte (59:36, 25.). Die Asiatinnen versuchten es unermüdlich aus der Ferndistanz, kamen dort aber zu diesem Zeitpunkt nur auf eine Quote von 30 Prozent. Das 62:38 an der Freiwurflinie durch Gülich bedeutete bereits mehr als eine Vorentscheidung (28.). Zu überlegen agierten die DBB-Korbjägerinnen, als dass man sich noch ein Comeback Südkoreas vorstellen könnte. Nach 30 Minuten hieß es nahezu uneinholbar 68:40. Souverän ins Viertelfinale Südkorea erwischte den besseren Start ins Schlussviertel, anschließend ging es nach einigen Fouls auf beiden Seiten mehrfach an die Freiwurflinie (70:43). Deutschland ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Sabally und Geiselsöder kombinierten schön unter dem Korb, vor allem Sabally fand gegen die kleineren Gegenspielerinnen immer wieder gute Abschlüsse. Fiebich erhöhte mit zwei Freiwürfen auf 78:49, fünf Minuten vor dem Ende nahm Südkorea eine Auszeit. Ein weiterer Fiebich-Block verhinderte Punkte auf der Gegenseite, Wilke traf anschließend von außen zum 83:52 (36.). Längst war die Partie entschieden. Bielefeld bediente die eingewechselte Bühner unter dem Korb zum 89:56, wenig später wurde Wilke beim Zug zum Korb gefoult und vollendete das And-One zum 92:56. Deutschland blieb auch defensiv bis zum Ende aufmerksam. Bessoir gehörten die letzten Punkte des Spiels und mit 38 Punkten Vorsprung ging es für die DBB-Damen ins Viertelfinale gegen Belgien. „Wir haben sehr stark verteidigt“ Bundestrainer Olaf Lange: „Heute habe ich nichts zu meckern, wir haben sehr stark verteidigt. Sehr diszipliniert und konzentriert gegen ein Team, was sich sehr viel Bewegt, o mit oder ohne Ball. Ich war sehr, sehr zufrieden mit unserer Verteidigung und wie auch im letzten spiel, war das die Grundlage unseres Sieges. Wir spielen sehr gut zur Zeit. Jetzt sind wir im Viertelfinale, was super ist und jetzt können wir uns einen Tag ein wenig ausruhen“ Frieda Bühner: „Ich glaube, in den letzten Spielen waren wir total souverän. Wir haben den Gameplan durchgezogen und ich hoffe, das konnte man sehen. Natürlich gab es Hochs und Tiefs im Spiel, aber ich glaube, wie gesagt, wir waren total solide, haben gut verteidigt, heute wieder gut die Dreierlinie. Jetzt zu den besten acht Teams der Welt zu gehören, gibt mir Gänsehaut. Ich bin einfach total stolz auf das Team. Belgien wird tough, aber ich denke, wir können mit Selbstbewusstsein ins Spiel reingehen. Wir haben noch eine Revanche offen und darauf bereiten wir uns jetzt vor.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 7 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 6 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 10 Toronto Tempo/WNBA Emma Eichmeyer 0 Saarlouis Royals Leonie Fiebich 8 New York Liberty/WNBA Luisa Geiselsöder 12 Portland Fire/USA Britta Daub 5 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 17 Portland Fire/WNBA Marie Gülich 19 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 4 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 6 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA