WNBL-Rückblick: Vorrunde beendet25. Januar 2016

Die Vorrunde der WNBL-Saison 2015/2016 ist mit dem zehnten Spieltag zu Ende gegangen. Noch einmal gab es spannende und richtungsweisende Spiele. Die kommenden beiden Wochenenden sind spielfrei, ehe es dann ab dem 14. Februar mit der Hauptrunde bzw. den Playdowns weiter geht. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen gehen die SV Halle Junior-Lions als Favorit auf den Titel in die zweite Saisonhälfte, während die beiden letzten Teams der Playdowns im Süden nur noch geringe Chancen besitzen den Abstieg zu verhindern. Aber der Reihe nach:

Gruppe Nordwest
Herner TC – Team Mittelhessen 59:45 (35:19)
OSC Junior Panthers – TG Neuss Junior Tigers 72:67 (36:30)
Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn – TSV Hagen 1860 89:34 (51:18)

Eine Jenny Strozyk in absoluter Galaform (31 Punkte) sorgte fast im Alleingang für den klaren Erfolg des HTC über das Team Mittelhessen, das nun ohne Erfolg in die Hauptrunde Nord geht. Lediglich Paula Kohl kam auf einen zweistelligen Punktewert (10). Die Hernerinnen gehen mit drei Siegen auf TOP4-Jagd. Welche Bedeutung Karolin Tzokov für die TG Neuss Junior Tigers hat, wurde beim Gastspiel bei den OSC Junior Panthers deutlich. Die Topscorerin fehlte und Ayla Faber (20), Ana-Isabel Behnke Llanos (11), Lea Brückner (11) und Adele Kopsidis (10) wehrten sich zwar nach Kräften, aber die leidenschaftlich kämpfenden Osnabrückerinnen um Marie Ovelgönne (19), Emily Enochs (16), Emma Eichmeyer (13) und Kira Dölle (13) ließen nur noch eine Resultatsverbesserung im Schlussviertel zu und gehen nun mit einem guten Gefühl in die Playdowns. Gegen ersatzgeschwächte Hagenerinnen machten die Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn besonders im zweiten Viertel (28:2!) kurzen Prozess und feierten den bereits dritten Saisonsieg. Thea Hüning (17), Lara Brinkmann (13) und Tanith Elsner (Foto unten, 11) trafen am besten.

Gruppe Nordost
TuS Lichterfelde – SV Halle Junior-Lions 59:75
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – SG ALBA BG 2000 Berlin 63:46 (43:26)
BasketBallTeam Göttingen – Metropolitan Baskets Hamburg 62:55 (39:30)

Ihre (Mit)-Favoritenrolle in der diesjährigen WNBL-Saison untermauerten die SV Halle Junior-Lions mit einem überzeugenden Erfolg beim TuS Lichterfelde. Die Zuschauer sahen ein tolles WNBL-Spiel, das Halle (Laura Schinkel 22, Janina Schinkel 13, Lena Büschel 12, Celina Kühn 12) recht sicher kontrollierte. Bei TuSLi war Nyara Sabally wieder mit dabei und mit 16 Punkten auch die Topscorerin. Nicht mehr als nötig taten die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (Leonie Rosemeyer 17, Aneliya Draganova 12, Merit Brennecke 11 und Henriette Höfermann 11) beim Erfolg gegen die SG ALBA/BG 2000 Berlin. Nach einem starken ersten Viertel (30:10) ließ man die Zügel doch arg schleifen, konnte allerdings auch den Bankspielerinnen vermehrt Spielzeit geben. Bei Berlin punkteten Josephine Abbott (14) und Leyla Öztürk (10) am besten. Einen wichtigen Sieg verbuchte das BasketBallTeam Göttingen gegen den direkten Kontrahenten aus Hamburg. Somit ziehen die Niedersächsinnen (Leonie Schmidt 13, Lea Nguyen Manh 13, Emma Benser 11, Juliane Schulz 11) mit zwei Siegen in die Playdowns ein, während die Metropolitan Baskets (Benita Neumann 21, Luisa Garsoffky-Strey 12, Vivien Stoll 12) bei einem Erfolg bleiben.

Gruppe Südwest
Dragons Rhöndorf – USC Freiburg 49:48 (31:35)
SG Weiterstadt/Kronberg – Basket-Girls Rhein-Neckar 80:25 (44:9)
BSG Basket Ludwigsburg – Rhein-Main Baskets 66:54 (39:40)

Noch wartet man in dieser Spielzeit vergeblich auf einen rundum überzeugenden Auftritt der Dragons Rhöndorf (Foto oben Elisabeth Emrich). Auch gegen den USC Freiburg, der um seine letzte Hauptrunden-Chance kämpfte, reichte es – allerdings dezimiert – nur zu einem starken ersten Viertel (21:11), ehe man sich nach zwei ganz schwachen Vierteln am Ende noch glücklich den Sieg sicherte. Bei Freiburg trafen Felicia Kälble (12) und Emily Kapitza (11) am besten. Die letzten Hauptrundenzweifel räumte die SG Weiterstadt/Kronberg (Josephine Rombusch 17, Kaya Schicktanz 11, Melissa Kolb 10, Anna Winkel 10) mit einem deklassierenden Erfolg gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar aus. Für die Heidelbergerinnen besteht in den Playdowns nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt. Schließlich gewann die BSG Ludwigsburg in Kenntnis des Rhöndorfer Ergebnisses mit einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt und zog in die Hauptrunde ein.

WNBL2016ElsnerTanithvsHTC-300Gruppe Südost
ChemCats Chemnitz – DJK Brose Bamberg 57:48 (26:27)
SG Rosenheim/Wasserburg – TS Jahn München 40:85 (23:43)
Main Sharks – TSV 1861 Nördlingen 63:67 (33:36)

Mit Bamberg und den Main Sharks verloren gleich zwei Hauptrundenteams gegen Playdown-Teilnehmer. In Chemnitz setzten sich Bente Beckmann (17), Marlene Reimann (13) & Co. im letzten Viertel von der nicht ganz vollzählig angetretenen DJK Brose Bamberg ab, bei der Julika Gese (12) und Anika Hartmann (12) am erfolgreichsten warfen. Nicht die geringste Blöße gab sich TS Jahn München in Rosenheim. Emma Jessel (14), Emily Bessoir (13), Leonie Fiebich (12) und Sophia Erlacher (11) waren einfach zu stark für die SG um Pauline Huber (11) und Hannah Schmid (1o), der nur eine gewaltige Leistungssteigerung noch zum Nicht-Abstieg verhelfen könnte. Weiterhin “von der Rolle” präsentieren sich die Main Sharks, die vor eigenem Publikum gegen den TSV 1861 Nördlingen verloren. Luisa Geiselsöder (29), Constanze Ehrmeier (12), Isabella Schenk (11) und Katharina Schenk (11) waren von Marja Wucherer (16), Pauline Werner (11) und Marja Wahl (10) in einem spannenden Spiel nicht in den Griff zu bekommen.

Ausblick
Im Norden gehen die SV Halle-Junior-Lions, die TG Neuss Junior Tigers und der Herner TC mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage in die Hauptrunde, gefolgt von den Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (2/2), dem TuS Lichterfelde (1/3) und dem Team Mittelhessen (0/4). Im Süden liegen die Dragons Rhöndorf und die DJK Brose Bamberg (jeweils 3/1) vorne, dahinter kommen TS Jahn München und die SG Weiterstadt/Kronberg mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Sowohl die BSG Basket Ludwigsburg als auch die Main Sharks starten mit einer Bilanz von 1/3.
Drei Teams stehen in den Playdowns Nord mit drei Siegen und einer Niederlage an der Spitze: SG ALBA/BG 2000 Berlin, die OSC Junior Panthers und die Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn. Es folgen das BasketBallTeam Göttingen (2/2), die Metropolitan Baskets Hamburg (1/3) und der TSV Hagen 1860 (0/4). Die Playdowns im Süden werden angeführt von gleich vier Mannschaften mit einer Bilanz von 3/1: USC Freiburg, Rhein-Main Baskets, TSV 1861 Nördlingen und ChemCats Chemnitz. Abgeschlagen liegen die Basket-Girls Rhein-Neckar und die SG Rosenheim/Wasserburg am Tabellenende (jeweils 0/4).

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